Start in die Narrenzeit

11. November 2013

K7Irgendetwas war anders heute. Zwar haben die Funken Warens Bürgermeister Günter Rhein wie gehabt aus dem Rathaus abgeholt, zwar trug der Verwaltungschef den großen Schlüssel wie in jedem Jahr bei sich, und auch die Begrüßung durch den CCW und die Marktbesucher war sehr herzlich. Und dennoch: Irgendetwas war anders.

Günter Rhein selbst war anders. Er ist bekannt dafür, dass er von Anfang an zu Scherzen aufgelegt ist und den Narren ins Nichts nachsteht. Heute dagegen erlebten die Warener einen eher bedächtigen, wenn nicht sogar traurigen Günter Rhein. Und das hat seinen Grund. Denn der 65-Jährige hat sich heute zum letzten Mal als Bürgermeister der Stadt Waren den Schlüssel fürs Rathaus abnehmen lassen. Seine Amtszeit endet im Dezember. Eine Amtszeit, die fast 20 Jahre gedauert hat. Da sei ihm ein bisschen Wehmut erlaubt.

Sogar Müllmann Werni schien heute auf den Bürgermeister Rücksicht zu nehmen, denn die gefürchtete spitze Zunge des Karnevalisten machte um Günter Rhein ausnahmsweise einen Bogen. Dafür bekamen aber viele andere ihr Fett weg. Angefangen von „Mutti Merkel“ über Uli Hoeneß bis hin zur heimischen FDP – Werni kriegt sie alle! Er gab einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf das, was die Besucher des Bürgersaals im März erwartet, wenn er in die Bütten steigt.

Überrascht wurden heute nicht nur Karnevalisten, sondern auch Heike und Frank Handorf. Die beiden feiern heute ihren 20. Hochzeitstag und wurden mit einem eigenen Ständchen bedacht. Das haben sie auch schon vor 20 Jahren bekommen, als sie damals als frischvermähltes Paar das Rathaus verließen.

Die Feten des CCW steigen dann im März wie gehabt im Bürgersaal.


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