Anzeige
Anzeige

Auf der Freilichtbühne dürfen auch Frauen hauen

25. Juni 2014

PK5Man  nehme eine ordentliche Portion Action, würze sie mit viel Liebe, gebe eine Brise Humor dazu und garniere mit etwas Dramatik – fertig ist die neunte Episode der Müritz-Saga. So lässt sich das neue Stück mit dem Namen „Leib und Leben“ wohl am besten beschreiben. Ein Stück, das aus neuer Feder stammt und deshalb auch anders ist als die bisherigen. Schneller, moderner und jünger.

In nicht einmal mehr zwei Wochen hebt sich der Vorhang für die Premiere, für Journalisten gab’s gestern während der ebenfalls schon traditionellen Pressekonferenz einen ersten Einblick. Neun Profi-Schauspieler und 23 Kleindarsteller proben seit Wochen auf der Freilichtbühne, darunter die beiden jüngsten Blanca Hahn und Cara-Ronja Fedler, die mit ihren elf Jahren gestern schon manchem Reporter ein anerkennendes Nicken entlockten.

Aber auch viele „alte Bekannte“ stehen in diesem Sommer wieder auf der Freilichtbühne. Wie Rocco Hauff, der als Graf Ferdinand von Teterow und Pastor Jakob in Erscheinung tritt. Müritz-Saga-Fans kennen ihn bereits, mussten lediglich im vergangenen Jahr auf ihn verzichten. Nach vier Jahren Pause ist Heiner Kock als Abel von Warentin wieder mit an Bord, zum vierten Mal im Team: Bozena Baranowska.  Und auch Publikumsliebling Hardy Halama fehlt zum Glück nicht.

Was auffällt: In der neunten Episode dürfen die Frauen mehr als nur untertänig nicken, nämlich eindrucksvoll zeigen, dass sie nicht nur mit Worten kämpfen können. Wie Alexandra Krüger, die „entzückende Kampfmaschine“, wie Regisseur Nils Düwell sie nennt. Da schwingen die weiblichen Helden so gar nicht damenhaft die Peitsche, da werden Messer gezückt und Bratpfannen geschwungen. Nett anzusehen, wenn Frauen sich auf diese Art und Weise hauen….

Und auch wenn Saga-Chef Nils Düwell vor den Journalisten nur Zuversicht ausstrahlen möchte, man merkt ihm an, dass nicht alles so läuft, wie es laufen sollte. Die Bauarbeiten an der Kulisse konnten erst sehr spät beginnen, einheimische Firmen haben so viel zu tun, dass  nur wenig Zeit blieb, auf der Freilichtbühne zu helfen, und die Arbeiten zum Bürgerpark machen den Saga-Leuten das Leben zusätzlich schwer.
Doch zum Glück können Nils Düwell und seine Crew auch in diesem Jahr wieder auf viele Sponsoren und Unterstützer setzen. So wird es gewiss ein Happy End geben: Vor, neben und auf der Bühne.


Kommentare sind geschlossen.