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Unternehmen helfen Bedürftigen der Müritz-Region

22. November 2014

Sie fahren mehr als 250 000 Kilometer im Jahr, um Bedürftigen in der Müritz-Region zu helfen und sie kommen mitunter an ihre Grenzen – nicht nur finanziell: Die Warener Tafel versorgt rund 3500 bedürftige Menschen im ehemaligen Müritzkreis und ist mir ihren Fahrzeugen pro Jahr etwa 250 000 Kilometer unterwegs, um zum einen Lebensmittels zu besorgen, aber auch, um sie zu verteilen.

Klar, dass da manch ein Fahrzeug nach ein paar Jahren schlapp macht. Viel Geld, um einen neuen Wagen anzuschaffen, hat die Tafel nicht. Sie finanziert sich durch Spenden und hat monatlich richtig viel Kosten zu wuppen. 3000 Euro verschlingt der Treibstoff, 1000 Euro kostet das Lebensmittellager, hinzu kommen Reparaturen und Versicherungen. Und dann hat auch noch ein Transporter seinen Geist aufgegeben…

Doch es gibt in der Müritz-Region zahlreiche Unternehmen, die sich für bedürftige Menschen engagieren. Mit Hilfe der Müritz-Sparkasse, des Nordkurier-Leserhilfswerkes, der Stadtwerke, der WOGEWA und des Warener VW-Autohauses Kühne konnte sich die Warener Tafel jetzt einen neuen Transporter anschaffen.
Eine wichtige Anschaffung, wie Günter Hoffmann von der Tafel erklärt: „Wir sind eine der wenigen Tafeln, die auch Menschen in Dörfern versorgen. Wir fahren wöchentlich sehr viele Dörfer des alten Müritzkreises an, um auch dort Lebensmittel abzuliefern. Vor allem viele Rentner, die von Altersarmut betroffen sind, haben keine Möglichkeit, zu uns in die Stadt zu kommen. Deshalb ist es unwahrscheinlich wichtig, dass wir mobil sind“, so Günter Hoffmann.

Der neue Transporter von VW kann rund 1200 Kilo zuladen, was unwahrscheinlich wichtig ist, denn die Tafel-Leute holen mitunter richtig viele Lebensmittel von weit her. Damit sich das rechnet, muss natürlich ordentlich eingeladen werden.

Foto: Dieser neue Transporter ist künftig unterwegs, um Bedürftige der Region zu versorgen. Bei der Übergabe dabei: Der Warener VW-Autohaus-Geschäftsführer Thomas Kühne, Tafelchef Jens Falke (im Auto), Gabriele Gundlach von der Müritz-Sparkasse, Günter Hoffmann und Sven Breuer vom Autohaus Kühne (von links).

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