Volles Haus im Müritzstadion

19. August 2013

Waren (AG). Im Müritzstadion wird’s am kommenden Donnerstag richtig eng. Mehr als 800 Kinder, Jugendliche und Erwachsene wollen an diesem Tag nämlich die Chance nutzen, das „Deutsche Sportabzeichen“ zu machen und damit zeigen, wie fit sie sind.

„Am Vormittag erwarten die Organisatoren Schülerinnen und Schüler, die die Prüfungen zum Sportabzeichen ablegen wollen. Der Nachmittag gehört den Familien, Vereinen und Unternehmen“, kündigte die Vorstandsvorsitzende der Müritz-Sparkasse, Gisela Richter an. Die Sparkasse unterstützt die Sportabzeichen-Tour und hat zudem verschiedene Wettbewerbe gestartet, bei denen es deutschlandweit Preise im Gesamtwert von rund 100 000 Euro zu gewinnen.

Teilnehmer und Besucher erwartet am 22. August ein interessantes Rahmenprogramm mit attraktiven Sportmodulen, z. B. Kletterturm, Hüpfburg, Hindernisbahn und vielen weiteren Highlights für Jung und Alt.

Bronze, Silber und Gold…

Laufen, Springen, Werfen: Das Sportabzeichen feiert dieses Jahr seinen 100. Geburtstag. Am 7. September 1913 wurden in Berlin die ersten 22 Sportabzeichen verliehen. Und noch heute ist das Sportabzeichen beliebt. Immer mehr Menschen – ob Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Senioren – stellen ihre Fitness unter Beweis und lassen sich auszeichnen.

In vier Disziplingruppen werden die motorischen Grundfähigkeiten – Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination – getestet. Dabei darf man sich für jede Gruppe die Disziplin selber aussuchen.

Bei Ausdauer sind es: 3000 m Lauf, 10 km Lauf, 7,5 km Walking, 800 m Schwimmen oder 20 km Radfahren.

Bei Kraft sind es: Medizinballwurf, Kugelstoßen, Steinstoßen, Standweitsprung oder Geräteturnen.

Bei Schnelligkeit sind es: 100 m Laufen, 25 m Schwimmen, 200 m Radfahren oder Geräteturnen.

Bei Koordination sind es: Hochsprung, Weitsprung, Schleuderballwurf, Seilspringen oder Geräteturnen.

Die Zielvorgaben für die einzelnen Disziplinen werden nach Geschlecht und Alter (ab 6 Jahren) gestaffelt. Die Leistungen werden in „Bronze“, „Silber“ oder „Gold“ eingeteilt. Die Einstufung soll auch Untrainierten die Chance geben, das Sportabzeichen zu erringen, aber auch geübten Sportlern den Anreiz geben, ihre Leistungen stetig zu verbessern.

Foto: Meike Engels/Wirkhaus


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