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Acht Wochen nach Rekordwurf: 19 Hundewelpen brauchen jetzt ein neues Zuhause

1. Oktober 2019

Sie haben helles oder schwarzes Fell und laufen schon recht behende über den Hof: In Userin hat eine Hundehalterin 19 Welpen über ihre schweren ersten Wochen gebracht. „Das Problem war, dass die Hündin Freya kurz nach dem Wurf noch in der Tierklinik gestorben ist“, sagte Hundehalterin Cathleen Lenz in Userin. Damit standen sie und ihr Freund Anfang August mit 19 Welpen da, die in der Dreiraumwohnung in Neustrelitz unmöglich bleiben konnten. Solche großen Würfe sind bei Hunden selten, sagen Experten.

Zum Glück haben Verwandte noch einen Hof in Userin, wo auch der „Vater“ der Welpen – der Münsterländer „Bruno“ – lebt. Gesagt, getan: Die Welpen kamen in einen Stall, der mit einer wärmenden Lampe beheizt wird und wurden per Flasche aufgezogen. Sie sind nun eine Mischung aus Münsterländer sowie Boxer, Bullmastiff und Cane Corso, die Rassen auf die das Muttertier zurückging.

Nach vier bis sechs Wochen konnte die Flaschen gegen Dosen- und Trockenfutter getauscht werden, was aber auch einen großen Kostenaufwand bedeutet – immerhin bis zu 24 Dosen am Tag, die Cathleen Lenz via Internet ordert. Auch wegen des Preises. Nun haben sich die Besitzer und erfahrene Helfer eines Tierschutzvereines entschlossen, die kleinen Hunde abzugeben – gegen eine Schutzgebühr von mehreren hundert Euro.

Das sind aber keine „Draußenhunde“ für den Zwinger, sagt die Expertin. Am besten gehen die Welpen dahin, wo es schon einen Hund gibt. Von den 19 haben 10 bereits neue Eigentümer oder sind reserviert. Einen der Welpen will die Familie auch behalten, neben „Vater“ Bruno. Neun Welpen könnte man derzeit noch abgeben, hieß es.

Bei Interesse sollte man sich bei Cathleen Lenz per Mail melden: cathleen.lenz@gmx.de


3 Antworten zu “Acht Wochen nach Rekordwurf: 19 Hundewelpen brauchen jetzt ein neues Zuhause”

  1. Claudia sagt:

    ….Und die Hunde im Tierheim sitzen dort und gucken aus traurigen Augen den Familien hinterher, in denen sie so gern leben und geliebt werden würden.
    Denn es gibt immer wieder unbelehrbare Menschen, die Welpen in die Welt setzen ohne über die Folgen nachzudenken. Über die Folgen für die Hundemutter, die daran sterben kann (so wie in diesem Fall), die Folgen für die Welpen, wenn die Elterntiere wahllos zusammengesetzt werden und eben die Folgen für die zahllosen Hundewaisen, die es schon gibt auf der Welt.
    Und warum? Weil es ja „so niedlich“ ist, mal kleine Welpen zu haben. Diese wenigen Wochen lassen alles andere scheinbar vergessen?! Wer denkt auch gern an Leid, solange die eigenen Interessen befriedigt werden….

  2. 00schneider sagt:

    Bei Facebook sind ja echt schlaue Leute aktiv. Als ob jemand im guten einen münsterländer mit einem Boxer weiß ich was Mischling verpaart. So etwas kann passieren. Also lasst die junge Frau in Ruhe. Sie hat ihr bestes gegeben, weil sie ihre Hündin geliebt hat. Ist echt widerlich, das manche nur an Geld dabei denken. Die wauzis mussten alle 2 Stunden gefüttert werden. Das muss man erst mal machen.

  3. Citizen sagt:

    Hallo 00schneider!
    Von Geld hat doch Claudia gar nix geschrieben. Insofern versteht man deinen Vorwurf nicht. Sie hat auf die Verantwortung der Hundehalter hingewiesen und das dürfte doch wohl zutreffen.

    Auch ich glaube nicht, das diese 19 (!) Mischlingswelpen mit Einmischung von Boxer, Bullmastif und CaneCorso so leicht zu vermitteln sind: 10 warten noch auf ein Zuhause.

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