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Willkommen zu „Kultur aus dem Kochtopf“

27. März 2018

Russen sind gastfreundlich und haben immer Zeit für ihre Freunde. Dabei geht ohne Tee gar nichts und der wird nach einer Zeremonie zubereitet, ganz in Ruhe. Es ist völlig normal, das Freunde überraschend an der Tür klingeln und immer sind sie willkommen. Das ist in unserer Gesellschaft nahezu unvorstellbar, in der für fast alles Termine vereinbart werden.
Wie der Menschenschlag „tickt“ war auf der Auftaktveranstaltung „Kultur aus dem Kochtopf“ zu erfahren. Dazu hatte das Warener „Café International“ eingeladen.

Die erste Veranstaltung mit dem Thema Russland war ein voller Erfolg. Viele Menschen aus allen Teilen dieses großen Landes kamen, aßen Borschtsch, Pelmeni und Piroggen. Vorbereitet hatten das die russischen Frauen vom Verein „Landsmannschaft der Deutschen aus Russland“ e. V. der Ortsgruppe Waren (Müritz), wobei sie von Warenerinnen unterstützt wurden. Die Ortsgruppe besteht seit neun Jahren und ist hier sehr aktiv. Die Mitglieder gestalten beispielsweise das Jolkafest, an dem Väterchen Frost die Geschenke für die Kinder bringt.

„Am Ende des Essens fragt in der Heimat immer jemand: Willst du singen?“, was immer mit einem „Ja“ beantwortet würde, erzählt Roman Kaschapow, der aus Jekaterinburg östlich vom Uralgebirge stammt. Seit 21 Jahren lebt er in Waren. Dann kann der Abend lang werden, weil alle Lieblingslieder von allen gesungen werden – immer mit der Gewissheit: Der Tischnachbar kennt das Lied auch. In Wahrheit kennt jeder Russe aus jedem Zipfel des Landes jedes Lied, das in geselliger Runde zum besten gegeben wurde.

Der nächste Termin ist der 3. Mai, den sich jeder merken sollte, der sich für persische Küche, Sitten und Bräuche sowie die Menschen aus diesem Land interessiert oder über den Tellerrand schauen möchte. Treffpunkt ist das Café International, Alter Markt 14. Einzelheiten finden sich rechtzeitig auf der Website der „Initiative Müritz hilft“ e. V.

 


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