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Afrikanische Schweinpest: Überwachungszone aufgehoben

14. Januar 2022

Der Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Rostock gilt als erloschen. Damit können die Restriktionszonen um den Ausbruchsort, die bis in den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte reichten, aufgehoben werden. Die entsprechende Allgemeinverfügung ist auf der Internetseite des Landkreises bekannt gemacht worden.

Im Landkreis Ludwigslust-Parchim gibt es allerdings nach wie vor ein ASP-Geschehen, und auch in Brandenburg sind noch mehrere Landkreise betroffen. Darum werden alle Schweinehalter dazu aufgerufen, weiterhin Vorsicht walten zu lassen. Auch die Kleinsthalter müssen auf eine Absicherung ihrer Haltungen äußersten Wert legen. Die Schweine dürfen auf keinen Fall Kontakt zu Wildschweinen haben, auch nicht indirekt, z.B. durch den Kontakt zum Jagdhund. Freilandhaltungen sind durch doppelte Umzäunung mit Unterwühlschutz sicher von Wildschweinen zu trennen. Auch das Futter und die Einstreu sind so zu lagern, dass kein Kontakt zu den Wildtieren entstehen kann.

Die Jäger sind weiterhin dazu aufgerufen die Augen in den Revieren offen zu halten und Fallwild zu suchen. Außerdem muss auch weiterhin von jedem erlegten Schwein eine Blutprobe entnommen und zur Untersuchung auf ASP eingesandt werden.


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