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Zugführer der Gefahrguteinheit zurückgetreten

13. März 2017

Nach der medialen Schlammschlacht in einer lokalen Tageszeitung um den Gefahrgutzug (CBRN I), ist der Zugführer der Einheit am Abend überraschend zurückgetreten. Das bestätigten uns mehrere Feuerwehrleute unabhängig voneinander, die via SMS (liegt „NonstopNews“ und „Wir sind Müritzer“ vor) vom Rücktritt informiert wurden.

Vorausgegangen war der Bericht einer Zeitung, in der sich der Einheitsführer per Brandbrief über die Zustände innerhalb der Einheit beschwerte. Während der Zugführer behauptet hat, dass seine Einheit aufgrund personeller Probleme nicht mehr einsatzbereit sei, haben das sowohl der Landkreis als auch Wehrführer Rieger dementiert.

In den Wehren des Kreises ist die Meinung unterdes sehr differenziert. Während einige die Kritik des jetzt zurückgetretenen Zugführers verstehen, sehen andere die Situation entspannter und empfinden die öffentliche Schlammschlacht, ausgelöst durch den Zugführer, als nicht gerade hilfreich. Und sie teilen sie auch nicht.

Kreisbrandmeister Norbert Rieger wollte den Rücktritt am Abend nicht weiter kommentieren.

„Am 31. März ist ein Termin mit dem Landkreis anberaumt, vorher werde ich mich nicht mehr zum Thema äußern. Ich wünsche mir in Zukunft eine sachliche Aussprache in dieser Angelegenheit“, sagte uns Norbert Rieger.


2 Antworten zu “Zugführer der Gefahrguteinheit zurückgetreten”

  1. oscar sagt:

    Endlich haben es der Kreisbrandmeister, Herr Rieger, und seine Gönner im Landkreis es geschafft, einen lange ehrenamtlich tätigen Kameraden mundtot zu machen. Die Schlammschlacht und die Äußerungen gegen den Kameraden in einer örtlichen Tageszeitung waren unter allen Niveau! Man sollte sich im Landkreis überlegen, ob ein Herr Rieger in dieser Funktion überhaupt tragbar Ist? Oder braucht man eine willigt „Marionette“?
    Kann der Landkreis auf einen qualifizierten , arrangierten Gefahrstoffzugführer verzichten, dessen einziges „Vergehen “ es ist, auch Probleme und Mängel in der Einsatzbereitschaft hinzuweisen?
    Trägt der Kreisbrandmeister vielleicht auch Mitschuld an den kritisierten Zuständen?
    Vielleicht auch ein Thema für eine Untersuchung durch den Kreistag.

  2. Simo sagt:

    Wenn alle auf Einen einprügeln, ist meist etwas oberfaul. Die Schlammschlacht können sich die sog.“Kameraden“ ins Stammbuch schreiben. Wer solche Kameraden hat, braucht keine Feinde mehr! Aber: Viel Feind – Viel Ehr!!!
    Die „Kameraden“ haben sich einen Bärendienst erwiesen. Das Ansehen haben sie sich selbst beschädigt! Und das kräftig!!! Ich denke, dass sie ein wertvolles Mitglied ihrer Gemeinschaft verloren haben. Solche Verfahrensweise ekelt uns an!!!

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