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WOGEWA macht Mieter froh und die Handwerksfirmen ebenso

30. Januar 2014

Nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2013 will die Wohnungsbaugesellschaft Waren mbH (WOGEWA) als größter Vermieter der Müritz-Region auch 2014 wieder kräftig investieren und macht damit nicht nur ihre Mieter froh, sondern auch viele einheimische Firmen. Fast sechs Millionen Euro sollen in neue und ältere Häuser fließen.

„Wir freuen uns, MWiechersdass wir als städtische Gesellschaft weiterhin in der Lage sind, in Waren zu investieren und damit dazu beitragen können, unsere Müritzstadt noch schöner zum machen“, sagte Martin Wiechers als Geschäftsführer der WOGEWA im Gespräch mit WsM.
Derzeit gehören dem Unternehmen 3310 Wohnungen, in Kürze kommen elf hinzu. Denn gegenwärtig lässt die WOGEWA den maroden und unansehnlichen Block am Beginn der Gerhart-Hauptmann-Allee abreißen und will auf diesem lukrativen Areal ein Haus mit elf Wohnungen errichten. Die werden zwischen 75 und 105 Quadratmeter groß und sehr gut ausgestattet sein. Klar haben die Lage unmittelbar am Müritzufer und die Ausstattung ihren Preis: Unter 11,50 Euro kalt pro Quadratmeter wird keine Wohnung vermietet. Dennoch gibt es bereits jede Menge Interessenten, doch Martin Wiechers ermuntert Wohnungssuchende weiter, sich bei der WOGEWA zu melden. „Aus Erfahrung wissen wir, dass sich die Liste der Interessenten ständig ändern kann.“
Für das neue Haus, entworfen von Christian Klein, muss das Wohnungsunternehmen rund 2,9 Millionen Euro berappen, zwei Millionen davon in diesem Jahr.

Damit die Heizkosten sinken

Doch nicht nur in den besonderen Neubau fließt in diesem Jahr WOGEWA-Geld. Etwa 200 000 Euro gibt die Gesellschaft für die Heizungsumstellung und die Wärmedämmung des Hauses Große Grüne Straße 17 aus. Darüber hinaus sollen die Balkone verändert werden.
Richtig viel lässt sich die WOGEWA die Instandhaltung ihrer Wohnungen kosten. Etwa 750 000 Euro hat sie für laufende Instandhaltungen eingeplant. Dazu zählt der tropfende Wasserhahn genauso wie die rauschende Sprechanlage. Weitere 950 000 Euro hält sie für Wohnungen parat, die leer gezogen und dann umfassend saniert werden. „In der Regel werden die Elektroanlagen, Fußböden, Innentüren und Fliesen erneuert. Auf Wunsch der Mieter auch die Bäder“, erklärte Martin Wiechers. Kleinmodernisierungen wie Balkonverglasungen schlagen mit etwa 180 000 Euro zu Buche.

Damit aber noch nicht genug: Für geplante Instandsetzungen will die Wohnungsbaugesellschaft immerhin 1,6 Millionen Euro überweisen. Die Schleswiger Straße 4-6 bekommt neue Versorgungsleitungen für Heizung und Sanitär, die Mieter des Stauffenbergplatzes 1 bis 4 und 9 bis 12 sollen durch einen Umbau des Heizungssystems künftig ordentlich Kosten sparen, in der Papenbergstraße 33 a-c will die WOGEWA die Fassade auffrischen sowie die Hauseingänge neu gestalten und die Mozartstraße 27 bekommt eine neue Wärmedämmung, um auch dort die Nebenkosten für die Mieter zu drücken.

„Natürlich muss der Aufsichtsrat all diesen Maßnahmen mit dem Wirtschaftsplan 2014 noch zustimmen“, sagte Geschäftsführer Wiechers.

AbrissDerzeit lässt die WOGEWA den maroden Block in der Gerhart-Hauptmann-Allee abreißen. Dort entsteht ein schnieker Neubau.

 


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