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Städtisches Wohnungsunternehmen macht in diesem Jahr fast 10 Millionen Euro locker

25. Januar 2018

Neue Wohnungen braucht die Stadt, neue Wohnungen bekommt die Stadt: Die Warener Wohnungsbaugesellschaft (WOGEWA) als größter Vermieter in der Müritz-Region investiert in diesem Jahr 9,5 Millionen Euro. Von diesem Geld entstehen nach Auskunft von Geschäftsführer Martin Wiechers zum einen neue Wohnungen, zum anderen werden bestehende ordentlich aufgemöbelt.

Ein Großteil des Geldes fließt in das neue Haus am Nesselberg, in dem 28 Wohnungen auf neue Mieter warten. 28 geförderte, das heißt, die Miete ist moderat. Allerdings brauchen die künftigen Mieter auch einen so genannten Wohnberechtigungsschein und den gibt’s bei der Stadt.

Das Land gibt 1,4 Millionen Euro für das barrierefreie  Haus, das zwei Aufzüge erhält und vom einheimischen Bauunternehmen Schlingmann gebaut wird, dazu. Die Gesamtkosten liegen bei 3,9 Millionen Euro.

Geplant sind  sieben Wohnungen für Singles, 17 für Paare und vier für Drei-Personenhaushalte mit einer Wohnfläche zwischen 47 und 80 Quadratmetern.

„In Waren gibt es eindeutig einen Wohnungsbedarf für Menschen mit durchschnittlichem Einkommen. Deshalb haben wir uns entschlossen, dieses weitere Haus auf dem Nesselberg zu bauen“, so WOGEWA-Geschäftsführer Martin Wiechers. Die Miete von 5,50 Euro je Quadratmeter liege deutlich unter dem sonst üblichen Durchschnitt in Waren.

Die Lage am Nesselberg ist sowohl für junge Familien als auch für Senioren äußerst attraktiv – dicht an der Müritz und in der Nähe von Einkaufszentren und Ärzten.

Neue Reihenhausanlage am Hafen und am Rande der Innenstadt

Doch damit nicht genug. Die WOGEWA plant derzeit eine Reihenhaus-Anlage. Dieses „Experiment“ hat das städtische Unternehmen bereits in der Heinrich-Heine-Straße gewagt und ist belohnt worden: Die dort gebauten Reihenhäuser waren ruckzuck vermietet.

Die neuen sind auf den Gregoriusberg vorgesehen. Fünf an der Zahl, jeweils um die 100 Quadratmeter groß mit einem kleinen Grundstück dazu. „Ideal für kleine Familien, die vielleicht aus den unterschiedlichsten Gründen noch nicht selbst bauen wollen. Die Nachfrage nach den Häusern in der Heinrich-Heine-Straße war wirklich groß“, so Martin Wiechers. Baubeginn für die neuen Reihenhäuser, die dicht an der Innenstadt und am Hafen liegen, ist schon in Kürze, noch in diesem Jahr sollen die neuen Mieter einziehen können. Die WOGEWA investiert auf dem Gregoriusberg etwa 1,3 Millionen Euro.

Aber auch in die bestehenden Wohnungen steckt die städtische Gesellschaft in diesem Jahr wieder etliche Millionen. Fast eine Million Euro in so genannte Kleinmodernisierungen, beispielsweise, wenn die Mieter eine Dusche statt Badewanne wünschen oder in den Beständen etwas repariert werden muss.

Ein richtig dicker Batzen, nämlich 2,3 Millionen Euro, fließt in die Häuser Stauffenbergplatz 1-20. Dort sollen ab April Heizungs- und Sanitäranlagen grundlegend erneuert werden. Aufgrund der Größe der Baumaßnahme, so Martin Wiechers, wird ständig ein Ansprechpartner des Unternehmens für die betroffenen Mieter vor Ort sein.

Neue Heizungs- und Sanitäranlagen gibt’s in diesem Jahr zudem für die Beimlerstraße 36 bis 38 (700 000 Euro). Außerdem werden die Wohnungen in der Schwenziner Dorfstaße von Öl- auf Gasheizung umgerüstet, wovon die Mieter sicher auch finanziell profitieren.

Foto im Text: Grundsteinlegung im Sommer für das neue Wohnhaus am Nesselberg.

Foto unten: So sieht’s heute aus.


3 Antworten zu “Städtisches Wohnungsunternehmen macht in diesem Jahr fast 10 Millionen Euro locker”

  1. Silvana Prehn sagt:

    Hallo, wie kommt man an so eine Wohnung ran.
    Meine Eltern bräuchten ganz dringend eine neue Wohnung mit Fahrstuhl oder eben ganz unten und bezahlbar. Mein Papa hat jetzt seine zweite Tumor Operation hinter sich und kann nicht so gut laufen. Sie wohnen jetzt im 6. Stock ohne Fahrstuhl und ist somit gefangen weil wir keine geeignete Wohnung finden.
    Vorallem ab wann kann man sie mieten?
    Vielleicht können Sie mir ja antworten. Vielen Dank.
    S.Prehn.

  2. raini sagt:

    Soviel ich weiß werden Modernisierungen auf die Miete umgelegt und wenn Erneuerungen auch Moderniesierungen sind, wird es Umzüge geben müssen.

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