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Vorschläge für neuen Landespräventionspreis gesucht

4. März 2017

Die Landespolizei und Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung suchen ab sofort gemeinsam nach Vereinen, Organisationen, Initiativen, Unternehmen oder Einzelpersonen, die die Schulen in Mecklenburg-Vorpommern in der Präventionsarbeit gegen Gewalt und Kriminalität in besonders nachahmenswerter Weise unterstützen. Herausragende Beispiele sollen im Herbst dieses Jahres mit dem Landespräventionspreis 2017 unter dem Thema „Prävention macht Schule – Schule macht Prävention“ ausgezeichnet werden.

Landespolizei und Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung setzen damit auch in diesem Jahr ihre bewährte Praxis fort, regelmäßig alle zwei Jahre Organisationen, Einrichtungen, Unternehmen oder Einzelpersonen, die sich in vorbildlicher Weise in der Kriminalitätsvorbeugung engagieren, mit dem Landespräventionspreis auszuzeichnen.

Den Landespräventionspreis 2015 erhielten drei Projekte, die sich im Themenfeld „Sicher Wohnen“ verdient gemacht hatten.

Bis zum 30. Mai 2017 hat nunmehr erneut jeder Gelegenheit, Vereine, Organisationen, Initiativen, Unternehmen oder Einzelpersonen vorzuschlagen, die es nach seiner Auffassung verdient haben, mit dem Landespräventionspreis 2017 ausgezeichnet zu werden. Die entsprechende Anmeldekarte steht unter www.kriminalpraevention-mv.de zum Download bereit und liegt auch in allen Polizeidienststellen und bei den Kommunalen Präventionsräten vor.

Eine Jury wird aus den Einsendungen jene Preisträger auswählen, die dann im Rahmen des 9. Landespräventionstages am 14. September 2017 in Schwerin den Landespräventionspreis in Form eines Pokals und das Preisgeld in Höhe von insgesamt 3.000 Euro aus den Händen von Innenminister Lorenz Caffier und Bildungsministerin Birgit Hesse entgegen nehmen können.

Mit der Wahl des Mottos „Prävention macht Schule – Schule macht Prävention“, das in seiner Doppeldeutigkeit ganz bewusst auch zum Schwerpunkt des 9. Landespräventionstages gewählt wurde, greifen der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung und die Landespolizei in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ein Thema auf, das die Wirksamkeit von Präventionsarbeit schon immer in ganz besonderer Weise beeinflusst.

Gemeinsam die Schulen noch sicherer machen

„Mit dem Landespräventionspreis sollen nunmehr darüber hinaus jene Akteure und deren Projektideen ausgezeichnet werden, die den Schulen in der Präventionsarbeit besonders fachkundig und engagiert, oft auch ehrenamtlich von außen zur Seite stehen. Diese leisten mit ihren Angeboten ganz unmittelbar einen unschätzbaren Beitrag zur Verbesserung der aktuellen Sicherheit an den Schulen und in deren Umfeld. Zugleich fördern sie die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler für ein gewaltfreies Leben. Die Initiatoren derartiger Projekte zu würdigen und zugleich deren Arbeit landesweit noch besser bekannt zu machen und zur Nachahmung zu empfehlen, ist gemäß des zweiten Teils im Motto „Prävention macht Schule“ das Hauptanliegen des Landespräventionspreises 2017.

Die polizeiliche Kriminalstatistik und die langjährigen praktischen Erfahrungen der Landespolizei belegen, dass trotz aller bisherigen Bemühungen und Erfolge die Präventionsarbeit an den Schulen nach wie vor unverzichtbar ist.

„Die Polizei wird der Präventionsarbeit an den Schulen deshalb auch künftig eine zentrale Bedeutung beimessen“, so der Direktor des Landeskriminalamtes Ingolf Mager. Dazu habe sie vielfältige Möglichkeiten und umfangreiche Erfahrungen. Ein herausragendes Beispiel dafür sei das mit anderen Partnern seit über 15 Jahren erfolgreich umgesetzte Projekt „Wir in MV – Fit und Sicher in die Zukunft“. Es zeige sich jedoch auch, dass dort, wo die Schulen und die Polizei durch weitere fachkundige Akteure in der Präventionsarbeit unterstützt und ergänzt werden, die Sicherheit in den Schulen und in deren Umfeld noch einmal spürbar gewinnt. „Wir rufen deshalb dazu auf, uns besonders lobenswerte Aktivitäten zu benennen und ihnen nachzueifern. Gemeinsam verbessern wir damit unsere Chancen, die Schulen in unserem Land noch sicherer zu machen“, so Ingolf Mager.


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