Kommentar: Was ist bloß los mit Waren (Müritz)?

11. August 2023

Was ist bloß in Waren los? Oder besser: Was ist mit Waren los? Die einst hoch gelobte Vorzeige-Stadt scheint sich gerade um den Titel „Abstiegs-Kommune des Jahrzehnts“ zu bewerben. Nicht nur Einheimische haben seit langem den Eindruck, dass sich Waren nicht weiterentwickelt, ja sogar Schritt um Schritt zurück geht – auch Urlauber, die vielleicht vier, fünf Jahre nicht an der Müritz waren, reiben sich derzeit verwundert die Augen. Beispiele dafür, dass es in Waren an allen Ecken und Enden klemmt, gibt es zur Genüge.  Einmal davon abgesehen, dass viele Wege und Plätze schon seit Monaten einen schmuddeligen Eindruck machen und die Löcher in einigen Straßen so tief sind, dass Radfahrer stürzen, kümmert sich offenbar auch niemand um Bauwerke, die wichtig für die Urlaubszeit sind.

Erst stellt man zu Saisonbeginn ganz unerwartet fest, dass der beliebte Badesteg an der Feisneck nicht mehr zu retten ist und gesperrt werden muss, dann gestern die nächste Hiobsbotschaft: Der Schiffsanleger in Ecktannen fault ebenfalls und darf nicht mehr betreten werden. Von Bürgermeister Norbert Möller heißt es dazu, dass er den Prüfzyklus zur Standfestigkeit der Brücken überprüfen will. Wie nobel! Aber was gibt’s denn da noch groß zu überprüfen? Diese beiden Beispiele zeigen mehr als eindeutig, dass hier in der Vergangenheit geschlampt wurde. Bei einem angemessenen Prüfzyklus wären die maroden Stege sicher viel, viel eher aufgefallen und nicht erst in der Saison. Es sei denn, die zuständigen Arbeiter haben regelmäßig geprüft, Schäden gemeldet, wurden aber ignoriert. Beides ist ein Armutszeugnis für das Heilbad Waren, das den Urlaubern in diesem Jahr in Sachen Kurtaxe noch tiefer in die Tasche greift.

Aber wofür müssen sie eigentlich eine so hohe Kurtaxe zahlen? Der bescheidene Sommer hat wieder einmal ganz deutlich gemacht, dass Waren lediglich von der Natur und den Seen lebt, sonst aber eher wenig zu bieten hat. Lange Schlangen vor dem Müritzeum bei Regen-Wetter, misslaunige Urlauber, die versuchen in der Innenstadt die Zeit totzuschlagen und sich über hohe Gaststättenpreise aufregen, sowie Blechlawinen auf der B 192, weil Touristen in andere Städte flüchten – das ist die Realität im Warener Sommer 2023.

Keine Frage, viele Veranstalter und Touristiker bemühen sich, stellen tolle Events und Erlebnisse auf die Beine, aber auch sie sind wetterabhängig und können nicht das auffangen, was die Stadt seit Jahren versäumt – nämlich endlich für Angebote zu sorgen, die Touristen und Einheimischen auch bei herbstlichen Sommern und NACH der Saison einen angenehmen Aufenthalt bescheren. Schwimmbad? Seit Jahren diskutiert und immer wieder abgebügelt. Indoor-Spielplatz? Nicht in Sicht, stattdessen lieber Geld für einen Bauspielplatz, dessen Sinn mehr als fraglich ist. Öffentliche Sporthalle für Tennis und Co.? Fehlanzeige, gibt’s ja irgendwo drumherum. 

Und die Stadt setzt da noch einen ‚drauf und kündigt aktuell sogar geänderte Öffnungszeiten der Bibliothek an. Geändert heißt in diesem Fall – deutlich kürzere Öffnung und Schließtage. Dabei lädt das Wetter doch eigentlich gerade jetzt zum Lesen ein – nicht nur Urlauber, sondern auch einheimische Ferienkinder, denn die sind auch nicht sechs Wochen unentwegt im Urlaub, sondern verbringen viel Zeit zu Hause.

Das sind nur ein paar Beispiele, die aber eines sehr deutlich machen: Waren hat ein Problem. Ein sehr großes sogar. Waren verliert den Anschluss an die gut entwickelten Touristen-Städte in MV und anderswo und schafft es innerhalb kürzester Zeit, den hart erarbeiteten Ruf von der „Perle an der Müritz“ zur beliebigen „Klunker-Stadt“ umzuwandeln.                                                                                                                Antje Rußbüldt-Gest


57 Antworten zu “Kommentar: Was ist bloß los mit Waren (Müritz)?”

  1. Maik Drößler sagt:

    Ich gebe der Dame vorkommen Recht wir kommen schon lange an die Müritz Waren und wir haben auch festgestellt das für Kinder nichts will gemacht wird und die Preise immer Teurer werden.Und bei Regentage wo man in der Stadt klunkern kann sind die Geschäfte zu.Es ist sehr schade das sich waren nicht weiter entwickelt sondern zurück entwickelt.

  2. Wolfgang Vogel sagt:

    Sehr geehrte Frau Rußbüldt-Gest,
    sie haben ja so recht mit ihren Anschuldigungen.

  3. Jens Kutschmann sagt:

    da Waren ja ein Heilbad ist, waren wir an. einem Regentag der vorigen Woche auf der Suche nach einem Schwimmbad. Im Kurzentrum Waren gibt es ein Heilbad – auch mit Sole, aber nur für Hotelgäste. Das ist ein übler Etikettenschwindel.

  4. ABC sagt:

    Ein sehr guter Kommentar. Das mit der Bibliothek stieß mir kürzlich auch unangenehm auf. So eine Bibliothek hat von Montag bis Samstag geöffnet zu sein! Nächstens vergeben sie noch Termine, wenn man sich ein Buch holen will.
    Als wir vor fast 10 Jahren zur Unterschriftensammlung für den Bau einer Schwimmhalle gingen, sagte mir mein Vater: Eine Schwimmhalle bauen die hier erst, wenn Du keine mehr brauchst! Er hat Recht behalten. Es ist so ein übler und zäher Provinzschleim der hier herrscht. Die öffentlichen Sammelstellen für Pappe laufen über, das sieht aus wie in solchen Slums und lädt ein zum Anzünden. Wen kümmerts?
    Die Sache mit den maroden Stegen spricht doch Bände. Das war ja nicht mal im Sozialismus so schlimm. Es ist den Oberen schlichtweg EGAL. Egal die Leute, die sich monatelang auf den Sommer freuen. Touristen sollen ZAHLEN, auf die Hiesigen ist gepfiffen. Jammern sie über die Bahnhofsunterführung? Egal, wir machen eine Lösung, die keine Lösung ist. Hauptsache wir machen irgendwas irgendwie. Durchwurschteln, bald ist Rente.

  5. Melanie sagt:

    wir sind dieses Jahr das erste Mal in Waren gewesen und ich habe mich wirklich gefragt, was die Urlauber so toll an dieser Stadt finden.
    Für Kinder gibt es so gut wie gar nichts
    .. schon gar nicht, wenn man mit dem Zug gekommen ist. Die Stadt hat zu wenig zu bieten. Die Urlauber sind irgendwie alle missgelaunt und die Preise tun ihr Übriges.
    Für mich ist es das erste und letzte Mal gewesen.
    Schade

  6. Regina Cleemann sagt:

    Die Stadt setzt auf große Projekte , wie Ausbau des Hafens , anstatt sich um ,,Kleinigkeiten “ wie Instandhaltung , Pflege u. ä. ähnlich Wichtigem zu kümmern. Sauberkeit , Ordnung sind eine Visitenkarte der Stadt. Es wird einiges getan , aber das reicht längst nicht aus . Die ersten Flecken bekommt unser Ansehen bereits am Bahnhof …
    Eigentlich ist es die Aufgabe der Stadtvertretung, wichtige Interessen der Bevölkerung und ihrer Besucher im Auge zu behalten. Ist der Ausbau des Stadthafens im Interesse der Besitzer großer Yachten wirklich Die Perspektive ? Es ist zu befürchten, dass sich damit auch die Idylle der Kiezanlagen erledigt hat. Damit wäre ein weiteres Stück Ruhe und Besinnlichkeit beim Spaziergang im Grünen erledigt . Und wegen dieses heilen Stücks Natur kommen vor allem die Urlauber. Und doch hat man den Eindruck , dass vor allem das Geld und die Bemühungen in einen immer mehr überforderten und überlaufenden Hafen gesteckt wird .
    Danke an Frau Rußbüldt – Gest , dass sie mit ihrer klaren Ansage an die gewählten Stadtverantwortlichen an die Interessen der Stadt im Sinne der Bürger und der meisten Urlauber erinnert hat.

  7. toberg sagt:

    Wie wahr Frau Rußbüldt-Gest! Nicht nur in Waren fragt man sich, wo denn die Einnahmen der Kurabgabe bleiben. Auch in Mirow. Seit Jahren verfällt der kleine Gästehafen direkt in der Stadt. Ideal für Bootstouristen nicht weit zum Einkaufen und den Restaurants. Wahrscheinlich wird von der Kurabgabe dort jedes Jahr das Plakat neu gemacht, dass seit Jahren die Sperrung des maroden Hafens verkündet. Gerade in der kleinen Stadt Mirow fällt auf, dass sich in den vergangenen 10 Jahren die touristische Infrastruktur nicht wesentlich verbessert hat. Das, was an Angeboten hinzugekommen ist, wurde privatwirtschaftlich organisert und investiert. Öffentliche Investitionen in neue touristische Infrastruktur ist nicht zu erkennen, vom Erhalt der bisherigen mal ganz zu schweigen.

  8. Michael sagt:

    Wir waren gerade 6 Tage in Waren. Das Wetter war nicht gerade berauschend. Gern hätten wir abends etwas unternommen, aber gerade attraktive musikalische Angebote sind sehr rar. Und Veranstaltungen in den Nachbarorten kamen für uns in Ermangelung abendlicher Busverbindungen nicht in Frage. Als ich in der Tourist-Information nachfragte, bekam ich keine Antwort, sondern nur den Hinweis, dass sich im Nebenraum eine Wand mit Flyern befindet. Da würde ich schon fündig.
    Ich finde, Waren ist ein ziemlich langweiliger Ort, wenn man sich dort länger aufhält, gerade bei schlechtem Wetter. Viel mehr als Essen und Trinken kann man da nicht.

  9. Marianne sagt:

    Endlich mal jemand, der sich traut, den Mund aufzumachen. Vielen Dank dafür! Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen, liebe Frau Gest. Ich mochte Ihre Artikel, die klare Art ohne Angst schon immer, auch als Sie noch für den Nordkurier geschrieben haben. Man muss ansprechen, wenn etwas schief läuft. Und in Waren läuft sehr viel schief. Meine Familie und ich, Freunde und Bekannte betrachten die Entwicklung schon lange mit Sorge. Wir lieben unser Waren, deshalb machen wir uns ja Sorgen. Unserer Meinung nach braucht die Stadt komplett neue Politiker mit frischen Ideen und Visionen. Damit meine ich nicht nur den Bürgermeister, der leider ein Fehlgriff war – ja, ich habe ihn auch gewählt – sondern auch die Stadtvertreter, die sehr viele gute Ideen durch ihre persönliche Klein-Klein-Politik und Selbstdarstellungsdrang verhindern. Ich hoffe sehr, dass unser Waren nicht unter die Räder kommt!

  10. Kerstin Witte sagt:

    Wir waren dieses Jahr zum 1.Mal in Waren- in der Vorsaison, 14 Tage bei sehr schönem Wetter. Wir konnten die wunderschöne Landschaft im Ausflugsboot und per Rad erkunden. Ausserdem hatten wir sehr nette einheimische Gastgeber, die uns mit vielen guten Tips versorgt haben.
    Ein rundum schöner Urlaub.

  11. Andrea Hammer sagt:

    Ich muss sagen der Artikel über Waren hat mich tief betroffen. Es wird so viel Geld in Flüchtlingsheime und für Flüchtlinge ausgegeben aber für die eigenen Bevölkerung und für die Infrastruktur ist nicht viel übrig. Seid Jahren wird über Ausbau der Radwege diskutiert, aber nicht nur in Waren auch die Umliegenden Gemeinden sind betroffen.
    Schade.

  12. BM sagt:

    Wer hat denn den Bürgermeister wiedergewählt??? schade, dass die Warener so kurzsichtig waren.leider kaum Interesse für das Wesentliche….warum nur …

  13. Nina sagt:

    Kosten durch Flüchtlinge werden zu 90% vom Land MV gedeckt und nicht durch die Kommunen.
    Die Flüchtlinge sind ja aber im braunen MV eh an allem Schuld.
    Ich habe es satt diesen braunen Mist zu hören in diesem Bundesland. Es nervt! Es wird auch nirgends in D so viel gemeckert wie hier.
    Ganz ehrlich. Dann geht doch selbst einfach woanders hin, wenn es hier so übel ist. Dann merkt auch die ein oder andere wie leicht Integration ist.

  14. Thomas Niedrich sagt:

    Die Kritik ist sicherlich angebracht.
    … aber ich wohne in Berlin und fahre mehrmals im Jahr nach Waren, weil es mir dort sooo gefällt. Waren ist für mich einfach wunderbar.

  15. Kubanke sagt:

    Kann ich bestätigen bin ihr aufgewachsen habe auch viel Verwandtschaft dort. Nachdem Klink dem Erboden gleich gemacht wurde gibt es erst in Röbel ein Bad. Das was, Waren mal ausmachte, ist schon lange nicht mehr. Aber warum nutzt ihr nicht das, was da ist. Es gibt gute Turnhallen, die man nutzen könnte in den Ferien, bringt Geld für die Gemeinde. Die großen Hallen, wo man Boote abstellt im Winter oder auch noch schaffen könnte. Würden Geld in die Kasse bringen. Wo auch vieles unterbringen könnte je nach Saison. Der Ansatz eines Tierpark gab es auch mal .Eben alles für Familien ist dem Geld gewichen. Und dann ist die Arbeit in Waren nicht groß gesät. Also gebt mal alles, um dort auch an Kinder und Familie zu denken, nicht wie andere nur an Geld. Wenn ihr es richtig macht kommt auch Geld und Arbeit nach Waren. Aber nicht durch Kaputt-Sparen und sich auf dem ausruhen, was wahr .

  16. Bringfried Leichsenring sagt:

    Ich denke der Bericht ist etwas überzogen. Das mieses Wetter auch das Gefühl ändert, kennt man ja. Wir fahren morgen zum x. mal nach Waren und freuen uns schon sehr auf die Woche an der Müritz. Übrigens die Preise in den Gaststätten sind fast überall weit weg von jeder Realität. Ostsee….
    Lasst mal die Kirche im Dorf!

  17. Wir waren bei schönem Wetter in Waren und haben zu Fuß die Seen erkundet. Es war eine schöne. entschleunigte Woche.
    Was wir allerdings bei schlechtem Wetter gemacht hätten, weiß ich nicht.
    Wir sind mit dem Zug angereist und haben das Auto nicht vermisst.
    Unsere Vermieter waren sehr nett und offen.
    Die Preise fürs Essen fanden wir in Ordnung.

  18. Christian sagt:

    als langjährige Waren Urlauber können wir den Bericht leider nur teilen. Die Unterkünfte sind i.d.R. hoffnungslos überteuert.
    Noch schlimmer sind jedoch die Gaststätten, z.B. Waldschenke aus betrieblichen Gründen geschlossen, Seebad – täglich geöffnet, Mittwoch geschlossen… wir wollten zur täglich geöffneten Lokalität an einem Mittwoch. Und zur Krönung, bei 2,70 € Kurtaxe, die sowohl am Ab- und Anreise Tag zu zahlen ist, die Toilette im Info-Büro extra kostenpflichtig. Schade, wir waren viele Jahre begeistert von Waren und Umgebung.

  19. Fenriz Wolf sagt:

    Ein Freund sagte vor eingen Jahren eimal zu mir : Die Tourismusblase wird uns eines Tages um die Ohren fliegen .
    Wie recht er doch hatte . Jetzt ist es vielleicht so weit . Für viel Geld wurden hässliche Betonklötze an die Müritz gestellt , um
    Waren attraktiver zu machen . REINFALL ! Stattdessen hätte man das Geld in wichtigere Dinge investieren sollen : ein schöneres Stadtbild , Fahradwege , Schwimmhalle – wo die Leute mal bei schlechtem Wetter hin können .
    Danke an alle die diesen Bürgermeister wiedergewählt haben ! Hätte es ein anderer Bürgermeister besser gemacht ?
    Devinitiv JA ! Denn schlimmer geht es nicht mehr !
    Ein Wort noch zum kulturellen Angebot . Das was im Bürgersaal angeboten wird ist zu 75 % Schrott !

  20. Waldläufer sagt:

    Betreff: Wiederwahl des Bürgermeisters
    Ich habe seit langem schon den Eindruck, daẞ die warener Stadtväter ihr Augenmerk nicht auf junge Familien mit Kindern legen, sondern auf zahlungskräfige Rentner aus dem gesamten Bundesgebiet. Die, nachdem sie ihr Haus in der Heimat und ihre Aktienpakete verkauft haben, und sich hier eine komfortable Eigentumswohnung kaufen- und dann einen Bürgermeister wählen, der nach allem Anschein ihre Interessen vertritt. Durch Spielplätze und Anlegestege ist mit Instandsetzungskosten zu rechnen, mit rüstigen Rentnern vorerst nicht.

  21. Enno sagt:

    Ist wohl der verkehrte Bgm. sollte vielleicht mal die Vertrauensfrage stellen. Hätte doch besser Herr Schnur oder Herr Holz werden sollen.

  22. Hans sagt:

    Ich wünsche Massen von Touristen, die die Stadt zusch……
    In was für einer Welt lebt ihr alle.
    Brot und Spiele. Entertainment. Halli Galli.
    Waren war ein Paradies. Vor 1989. Wer es nicht mit sich selbst und der Natur aushält, wird nirgends glücklich.

  23. Sebastian Rückwardt sagt:

    Waren sie den mal dann wollen sie nicht mehr wieder hin…..es ist MV … der Osten. . .
    Wenn man von München bis Berlin von Hamburg bis Leipzig viele Städte erlebt hat ist MV halt , … anders. .

  24. Warenerin sagt:

    Zum leidigen Thema Warener Stadtbibliothek:
    Eine Öffnungszeit von nur drei Tagen wöchentlich sind schon normalerweise für so eine große Stadt wie Waren nicht akzeptabel. Andere Städte dieser Größe können es besser. Kurzzeitige krankheitsbedingte Ausfälle kann es immer mal geben, zumal das Personal der Bibliothek seit Jahren kontinuierlich abgebaut wurde – und zwar nicht erst unter Bürgermeister Norbert Möller und sicher auch bedingt durch Spar-Wünsche von Stadtvertretern.
    Was mir beim Lesen des Bibliotheks-Artikels aber sauer aufstieß, war die Tatsache, dass die verbleibenden oder vertretenden Mitarbeiterinnen wohl eher auf einen frühen Dienstbeginn und einen frühen Feierabend erpicht sind als auf Serviceorientierung. Es wird sich nicht die Mühe gemacht, die Kernzeiten abzudecken. Welches Ferienkind oder welcher Tourist geht schon früh um 8 Uhr in die Bibliothek??? Und welche arbeitenden Warener haben schon vor 12 Uhr oder 14 Uhr Feierabend? Also wenn man schon notgedrungen den Betrieb runterfahren muss, dann sollte man doch bitte die wenigen Öffnungsstunden so besucherfreundlich wie möglich legen!

  25. Friedemann Falkenberg sagt:

    Wir waren auch wieder dort und haben uns auf das Muritzeum gefreut, da wir da noch nicht gewesen sind. Es ist teuer und wir waren über die teilweise viel zu kleinen Becken entsetzt in der große Fische vor sich hin siechen. Das Fass kam zum überlaufen, als wir in einem sehr kleinen Becken einen Wels gesehen haben, der den Kopf Richtung Innenwand umgedreht hatte. Das Becken war zudem absolut kahl. Der Wels tat mir sehr Leid und ich Frage mich, ob die Betreiber auch gern ein Leben lang genauso eng eingesperrt sein möchten.

    Alles in allem waren wir sehr enttäuscht und wir hoffen, das daran gearbeitet wird.

    Ansonsten waren wir wieder gerne in dem Ort, allerdings sind die Preise, selbst im Spielwarengeschäft, teils teurer als anderswo.

  26. PX sagt:

    Ein bisschen übertrieben, im Kern aber hier und da wahr. Seltsamerweise sind jedoch einige Punkte, die seit Jahren politisch diskutiert werden, untergemischt. Und zu diesen beziehen Sie eindeutig Meinung und Stellung als Journalisin? Sie meinen, ein Schwimmbad ist ein Muss für Waren? An allem ist der OB Schuld? Das Volk war kurzsichtig und hat falsch gewählt?

    In Waren ist es abends langweilig? Ja woran liegt das? Weil alle Betreiber aufgegeben haben, da sich abends am Hafen 70 jährige Zugezogene über den Lärm beschweren. Lächerlich!

    Eine Stadt muss für ein unternehmerisches Umfeld sorgen, sodass sich Betreiber attraktiver Angebote ansiedeln..

    Da stimme ich zu.

    Das macht ein TS sicher auch nicht besser.

    Ein bisschen mehr Niveau wäre super.

  27. Ich sagt:

    Leider die Wahrheit. Zu bieten hat diese Stadt wahrlich nicht viel. Die Preise in den Restaurants sind völlig überzogen,die Qualität lässt zu wünschen übrig.
    Alles wirkt etwas heruntergekommen,nur bei Touristen wird ungeniert zugelangt.

  28. Jörg sagt:

    Zu bieten hat Waren wahrlich nicht viel.
    Das Einzige was auffällt,das bei den Touristen kräftig hingelangt wird.
    Restaurantpreise so teuer wie kaum irgendwo in Deutschland.
    Mitbringsel ebenso.
    Leider wirkt die Stadt ansich etwas heruntergekommen

  29. Micha sagt:

    Wir, ein ex Berliner Ehepar, sind im Oktober 22 nach Waren gezogen. Wir wollten unseren Lebensabend in Ruhe verbringen. Berlin ist in keinster Weise mehr Lebenswert. Dreckig, laut, extrem vielen Typen die ständig die Hand aufhalten aber nie auch nur einen Cent in unser Sozialsystem eingezahlt haben. Die Zustände in Waren haben sich für uns ebenfalls dramatisch verändert. Der Weihnachtsmarkt ist beschämend und lächerlich. Der Zustand des Bahnhofs, der Zugang Teterowerstr. und der Tunnel, erinnert an die DDR Zeit. Der neue Fahrstuhl ist extrem von Schmierficken beschmutzt worden. Durch die Fußgängerzone am Hafen veranstalten viele Fahrradfahrer ein Rennen, was für jedermann sehr gefährlich ist. So gibt es jede Menge weitere Unzulänglichkeiten. Kann man etwas ändern? Klar kann man. Der Souverän dieses Staates kann es. Und das ist das VOLK !

  30. AA sagt:

    Oh ja, als Einheimische muss ich all dieser Kritik zustimmen!

    Es gibt in Waren gepflegte Ecken, wunderschön blühende Rabatten am Müritzufer, am Tiefwarensee, wo man sich gerne aufhält. Wenn dann das Wetter mitspielt.

    Nur reicht das eben nicht aus, um die Masse an Gästen plus Daheimgebliebene, einen abwechslungsreichen Urlaub zu bescheren!

    Da ist vorgenanntes echt mit wahr!

    Das sollte sich die Stadt wirklich zum Thema machen!

    Die Stadtvertreter verlassen sich zu sehr auf Initiativen der Privatunternehmer, die leider in dieser Zeit ihre ständig steigenden Nebenkosten, an Gästen weiterreichen.
    Man kann jeden Euro nur einmal ausgeben!

    Sehr kritikwürdig sind in der Langen Straße, Friedenstrasse, Markt…,
    die verdreckten, schmierigen Pflasterflächen, vor den Döner, Pizza, Asia…, also den Strassenfood – Läden.
    Wer ist dafür zuständig?

    Am Strandbad Feissnecksee gab es mal einen Kiosks!

    Die Waldschänke, früher ein beliebtes Ausflugsziel! Jetzt???

    Genau von dort, am vorh. Schiffsanleger, könnte in der Hauptsaison eine stündliche Überfahrt nach Klink erfolgen, um Wanderern, Radfahrern…, die nicht gleich um die ganze Müritz wollen oder können, zu ermöglichen.

    Wo bleibt bei den Stadtvätern die Kreativität?
    Auch um Arbeitsplätze zu schaffen!

    Fahren sie selber nie in andere Heilbäder und schauen mal über den Tellerrand?

    Für Kinder!
    Zum Beispiel: Die Müritz hat so viele Flachzonen, Kuhtränke…,
    für Badespassinseln mit Rutschen usw., gibt es in Österreich, Italien, Kroatien….,
    Das reiche Deutschland kann das nicht!
    Nur einige Vorschläge von VIELEN MÖGLICHKEITEN
    Mit den besten Grüßen

  31. Claudia sagt:

    Seit über 20 Jahren lebe ich nicht mehr in Waren und kann mich nur zu gut daran erinnern, dass wir als einheimische Jugendliche bereits erkannt haben, dass für die Einwohner nur wenig getan/geboten wird (ich sage nur Joo! u.der damit verbundene Eklat).
    Die Stadtvertreter usw hatten nie Interesse daran erwas zu ändern(egal mit welchem BM)…Lediglich auf Tourismus wurde gesetzt, die fortschreitende Entwicklung hinsichtlich dessen ist, über Jahrzehnte hinweg, einfach immer noch negativ leider.
    Es ist ein großes Glück so eine wunderschöne Natur vorzufinden, nur sollte man sich darauf niemals ausruhen u stets die eigenen Einwohner aktiv halten bzw mit einbeziehen wollen… breite indoor Sportangebote für groß u klein (was hätten wir uns damals über eine Kletterhalle, ein Schwimmbad, Angebote wie Tennis/Squash o.ä. gefreut) wären ein Anfang neben der anfallenden Sanierungen u Instandhaltungen….
    Waren ist leider weiterhin eine Schön-Wetter-Stadt, bei der nun auch der äußere Schein zu bröckeln droht. Sehr, sehr bedauerlich!

  32. Stefan sagt:

    Liebe Frau Hammer,

    was haben Unterkünfte für Geflüchtete mit dem oben stehenden Artikel zu tun?
    Ich kann Ihnen versichern, dass würde von heute auf morgen kein Cent mehr für andere Länder und deren offizielle Einwohner, ausgegeben werden, es auch keinen Cent mehr Investitionen in der Stadt Waren(Müritz) für Infrastruktur, Kultur und Freizeitgestaltung, geben würde.

    Bitte lassen Sie sich nicht von reißerischen Ein-Satz-Parolen blenden, die inhaltlich keinen zweiten Satz, geschweige denn eine Gegenfrage, überleben würden.

    Was die Kritik im Artikel betrifft, gebe ich der Verfasserin natürlich recht.
    Es fehlt an allen Ecken und Enden – mal aktiv verschuldet, ma nicht.
    Was aber bleibt ist der permanente Eindruck, dass Investitionen oft nicht zu Gunsten der eigenen Bevölkerung getätigt werden.
    Ein Indoorspielplatz wurde ausgeschlagen, eine Schwimmhalle ohnehin, ein überfälliger Schulneubau so lang verschoben, bis die Baukosten explodierten, der Strand verkommt seit Jahren zur Vogelwiese mit Dreck, Kot und Krankheitserregern, vom Wasser ist bald nichts mehr zu sehen…

    Es sind viele Baustellen – hoffen wir, dass sich irgendwann jemand ihrer erbarmt.

  33. Mario sagt:

    @Andrea Hammer
    Bitte nicht wieder die alte Melodie – die Flüchtlinge sind an allem schuld…. Die Schuld hier ist eindeutig bei der Verwaltung zu suchen. Das angesprochene Beispiel nennt zwei Stege, die nicht einfach mal über Nacht vergammeln. Hier wurde einfach zu wenig oder zu schlampig kontrolliert. Leider trifft das auf viele andere Ecken der Stadt auch zu. Und komischerweise scheint dieses Problem in den Jahren nach BM Rhein so ausgeufert zu sein. Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass auch ich Norbert Möller beim ersten Mal gewählt hatte. Ein Fehler, wie sich immer wieder herausstellt. Diesen habe ich bei der letzten Wahl nicht mehr gemacht. Aber meckern hilft nicht. Sondern nur Unterstützung für die Stadtvertreter, die die Arbeit von Herrn Möller kritisch hinterfragen und damit den Druck erhöhen, endlich was zu ändern.

  34. B. Korth sagt:

    Auch ich frage mich schon sehr lange, warum viele Leute aus Deutschland von unserem Städtchen schwärmen. Unser touristisches Angebot besteht doch eigentlich nur aus Natur und Ruhe. Auch nicht schlecht, wenn man der Großstadt entfliehen will. Hat man aber so ein Wetter, wie in den letzten Wochen, egal welche Saison, ist man einfach aufgeschmissen. Früher hatten wir den Rundbau, waren das Zeiten wo dort am Donnerstag Disko war (man merkt, wie alt ich bin). Am Wochenende waren Veranstaltungen im „Schuppen“, Tanz, auch für die Älteren und gerne erinnere ich mich an die Müritzer Ausgabe der „Mann O Mann“ Show . Ihr wisst, beide Locations mussten weichen. Ersetzt wurde nicht viel. Auch Vereine haben es schwer bezahlbare Räumlichkeiten zu finden. Wenigstens haben wir das Joo an der „Faultierfarm“ (nicht meine Wortschöpfung), einen Jugendclub auf dem Papenberg und das Schmetterlingshaus (Wogewa) wo unsere Kinder mal hingehen können, wenn das Wetter die Spielplätze unbespielbar machen. Der Hafen ist schön geworden, aber wir sind schon des öfteren auf unseren Reisen auf die Möwenvergrämungsanlage mit ungläubigem Unterton angesprochen worden. Der Umbau war nicht billig und man konnte ja nun bei der Planung nicht mit Möwen – und deren gut funktionierenden Verdauung – im Hafenbereich rechnen. Auch die Begrenzung von Open-Air Veranstaltungen am Hafen führt nicht gerade zu mehr Kultur in Waren, aber schließlich sind den Gästen und Einheimischen die Nachtruhe ab 22.00 Uhr zu gönnen. Dann wird’s dunkel, man kann man eh nicht mehr viel sehen und morgen ist ein neuer Tag mit viel Spaß, Spiel und Unterhaltung.

  35. Andreas sagt:

    Da kann man nur zustimmen. Waren ist an Langeweile nicht zu überbieten. Ich habe sowas noch nie erlebt. Geschäfte und Bars machen mitten in der Saison Freitags um 18.00 Uhr zu. Die Masse dann gegen 21.00 Uhr, wohlbemerkt bei Sonnenschein. Die Touristinfo ist um keine Ausrede verlegen und kann nichts im eigenen Ort vorschlagen. Veranstaltungen sind fehl am Platz. Für den Besucher heisst es hier am Abend….. husch, husch ab ins Bett und die Kurabgabe nicht vergessen zu berappen. Nach so vielen Jahren haben hier die Verantwortlichen immer noch nichts verstanden,. Schade. Aus Waren könnte man so viel mehr machen.

  36. Christian sagt:

    War ein langjähriger Urlaubs Gast in Waren.
    Bin froh dieses Jahr einen anderen Urlausort gewählt zu haben.

    Habe mich letzte Jahr nur geärgert.
    Hohe Kurtaxe, für nichts.
    Fahrradwege gesperrt und nicht gerichtet.
    Beschwerden werden nicht ernst genommen.
    Tourismusbüro kann man vergessen, Aussage ist die Stadt zuständig.

    Was ich für diese Jahr lese, haut dem Fass den Boden raus.

    Kein Urlaub mehr in Waren

  37. Marco Lelun sagt:

    Guten Tag
    Ja auch wir waren in Waren oder Ecktannen und ich befürchte es ist wie die Gesamtsituation in ganz Deutschland. Die die an der Macht sitzen und das Ruder nach links oder rechts drehen können sind in ihrer öffentlichen Stellung einfach satt und kümmern sich nur um sich selber. Wir sind Angler und es ist traurig zu sehen das Geld eingesammelt und jeder nach Kontrollen geiert ob du ja eine Karte gekauft hast.(wir sind an einem Tag 3x Kontrolliert worden) .
    Es wird sich erst bessern wenn das Volk Ihre Peiniger aus Ihren Schlössern und prunkvollen Sälen vertreiben wird .
    Wir haben Silvester in einer Feriensiedlung verbracht. Am 31.12. kam buchstäblich die Scheiße aus der Toilette. Und nicht das man denkt man hat uns geholfen.Wir sind dann mit einem befreundeten Paar um 1.00 Früh des 1.1.auf die Autobahn und nach Hause gefahren. Der Hausmeister meinte das war schon öfters und genau so ist das mit dem Steg in Ecktannen und den Schlaglöchern wo mann vor dem vorbei fahren nachschauen muss das keine kleinen kinder darin spielen.
    Deutschland schafft sich ab und Teile der Städte an der Müritz machen mit .
    Wir wollten wieder kommen und im Herbst an der Müritz Angeln.
    Mit freundlichen Grüßen Marco Lelun

  38. D.Wagner sagt:

    Danke für den Artikel über die Badestege in Waren.Als Anwohnerin nutze ich gern die Badestelle an der Feisneck.Schon vor 2 Jahren fielen mir die alternden Pfähle auf.Wo gehen unsere Stadtvertreter baden? Mit den vielen Gänsen am Volksbad? Und bei Regen in die überfüllte Müritztherme in Röbel? Ich rechne schon nicht mehr mit einer Schwimmhalle in Waren.Wo sollen unsere Kinder schwimmen lernen,wo den für Schwimmabzeichen geforderten Sprung ins Wasser? Es tut mir leid für die Kinder aus nah und fern,dass sie dieses Spaßes in der Saison beraubt werden.Dumm gelaufen oder Schluderei?

  39. EMMA sagt:

    Stimmt. Einmal Waren und nie wieder

  40. Ich sagt:

    Das selbe ist mit den Bäumen am Hafen vor de. Toiletten Häuschen. Man kann nur nich gebückt drunter durchgehen oder auf der Straße.

  41. Beate Brauer sagt:

    Ich finde es ziemlich übertrieben ,denn an den steigenden Preisen ist ja nicht die Stadt Waren schuld. Diese Preise sind ja noch im Gegensatz zu der Ostsee normal. Natürlich gibt es in der Nähe etwas für Kinder. Der Tierpark in Grabohöfe ist einfach ein Ausflug wert und auch der Irrgarten lädt zum Verweilen ein. Einfach mal die Augen auf machen. Für Regen und schlechtes Wetter kann nun mal niemand etwas. Rubel bietet eine tolle Schwimmhalle an. Wenn ich dann noch lese Flüchtlinge oder braun dann ist das Thema voll verfehlt.

  42. Gisela sagt:

    Die meisten Kommentare stimmen. Auch ich habe mich über die hohen Preise in dieser Region geärgert, angefangen von der nicht gerade billigen Unterkunft, wo es jeden Tag aufgebackene kleine Brötchen gibt und sehr hart gekochte Eier, bis zum Bäckereicafé in Malchow, wo der Café to go mit 2,20 € aufgeführt ist (ich hatte mich schon gefreut), aber wenn man sich hinsetzt 3€ kostet, was nirgendwo steht! Das ist Nepp und Bauernfängerei! Man kann den allgemein hohen Preisen nicht ausweichen, es ist überall so. In Waren kostet ein Matjesbrötchen auf dem Marktplatz 5€! Und nach der Hochsaison werden die Preise gesenkt?! Das ist ziemlich dreist. Das mit der kostenpflichtigen Toilette im Haus des Gastes hat mich auch sehr überrascht, wir zahlen doch Kurtaxe!
    Für eine ländliche Region mit wenig Unterhaltungsangeboten ist das Preisniveau hier einfach zu hoch. Ein Paar aus Bayern war auch verärgert, der Mann nannte das Münchener Preise.

  43. Heidrun Höpfner sagt:

    Wir waren eine Woche in Waren bei Freunden. Ganze Zeit Regen, mit wenigen Ausnahmen, was soll’s, es regnete in ganz Deutschland. Besinnen wir uns mal wieder auf eigene Ideen, was man bei dem Wetter machen kann.
    Wir fanden es toll, haben uns eine Vorstellung der Müritzsaga angesehen -der verlorene Schatz. Hut ab vor der Leistung der Laienschauspieler…es war toll!
    In Malchow das DDR-Muse ist Klasse. Das war für uns eine Zeitreise in die Vergangenheit… Herzklopfen pur.
    Also, auch wenn es wie im Artikel noch Einiges zu tun ist, wir kommen nächstes Jahr wieder und freuen uns schon.

  44. Tom sagt:

    Wir kommen seit vielen Jahren jedes Jahr mit dem Boot nach Waren und ich muß sagen es ist für uns eine der Perlen auf der Reise südlich von Berlin bis Schwerin. Und ja – unsere Steuergelder werden leider politisch für z.B. Kriegsmaterial „verplempert“. Das bißchen was den Gemeinden von Ihren Einnahmen bleibt…

  45. Frank/Malchow sagt:

    Hauptsache Waren hat die plattdeutsche Ortsbezeichnung.!!!
    Dies ist wichtiger.

  46. Tobi sagt:

    Seitdem Herr Rhein nicht mehr Bürgermeister ist, geht alles den Bach runter!!!
    Es fängt bei den Fußgängerampeln an. Ob du drückst oder nicht, es dauert immer gleich lang. Soviel zu einer CO2 freien Zukunft.
    Und was ist eigentlich mit den Schwimmbadplänen geworden??
    Ich könnte ewig weiter aufzählen.

  47. jana sagt:

    Liebe Frau Antje, ich sehe es ähnlich und jeder sollte sich gut anschnallen, denn es geht immer weiter und schneller Berg ab. Es liegt auch nicht an übertrieben Bedürfnissen von Einheimischen und Urlaubern aber Dreck und Verfall … sind unübersehbar. Es scheint kein Licht am Ende des Tunnels zu geben und ich befürchte es wird noch schlimmer.

  48. Peter sagt:

    Ich kann das Gemecker nicht nachvollziehen. Meine Partnerin und ich haben dieses Jahr zum ersten Mal Urlaub in Waren gemacht und waren begeistert von der Altstadt. Eine lange Schlange am Müritzeum? Fehlanzeige! Wir haben uns auch viel mit anderen Urlaubern unterhalten, welche sich durchweg positiv äußerten. Die Gaststättenpreise? Habt ihr das letzte Jahr geschlafen? Die Preise wurden natürlich angezogen. Da kann man aber niemanden außer der ReGIERung einen Vorwurf machen. Und ich bin der Meinung, 40 Euro für 2 Personen für ein gutes und üppiges Essen mit Getränken, ist absolut in Ordnung.

  49. Dirk Leszczynski sagt:

    Das erste Mal seit der Wende wird das Eis auch für die Angestellten im öffentlichen Dienst sehr dünn. Denn das, was vom „guten“ Gehalt übrig bleibt, ist auch nicht mehr der Rede Wert. Das bedeutet, dass diese Gehaltsempfänger aktuell massiven Stress erleben. Sie werden deshalb in Zukunft noch weniger Engagement zeigen bzw. aufbringen.
    Das einzige, was ich mir aus meiner Heimatstadt noch holen werde, ist der Grabstein meines Vaters. Bevor dieser im nächsten Jahr geschreddert wird, stelle ich mir den lieber im Garten auf, unter dem frischen Wind in Dänemark. Dort kann ich dann endlich regelmäßig Blumen ablegen. Lieber Vater, sei irgendwie froh, dass Du diese Zeiten in Waren nicht mehr miterleben musst.
    Den Grabstein hole ich selbstverständlich nicht persönlich ab, was soll ich dort auch mit meinem ausländischen Partner, im schönen Waren, wo nicht mehr nur die Seen und der Himmel so schön blau sind. Waren mach was! Du kannst es schaffen…viel Hoffnung gebe ich Dir nicht. Viele Grüße an die besten LehrerInnen in Waren, u. a. Frau Sündermann, Frau Koths, Frau Ulrich, Frau Prehn und viele mehr, ihr habt mich mit Schliff ausgebildet. Danke!

  50. Nachteule sagt:

    Sehr geehrte Frau Rußbüldt-Gest,

    auch mich ärgert es, dass u.a. der Steg an der Feißneck gesperrt wurde. Ein Trauerspiel für unsere Heranwachsenden.
    Ich möchte dazu gern einen Antrag zum Neubau eines Steges bei unseren Stadtvertretern stellen. Kontakt habe ich auch schon bei Frau Julitz aufgenommen. Es wäre schön, wenn ich noch Mitstreiter finden würde, damit der Antrag mehr Gewicht bekommt.
    Wäre es Ihnen möglich, den Kontakt zu vermitteln? Unsere Heranwachsenden haben den neuen Steg zur Freizeitbeschäftigung verdient.
    Liebe Grüße

  51. Kerstin sagt:

    Danke für diesen ehrlichen Artikel.
    Ich muss mich den negativen Kommentaren anschließen. Als Tagestourist genieße ich die Müritz und die Promenade sehr. Mag die alten Häuser und kleinen Gassen. Auch einen Eisbecher für fast 10€ gönne ich mir. Wäre ich jedoch für 14 Tage und mit Familie ( z.B. 4 Personen) hier, würde ich wohl völlig gebeutelt und enttäuscht die Heimreise antreten. Bei schlechtem Wetter sieht es wirklich sehr traurig mit Aktivitäten vor Ort aus. Egal ob für Kinder oder Erwachsene, es fehlt ein Konzept für abwechslungsreiche Urlaubserlebnisse in Waren, wenn das Wetter dann doch mal anders kommt.
    Keiner wandert in seinem Urlaub gern täglich im Regen durch die wunderschöne Natur an der Müritz, um danach noch eine Kugel Eis für 2€ , bzw Premium für 2,20€ (Streusel?) zu kaufen. Das empfinde ich wirklich als Abzocke. Ich war letzte Woche dort, ging durch eine große Menschenmenge. Nur wenige Gesichter wirkten auf mich entspannt und zufrieden. Mag sein, dass wir es verlernt haben, in den vielen kleinen Dingen das Schöne zu erkennen.
    Das Wort ReGIERung im Beitrag weiter oben fand ich einfach treffend. Auch in der Schreibweise. Danke!

  52. Benjamin Vetter sagt:

    Guten Tag ich bin selbständiger Stegbauer!
    Ich baue und saniere Bootsstege!
    Gerne können Sie sich mit mir in Verbindung setzen
    diestegbauer@gmx.de
    vielleicht kann ich Sie mit meiner Arbeit ja unterstützen
    LG Vetter

  53. Schaggy sagt:

    Was ich hier lese macht mich traurig, waren ist und war immer eine tolle stadt bin dort geboren, im sommer immer voll von Urlaubern im Winter tote Hose, die Berliner hatten diese stadt schon zu DDR Zeiten ins ❤️ geschossen, habe ich recht! Aber jetzt sind halt andere Zeiten die müritz ist der schönste See Deutschlands, auch wenn es den schuppen nicht mehr gibt oder den rundbau am kietz ich bleibe immer ein 🐟 Kopp fahre gerne in meine Heimatstadt, tschüss

  54. Peter sagt:

    In Klink wurde das Hotel mit Schwimmhalle gesprengt , trotz schwarzer Zahlen. In der Halle fand der Schwimmunterricht statt , auch für die Kinder aus Waren
    Für den Hotelneubau ohne Schwimmhalle erteilte die Bürgermeisterin von Klink, die Baugenehmigung !!! Man hat den Eindruck ,dass Korruption mit im Spiel war ???

  55. Keil sagt:

    Hallo…Ich lese hier soviel negative Sachen. Wir waren vor 8 Jahren das letzte Mal in Waren. Wir wollen auch wieder dahin.Ich glaube das es eine Ansichtssache ist wie es dort ist.Man kann es sowieso nie allen Recht machen und gemeckert wird auch ganz schnell. Also jeder soll sein eigenes Bild machen

  56. Nachdenklicher sagt:

    Liebe Leute, Waren widerspiegelt doch nur die Situation in der ganzen Republik. Zu Jahresbeginn wurde den Kommunen mitgeteilt, dass das Geld knapp ist – wie könnte es auch anders sein – Friedensverhandlungen scheint keiner zu wollen, und alle Sonderzuweisungen an die Kommunen wurden gestrichen. Nun geht doch mal in die Zentren unserer großen Städte. Es sieht oft katastrophal aus. Ich war kürzlich in Hamburg und in Rostock beispielsweise, katastrophal. Dreckig, beschmiert, verschmutzt. Aber son Quatsch wie gendern, das ist ungeheuer wichtig. Eine Minderheit, die es sich offenbar leisten kann, sich damit zu beschäftigen, hält die Nation in Atem und macht sie gleichzeitig weltweit lächerlich, während man unsere Wirtschaft, unsere Kultur, Bildung, Gesundheitssystem usw. gleichzeitig offensichtlich und anscheinend recht bewusst zerstört. Muss Deutschland wirklich weg?

  57. Pit sagt:

    Toilette am Busterminal 0,70. Cent .lch war kürzlich in Tschchien in Urlaub alle Toiletten kosten 0.00 Kronen.