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Wieder Anklage wegen sexuellen Missbrauchs

4. Juli 2015

Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg hat gegen den Warener Geschäftsmann, der im Herbst vergangenen Jahres vom Amtsgericht Waren wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen verurteilt worden ist (WsM berichtete), erneut Anklage erhoben. Das bestätigten der leitende Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler und der Direktor des Warener Amtsgerichtes, Matthias Brandt, auf Nachfrage von „Wir sind Müritzer“.

Die Anklage ist dem 43-Jährigen inzwischen zugestellt worden, in wenigen Tagen entscheidet die zuständige Richterin, ob sie zugelassen wird.

Gavel, symbol of judicial decisions and justiceDer Müritzer, der sein Geschäft vor wenigen Monaten geschlossen hat, war im Herbst wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen für schuldig befunden worden. Die zuständige Richterin verurteilte ihn nach § 182 Strafgesetzbuch zu zwölf Monaten auf Bewährung.

Das war nicht seine erste Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen. Der Warener ist einschlägig vorbestraft. Eine Auflage der Richterin war deshalb auch, dass sich der Verurteilte, der die Taten einräumte, nachdem der Zeuge ihn belastet hatte, in Therapie begeben muss.

Auch in der neuen Anklage geht es um sexuellen Missbrauch von Minderjährigen. Nach Informationen von „Wir sind Müritzer“ werden ihm mindestens 14 Übergriffe auf zwei Jugendliche vorgeworfen. Die Taten lagen noch vor denen, für die er im Herbst verurteilt wurde.


3 Antworten zu “Wieder Anklage wegen sexuellen Missbrauchs”

  1. Die volle Härte des Strafgesetzes muss man diesen unbelehrbaren Individuum zeigen!! wieviel soll denn noch passieren in Waren und Umgebung oder wird da ein Täter vielleicht durch gute Beziehungen geschützt? Die Richter sollten mal mut Beweisen und ihn für gewisse Zeit aus dem Umfeld entfernen!mfg

  2. Sigi sagt:

    Bewährung ade und ab in den Kahn würde ich mal empfehlen, wenn sich die erneuten Vorwürfe bestätigen!

  3. Immer wieder erschreckend, welche inkompetenz die Justiz in Deutschland an den Tag legt!

    Wenn sich (insbesondere) die Richter mit dem „Krankheitsbild“ etwas mehr beschäftigen würden, dann wüßten sie, das führende Psychologen eine „Therapierbarkeit für aussichtlos“ erklärt haben.
    Und wenn selbst der BKA-Chef sagt, das jeder, der nichts gegen den Missbrauch tut, ein Mittäter ist…?

    Wir, die Motorradfahrer in Deutschland, führen einmal im Jahr eine Demo durch Berlin durch. Mit rund 250 Motorrädern (steigende Tendenz) fahren verschiedenste Gemeinschaften und Clubs, friedlich nebeneinander für eine Sache durch die Hauptstadt.
    Symbolisch wird der Verkehr auf allen drei großen Kreisverkehre, große Straßen und Plätze lahmgelegt… damit Leute mal Zeit haben zum nachdenken!

    Wann beginnt endlich mal ein/e Richter/in ein Zeichen zusetzen?

    Matze, http://www.biker-gegen-missbrauch.de

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