
Was sofort auffällt: Neben den vielen großen Maschinen und Anlagen sind kaum Menschen zu sehen. „Ja, vieles läuft natürlich automatisiert“, bestätigt Geschäftsführer und Inhaber Wolfgang Sengewisch den ersten Eindruck. Dennoch: 35 Frauen und Männer, meist langjährige Mitarbeiter, verdienen ihr Brot im Nudelunternehmen. Sichere Jobs, wie der Chef betont. Das sah im Jahr 2011 noch ganz anders aus. Damals gehörte die „Möwe“ zu einem spanischen Konzern und der konnte so gar nicht mit dem Unternehmen an der Müritz anfangen.
Mecklenburger kochen nur wenig Nudeln
„Wir produzieren in 
Der Chef gab nicht auf, sondern übernahm das traditionsreiche Teigwarenwerk. Einen Schritt, den er trotz aller Schwierigkeiten bis heute nach eigenen Angaben nicht bereut hat. Und das, obwohl die Einwohner Mecklenburg-Vorpommerns durchschnittlich nur zwei Kilo Nudeln im Jahr essen. Zum Vergleich: Deutschlandweit sind’s 8 Kilo pro Kopf, die Schwaben schaffen 13 bis 16 Kilo und die Italiener satte 26.

Und sogar nach Israel hat die Warener Firma unlängst geliefert. Ganz besondere Nudeln, denn die mussten koscher sein, um den Gesetzen der jüdischen Kunden gerecht zu werden. „Um das Koscher-Zertifikat zu bekommen, muss man besondere Anforderungen erfüllen“, so Wolfgang Sengewisch.
350 000 Eier in der Woche
Aber nicht nur die Koscher-Nudel ist zertifiziert und kontrolliert. „Die Wege unserer Rohstoffe können genau zurückverfolgt werden. Wir wissen, welches Ei und welcher Hartweizen in welcher Packung Nudeln steckt“, berichtet der Geschäftsführer. Bei rund 350 000 Eier, die in der „Möwe“ in nur einer Woche verbraucht werden, ein Riesen-Aufwand. Denn jedes Ei wird registriert.
Gegenwärtig probieren die 
Weitere Neuheiten sind in Arbeit. Zur Freude der Mitarbeiter, die voll und ganz hinter ihrem Unternehmen stehen. Und das meistens schon seit Jahrzehnten. Erst in dieser Woche haben mit Irmtraud Schult, Hartwig Brümmer und Jürgen Krause gleich drei Beschäftigte das 45. Dienstjubiläum gefeiert.

















Hervorragend das es der „Möwe“ gelungen ist,
in der Luft zu bleiben.
Eine weitere
Erfolgsgeschichte
die der Stadt
und seinen Bewohnern gut tun!
Mut, Beharrlichkeit, Innovation, Qualität und Fleiß sind die wesentlich Bedingungen für erfolgreiches unternehmerisches Handeln. Den Beweis dafür liefert die „Möwe“. Das ist beeindruckend! Ein weiterer „Stern“ an Waren’s Himmel. …. Glückwunsch zu dem Erfolg!
Heinz-Peter Schifflers