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Stadtvertreter diskutieren über Schwimmhalle

11. Oktober 2014

Während die Unterschriftensammlung für den Bau einer Schwimmhalle in Waren nach wie vor läuft, müssen sich die Stadtvertreter bereits auf ihrer Sitzung am kommenden Mittwoch mit diesem Thema beschäftigen. Auf Antrag des FDP-Mannes Toralf Schnur. Der hat nämlich beantragt, dass die Stadtvertretung den Bürgermeister beauftragt, eine Konzeption für den Neubau einer Schwimmhalle in Waren zu erarbeiten und dabei auch die Möglichkeit eines Architektenwettbewerbs zu nutzen.

Außerdem sollen bei der Erarbeitung der Konzeption folgende Prämissen beachtet werden: Die Einhaltung neuester energetischer Standards, ausreichend wettkampfgeeignete Bahnen, altersgerechte Angebote, Freizeitschwimmen, Saunabereich, Solebereich. Darüber hinaus soll der Bürgermeister nach dem Willen des Liberalen mindestens fünf geeignete Standorte vorschlagen und eine Finanzierung erarbeiten.

Die Online-Petition ist inzwischen von mehr als 1500 Frauen und Männer unterzeichnet worden, darüber hinaus liegen in der Stadt Unterschriftenlisten aus, die auf großes Interesse stoßen. Viele Warener fürchten den Wegfall der Klinker Halle mit der Schließung des Müritz Hotels im Januar. Darunter würden dann nicht nur Schul- und Vereinskinder leiden, sondern beispielsweise auch Seniorengruppen, die sich in Klink regelmäßig zur Wassergymnastik treffen.

Zur Online-Petition geht’s hier: https://www.openpetition.de/petition/online/deine-stimme-fuer-den-bau-einer-schwimmhalle-im-heilbad-waren-mueritz

Schwimmer


6 Antworten zu “Stadtvertreter diskutieren über Schwimmhalle”

  1. Heinz-Peter Schifflers sagt:

    Natürlich ist eine Schwimmhalle für Waren dringend erforderlich. Sie wäre die mit Abstand beste und wichtigste Investition schlechthin. Eine Investition in Waren’s Gemeinwesen, seine Attraktivität und Zukunftsentwicklung. Eine Investition zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen, für Waren’s erwachsene Bevölkerung -Behinderte wie Gesunde-, sowie für ein ganzjähriges Angebot auch gegenüber Besuchern und Touristen. Für ein so außerordentlich wichtiges Anliegen ist das bisher gezeigte und mit der Unterschriftensammlung dokumentierte Interesse der Warener Bevölkerung äußerst dürftig. 1.500 Unterschriften entsprechen einer „Abstimmung“ von nicht einmal 10% der erwachsenen Warenerinnen und Warener und verdeutlichen ein beschämendes Desinteresse. Die Wichtigkeit dieses Anliegens -ganz besonders für unsere Kinder- hätte eine überwältigende Demonstration der Unterstützung verdient. Wenn das nicht eintritt, sollte sich niemand darüber wundern, wenn nichts! geschehen wird.
    Ihr Heinz-Peter Schifflers

  2. sven sagt:

    Ich hoffe für Waren das dieses Millionengrab nie gebaut wird.Unsere Kiddis können doch Schwimmen und das noch im schönsten See Deutschlands. haben wir auch so gemacht.Einfach mal auf´n Boben bleiben

  3. Kähler sagt:

    Ich bin auch dafür das wir eine Schwimmhalle bekommen , denn wo sollen unsere kleinsten dann Schwimmen lernen ????? Etwa in der Müritz ??? Da ist kein ruhiges Umfeld um sowas zu lernen !!!! Da sind immer Wellen denen unsere kleinsten noch nicht ausweichen können !!! Sie würden viel mehr davon haben wenn sie im ruhigen Windstillem Umfeld das Schwimmen lernen .

  4. Mikki sagt:

    Mal ehrlich, schwimmen lernen muss man nicht unbedingt den Staat bzw. der Schule überlassen. Ich bin jetzt fast 60 Jahre alt und habe als Kind in den vielen umliegenden Seen mit Hilfe von Eltern und Bekannten schwimmen gelernt, warum sollte das heute nicht mehr möglich sein. Es gibt in Deutschland Gebiete da ist das wegen fehlender Seen nicht möglich. Trotzdem habe ich meine Stimme für eine Schwimmhalle abgegeben, weil so eine Schwimmhalle nicht nur für die kleinsten zum Schwimmen lernen gut ist, sondern auch eine attraktive Freizeitgestaltung für ‚ALLE‘ Altersgruppen sein kann. Ich könnte mir vorstellen, wenn ich dann bald in Rente gehe, eine Jahres-Abbo abzuschließen um mich dort regelmäßig fit zu halten. Allerdings sehe ich auch Probleme für die Sommermonate, ich glaube, das sich dann viele Einwohner und Gäste für die vielen freien Seen entscheiden werden. Da bleiben dann wirklich nur Vertragspartner und schlecht Wettertage um die Kassen zu füllen. Insgesamt keine leichte Entscheidung, denn wie schon zu lesen, die Unterhaltung so einer Halle ist nicht ganz billig.

  5. Wolle sagt:

    Wann stehen die Warener Bürger endlich auf und geben ihr Wort für eine Schwimmhalle für Waren so eine Sache können nicht nur die sogenannten Stadtvertreter entscheiden .
    Geld verschleudern für den Ausbau des Hafens den ein normaler Warener Bürger auf Grund der hohen Liegegebühren nicht nutzen kann,dafür wird der Segen gegeben das sind ja nur lächerliche 8,4 Mill. solange es nicht die private Geldbörse betrifft wird abgesegnet.
    Also liebe Mitbürger gebt eure Unterschrift für eine Schwimmhalle und so gebt ihr nicht alles in den Händen der sogenannten Stadtvertreter ich denke sie nützt allen Bürgern der Stadt und Umgebung.
    Oder soll es so kommen wie (siehe Kaufhaus Stolz,Westspange ,Sägewerk ,Rundbau……. )vollmundige Versprechen und nur heiße Luft nein Danke.

    • Silke Ibanez sagt:

      Ganz ehrlich, ich wundere mich auch, weshalb bei Euch alles so hingenommen wird. Das ging mir schon bei dem Thema Müritz-Hotel so. Ich habe es aus der Ferne verfolgt. Denkt denn keiner an die Menschen, die es betrifft und damit meine ich nicht die Urlauber. Und jetzt haben die Kinder, die Freizeitsportler und Schwimmer aus der Region noch nicht mal mehr eine Schwimmhalle. Aber dafür habt Ihr jetzt ein Bahnhofsgebäude und bekommt einen größeren Hafen. Der Nutzen dieser Investitionen für die Kinder bzw. für die meisten Menschen in Waren und Umgebung hat sich mir noch nicht ganz erschlossen. Aber vielleicht fehlt mir am Rande des Erzgebirges auch der Blick dafür 🙂 Wie immer liebe Grüße aus Chemnitz.

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