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Warens Feuerwehr: Fast 2800 Stunden für andere im Einsatz

3. März 2018

So viel steht fest: Waren hat eine starke Feuerwehr – Ausreichend Personal, gut ausgebildete Leute und auch eine junge Truppe. Denn das Durchschnittsalter der 73 aktiven Kameraden – darunter auch fünf Frauen – liegt bei 35 Jahren.

Und diese Truppe musste im vergangenen Jahr zu 181 Einsätzen ausrücken – zehn mehr als 2016. Die Retter waren mit 2798 Stunden fast 380 Stunden mehr im Einsatz als im Jahr zuvor.

Zu den Einsätzen, an die sich sicherlich auch viele Nicht-Mitglieder noch erinnern, zählen der Großbrand in der Teterower Straße kurz nach dem Umzug zum Müritzfest, mit dem die Kameraden 12 Stunden zu tun hatten, der Brand einer Scheune in der Schwenziner Straße, der Wohnungsbrand im Betreuten Wohnen im Godower Weg, aber auch diverse Unfälle.

Für Diskussionen, so Wehrführer Reimond Kamrath, hat eine Alarmierung gesorgt, in der es um einen festgefrorenen Schwan ging. „Ich werde auch in Zukunft nicht das Leben oder die Gesundheit meiner Kameraden aufs Spiel setzen, um bei geringer Eisstärke ein Wildtier vom Eis zu holen“, machte Kamrath deutlich.

Auch einen Einsatz zum Schmunzeln gab es im vergangenen Jahr: Eine Frau ist beim Reinigen ihres Wäschetrockners mit dem Finger im Trockner stecken geblieben. Die Feuerwehrleute zerlegten den Trockner und konnten der Frau so helfen.

Bürgermeister Norbert Möller dankte den Kameraden bei der gestrigen Jahreshauptversammlung für ihren nicht selbstverständlichen Dienst. Und er kündigte an, dass man sich auf die Suche nach einem neuen Standort für die Wehr machen werde, denn das jetzige Areal stoße bald an seine Grenzen.

Auch Wahlen standen gestern an: Zum Gruppenführer wurde in der Stichwahl Christian Hammer gewählt, stellvertretender Wehrleiter ist jetzt Gerd Steinbrecher.

Und das sind die Kameraden mit den meisten Einsatzstunden:
Jörg Kottke, 142 Einsätze mit 135 Stunden
Raik Mühlenbeck, 117 Einsätze mit 115 Stunden
Bodo Voss, 110 Einsätze mit 103 Stunden
André Schulz, 86 Einsätze mit 84 Stunden
Thomas Tietze, 94 Einsätze mit 100 Stunden
Stefan Hanisch, 115 Einsätze mit 110 Stunden
Sebastian Zastrow, 88 Einsätze mit 77 Stunden
Ricardo Pilz, 86 Einsätze mit 87 Stunden
Toni Brech, 88 Einsätze mit 88 Stunden

Zum Feuerwehrmann/frau wurden ernannt:
Eileen Vollbrecht
Robin Hanisch
Noah Hub
Pascal Leinbaum
Marc-Olaf Stibbe
Fabian Wietzke
Nico Bauer

Zum Oberfeuerwehrmann wurde Uwe Hanisch befördert.

Zum Löschmeister wurde Toni Brech befördert

Für 10-jährige Mitgliedschaft wurde Martin Schulz geehrt.

Für 20-jährige Mitgliedschaft wurden Denny Rosen, Maik Hartwig, Robert Dreier, Jens Boldt, Rene Bensch, Andreas Grduszak und Bodo Voss geehrt.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden René Dreier, Frank Goetz, Hartmut Grduszak, Michael Hoppe, Stefan Meyer, Raik Mühlenbeck, Gerd Steinbrecher und Reimond Kamrath geehrt.

 

Für 30-jährige Mitgliedschaft wurden Margitta Berger, Jürgen Hass und Thilo Berkenhagen geehrt.

Für 60-jährige Mitgliedschaft wurde Heinz Freude geehrt.

Dank und Anerkennung für 1000 Einsätze ging an Christian Hammer und Bodo Voss.

Dank und Anerkennung für hervorragende Leistungen an Heiko Schubert, Thomas Tietze, Henry Währer und Marco Schüler

Anerkennung für hervorragende Leistungen in der Jugendfeuerwehr und bei den Löschfüchsen an Alina Lörke und Domenik Vollbrecht

In den aktiven Dienst wurde Dennis Weiß übernommen.

Fotos: Miriam Brümmer/Linus Wittich Verlag


2 Antworten zu “Warens Feuerwehr: Fast 2800 Stunden für andere im Einsatz”

  1. Merker sagt:

    Ganz herzlichen Dank allen Helfern. Gut zu wissen, dass es in meiner Heimatstadt so viele tolle Menschen gibt!

  2. WRN sagt:

    Dem Kommentar von Herrn/Frau Merker schließe ich mich an. Sie opfern ihre FREIZEIT , wo andere wie heute z.B. mit ihren Angehörigen auf und am Eis bei herrlichen Sonnenschein unterwegs waren , waren sie im Einsatz um anderen Menschen zu helfen wie heute gegen Mittag in Waren in der Dietrich-Bonhoeffer Strasse. Den Grund für den Einsatz weiß ich nicht , ABER die FFW war schnell vor Ort. SUPER

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