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Tiergarten trauert um Pumaweibchen – Neue Raubkatzen geplant

6. Januar 2018

Der größte Tierpark in der Nähe der Müritz – der Tiergarten Neustrelitz – muss einen schweren Verlust verkraften. Am Donnerstag mussten Fachleute das Puma-Weibchen Ronja einschläfern. Das 22 Jahre alte Tier war wegen Krankheitsproblemen nicht mehr zu retten, wie der Tiergarten WsM mitteilte. Aber die Stadtwerke Neustrelitz, die den Zoo in der Nähe des Bahnhofes betreiben, wollen sich wieder ein Paar solcher Raubkatzen – die auch Silberlöwen genannt werden – zulegen.

Die in Belgien geborene Raubkatze war vor zehn Jahren nach Neustrelitz gekommen. Ihr männlicher Begleiter starb schon eher. Pumas kommen sonst in Amerika vor, wo sie in freier Natur um die 18 Jahre alt werden.

Mit ihren 22 Jahren war Ronja dann sogar der älteste Puma, der in Deutschland gehalten worden war. In der Wildnis gelten Pumas als gefährdete Tierart. ihr Bestand wird auf etwa 50 000 erwachsene Tiere geschätzt.

Der Tiergarten Neustrelitz, der schon unter den Großherzögen bestand und an den Schlosspark grenzt, ist mit jährlich etwa 80 000 Besuchern die beliebteste Zoo-Einrichtung an der Seenplatte. Weitläufige Gehege, in denen auch Luchse und Stachelschweine leben, sowie vielfältige Spielmöglichkeiten locken vor allem Familien an, die von Waren aus auch per Bahn kommen können.


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