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Staufalle Neubrandenburg: Ab Mittwoch wird die Ausfahrt zur B 192 gesperrt

23. Oktober 2017

Autofahrer aufgepasst: Wer ab 25. Oktober – also Mittwoch – auf der Bundesstraße 192 nach Neubrandenburg und vor allem aus der Kreisstadt wieder nach Penzlin, an die Müritz oder auch nach Stavenhagen will, der muss bis 30. Oktober besonders aufpassen. Wegen einer unaufschiebbaren Straßenbaustelle wird die Ausfahrt vom Friedrich-Engels-Ring an der bekannten Wassermühle nach rechts am Mittwoch ab 8 Uhr in Richtung Westen komplett gesperrt.

Kraftfahrer sollen dann schon eine Ausfahrt eher (Reuter-Straße, hinter Busbahnhof und den Gerichten) in das sogenannte Nachtjackenviertel mit den Villen fahren. Von dort führen zwei kleine Straßen (Robert-Blum- und Bachstraße) allerdings nur einspurig wieder an die Kreuzung an der Hochschule, wo man wieder nach rechts Richtung Waren und Stavenhagen abbiegen kann.

Die Erfahrung der letzten Wochen, als es dort schon eine Umfahrung gab, sagt aber, dass es vor allem im Berufsverkehr dort zu langen Rückstaus kommen kann. Das gewissermaßen Riskante daran ist, dass die Einfahrt von der Müritz auf der B192 kommend auf den Ring ohne Probleme möglich sein soll. Dann kommt man aber nachmittags nur schwer wieder aus der Stadt heraus und steckt sozusagen in der Falle .

Auto lieber rechtzeitig parken

Die unkomplizierteste Variante für Autofahrer wäre es deshalb, irgendwo an der Hochschule zu parken. Von dort läuft man maximal 10 Minuten bis zu allen Punkten der Innenstadt inclusive Jahn-Sportforum. Das Straßenbauamt bitte Lkw-Fahrer sogar, von Neubrandenburg erst über die B 96 Richtung Neustrelitz bis Blumenholz zu fahren, dann rechts nach Hohenzieritz und Peckatel abzubiegen und dort Richtung Penzlin wieder in die Müritz-Region zu kommen.

Die Vollsperrung wäre eigentlich gar nicht geplant gewesen, hieß es vom zuständigen Straßenbauamt. Aber ein schwerer Tiefbaubohrer, der den Straßendamm für die Verlegung von Versorgungsleitungen eigentlich von der Seite her aufbohren sollte, sei stark beschädigt worden. So müssten die Tiefbauarbeiter die Ringstraße nun doch von oben her aufschneiden und die Rohre und Leitungen klassisch verlegen. Das soll bis zum 30. Oktober fertig sein.

Die geamte derzeitige Ringbaustelle soll zwar bis Jahresende abgeschlosen sein. Dann muss aber noch das letzte Stück saniert werden: Zwischen dem Pferdemarkt, wo die Bundesstraßen 104 und die B 96 verschmelzen bis zum Busbahnhof, wo auch der Abzweig am Bahnhof in die Altstadt ganz neu gestaltet werden soll.


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