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Stadtwerke geben Prämien für Erdgasfahrzeug-Besitzer und vor allem Taxis

28. Oktober 2016

Die Stadtwerke an der Mecklenburgischen Seenplatte haben Förderprogramme für Erdgas-Fahrzeuge und vor allem Erdgas-Taxis aufgelegt. Darauf hat der Landesinitiativkreis erdgas mobil M-V jetzt im Anschluss an ein Treffen in Neustrelitz hingewiesen.

erdgasSo können Besitzer von Erdgasfahrzeugen mehrere Hundert Euro sparen, wenn Sie solche Hinweise berücksichtigen. Zu den Beteiligten gehören unter anderem die Stadtwerke Waren, Malchow, Neustrelitz und Teterow.

Nach Angaben der Initiaive gibt es den einmaligen Bonus von 300 Euro in bar für Neuzulassungen seit 2015 im Nordosten. Zusätzlich werden vom Initiativkreis zehn Erdgas-Taxis mit je 500 Euro gefördert. Noch einmal 500 Euro gibt es von den Förderkreismitgliedern, bei denen die Taxis zugelassen werden. Einzelne Stadtwerke haben auch noch weitere spezielle Förderprogramme.

Die Bundesregierung will bis 2020 einen Anteil von Erdgasfahrzeugen – wozu auch Busse gehören – am Verkehr von vier Prozent erreichen. Derzeit liegt dieser Wert noch bei etwas mageren 0,28 Prozent.

Ansprechpartner Initiativkreis erdgas mobil mv: Birgit Höhne T: 03981 474-254,  hoehne@stadtwerke-neustrelitz.de


Eine Antwort zu “Stadtwerke geben Prämien für Erdgasfahrzeug-Besitzer und vor allem Taxis”

  1. Elmar sagt:

    Bis jetzt war Gas fahren eher ein Geheimtipp. Autohändler kommen, wenn man nach einem sparsamen Modell fragt, prompt nur auf die mit blauen Sprüchen umworbenen Diesel. Obwohl sie wegen der hohen Steuern auch dann teuer sind, wenn sie in der Garage dümpeln. Diesel werden uns, weil der holde Herr Dobrindt (Verkehrsminister, CSU) so viel für die in Imageprobleme geratenen Fahrer (oder eher für die Autofirmen?) übrig hat, weiter die Luft gesetzwidrig verpesten. Wen trifft es auch? An den lärmigen Hauptstraßen wohnen überwiegend die, die wegen der günstigen Mieten darauf zurückgreifen müssen und die sich kaum Dieselfahrzeuge leisten. Dreck aus dem Auspuff? Klare Lösung der Industrie: Innenraumluftfilter. Hier wird es moralisch bedenklich. Nun gut. Für eine Übergangszeit, bis die Null-Emissions-Fahrzeuge marktreif sind und, auch das ist wichtig, genug Energie dafür regenerativ erzeugt wird, hätte Gas, von allen fossilen Energieträgern der Umweltfreundlichste, mehr Beachtung verdient. So begrüße ich die nicht ganz uneigennützige Initiative der Stadtwerke. Wäre da nicht was. Leider hat eine recht beliebte Firma in Wolfsburg an Lack, Zink und Abrostungsvorrat ihrer Gasflaschen ebenso gespart, wie bei Dieselfahrzeugen an Abgasreinigungstechnik.
    http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Aral-Total-Jet-und-Shell-empfehlen-Verkaufsstopp-von-Erdgas-article18634746.html
    Aber die Firma ist großzügig, ansonsten, z.B. bei den Vorstandsgehältern und am Betriebsratsvorsitzenden.
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/vw-affaere-korruption-und-lustreisen-jetzt-muss-ferdinand-piech-reden-1512985.html
    Wir sollten uns aber davon nicht abhalten lassen, wirklich halbwegs umweltfreundliche Fahrzeuge zu kaufen. Es gibt noch andere Hersteller und mit Flüssiggas, welches für größere Entfernungen die bessere Wahl ist, besteht dieses Problem, weil die Behälter nur unter geringem Überdruck stehen, sowieso nicht. Solche Fahrzeuge fördern die Stadtwerke nicht. Wozu auch. Sie verkaufen ja kein Propan.

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