Auch an der Müritz gehen wieder mehr Polizisten auf Streife

18. Mai 2018

Unterstützung für die Polizisten der Müritz-Region: Insgesamt sechs zusätzliche Beamte starten ihren Dienst an der Müritz in diesen Tagen – den so genannten Bäderdienst. Zwei von ihnen im Bereich des Warener Reviers und vier im Röbeler.
Bis Mitte September werden insgesamt rund 200  Mitarbeiter der Landespolizei den Bäderdienst im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg und des Polizeipräsidiums Rostock
wahrnehmen. Dies erfolgt durch die Umsetzung von eigenen Beamten und mit Unterstützung von Bereitschaftspolizisten in den Urlaubsregionen.

Mit diesem zusätzlichen Personal wird die Landespolizei ihre Streifentätigkeit verstärken, zusätzliche Bäderdienstwachen und mobile Wachen einrichten, mit Fahrradstreifen und mit dem Info-Mobil der Polizei präsent sein oder erforderlichenfalls die Einrichtung und den Einsatz spezieller Einsatzgruppen gewährleisten.

Entstanden ist der so genannte Bäderdienst vor mehr als 25 Jahren, als Camper in Plau überfallen und schwer verletzt wurden.

Eine der wichtigsten Aufgaben der Polizei im Bäderdienst ist die sichtbare Präsenz vor Ort, z. B. auf Campingplätzen, Uferpromenaden und an Stränden, um dadurch Straftaten zu verhindern, sie gegebenenfalls sofort erkennen und schnell auf diese Störungen reagieren zu können,“ sagte Innenminister Lorenz Caffier.

Im Bereich des Polizeireviers Waren gibt es derzeit fünf Campingplätze mit gut 900 Stellplätzen, im Bereich Röbel 22 Campingplatze mit fast 3700 Stellflächen. Deshalb bekommt Röbel auch mehr zusätzliche Polizisten.


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