
Sie wirft Olijnyk Untreue in drei besonders schweren Fällen und Lohmann Beihilfe dazu vor. Laut Staatsanwaltschaft haben sich Olijnyk (71 Jahre) und Lohmann (77 Jahre) über Jahre bereichert.
Bei Peter Olijnyk geht es um eine Summe von über 1,2 Millionen Euro, bei Lohmann um etwa 675 000 Euro.
Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft haben sie dieses Geld zu Unrecht kassiert – Ex-Geschäftsführer Oljinyk über unangemessene Vergütungen, Tantiemen und Vorsorgeleistungen, und Lohmann habe Gehalt bekommen, ohne eine Gegenleistung dafür zu erbringen.

Olijnyk ist bereits vom Oberlandesgericht Rostock in zweiter Instanz dazu verurteilt worden, rund 400 000 Euro zuviel gezahltes Gehalt an die AWO zurückzuzahlen (WsM berichtete).
Die Staatsanwaltschaft hat dazu vorsorglich schon Vermögensgegenstände beider Männer beschlagnahmt, um Ansprüche zu sichern. Denn im Zuge der Ermittlungen sei heraus gekommen, dass die Angeschuldigten Vermögenswerte auf nahe Familienangehörige verschoben haben.







Hoffentlich werden beide Herren zeitnah und hart bestraft. Es wäre ein deutliches Signal an Funktionäre, die sich unangemessen auf Kosten der Betreuten und Angestellten bereichern.