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Angemerkt: Norbert Möller – Eine ernüchternde Zweijahres-Bilanz

12. Februar 2016

„Weisheit stellt sich nicht immer mit dem Alter ein. Manchmal kommt auch das Alter ganz allein.“ 

MoellerMan könnte meinen, dass die französische Schauspielerin Jeanne Moreau bei diesem Ausspruch an Warens Bürgermeister Norbert Möller gedacht hat. Der lässt bekanntlich seit seiner Wahl zum Chef der Stadtverwaltung kaum eine Gelegenheit aus, ins Fettnäpfen zu treten oder „seine“ Einwohner zu enttäuschen. Dabei sind seine Hin- und Her-Politik in Sachen Schließung des Sozialamtes in Waren, die Kostenexplosion beim Hafen-Ausbau und die „Bus-Affäre“ nur die größeren Näpfe, in denen er seither knietief versank.

Zur Wahl grandios gesiegt, schaffte es der Sozialdemokrat innerhalb kürzester Zeit, in der Beliebtheitsskala der Einwohner um viele, viele Punkte zu sinken und scheint gut zwei Jahre nach seinem Amtsantritt immer noch keinen Boden gefunden zu haben.
Die Klüngelei zwischen seiner SPD und der CDU hat ihm dabei eher geschadet als genützt, zumal er sich auf seine angeblichen Verbündeten wie den sogar in den eigenen Reihen wenig beliebten CDU-Stadtpräsidenten René Drühl sicher nicht verlassen kann, wenn’s wirklich hart auf hart kommt. 

Es wird Zeit, dass Norbert Möller das Bürgermeister-Zepter endlich in die Hand nimmt – in seiner eigenen Verwaltung, aber auch in seiner Partei – und öffentlich zeigt, dass ER im Rathaus sagt, wo es lang geht.

Dabei ist es allerdings wenig hilfreich, im Steuer finanzierten „Warener Wochenblatt“ gegen die bösen Medien austeilen zu wollen. Geht meistens schief, erst recht, wenn man es so dilettantisch anstellt wie Norbert Möller.

Der rechtfertigt sich im neuen Amtsblättchen für die rekordverdächtigen 19 Fotos, auf denen er in der letzten Ausgabe zu sehen war und will auch gleich der Lokalzeitung „einen mitgeben“. Doch sein Versuch geht nicht nur nach hinten los, sondern ist an Peinlichkeit kaum zu überbieten.

Denn Norbert Möller, von Beruf Lehrer und jahrelang Direktor einer Schule, schreibt vom „Weisenknaben“ und zeigt mit dieser Schreibweise, die beim Lesen in den Augen schmerzt, dass er offenbar nicht zu den Weisen zählt, aber Gefahr läuft, bald völlig verwaist dazustehen.                     

                                                                                                                                                         Antje Rußbüldt-Gest


6 Antworten zu “Angemerkt: Norbert Möller – Eine ernüchternde Zweijahres-Bilanz”

  1. Tanni sagt:

    ????????????

  2. Krüger sagt:

    Der Mann ist einfach dumm ,wer hat den bloß gewählt. Er ist doch nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht (siehe Bus) , und wir sollen es schlucken danke Herr Möller sie sind der Untergang für Waren.

  3. N.Tupeit sagt:

    Ein Lehrer hat doch nie praktische Erfahrungen im Leben gesammelt wie Freiberuflich gewesen oder in einigen Firmen gearbeitet um zu sehen wie es lang geht im wahren Leben. Schuldienst ist doch nur Theorie. Kein Wunder das vieles nicht rund läuft.

  4. Charly sagt:

    Das dieser Bürgermeister “ das Zepter endlich in die Hand nimmt“, ist wohl kaum zu erwarten. Da wären Rücktritt oder Amtsenthebung schon realistischer. Letzteres kann bei der nächsten Wahl Realität werden….. hoffentlich. Die bemerkenswerte Reihe von Fehlentscheidungen fordert die verantwortungsbewußte und der Öffentlichkeit verpflichtete Presse immer wieder dazu heraus kritisch zu hinterfragen und zu berichten. Gerade Politiker müssen eine kritisch hinterfragende Presse aushalten können. Pressefreiheit ist ein hohes Gut und -neben der Gewaltenteilung von Legislative, Executive und Judikative- unverzichtbarer Bestandteil demokratischer Spielregeln. Wer als Politiker nicht überzeugen kann, darf sich über schlechte Presse nicht beklagen.

  5. Wolle sagt:

    Richtig ist für Bm Möller Amtsenthebung um noch mehr Schaden von der Stadt ab zuhalten. Außer haltlose Versprechen und Lügen von diesen Mann ist nichts zu erwarten ,der Bm Möller ist seines Amtes in keinster Weise würdig also raus aus den Amtsstuben und neu Wahlen !!!

  6. Alex sagt:

    Ich gebe mich geschlagen und werde nach Rückkehr an die Müritz wohl dann auch hier mitregieren müssen. Wer nicht führt, der wird geführt.