Braunbärin Hanna (22 Jahre) hat heute zum ersten Mal in ihrem Leben die Pfoten auf eine weiche Wiese gesetzt. Im BÄRENWALD Müritz öffnete Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Till Backhaus um 11:30 Uhr die Schleuse in Hannas Außengehege.

Hanna betrat ihr neues Zuhause heute nur zögerlich: nach ca. 3 Stunden, um 14.15 Uhr unternahm sie die ersten zaghaften Schritte im Außengehege.
Hanna ist ein ganz besonderer Bär: Obwohl sie mit nur 150 Kilo Gewicht für einen Bären recht zierlich ist, wurde sie 22 Jahre lang für ein Männchen gehalten – Hannes. Doch als die Tierärzte im IZW Hannes nach der medizinischen Untersuchung kastrieren wollten, stellte sich heraus, dass Hannes ein Weibchen ist – Hanna. Und noch etwas macht Hanna zu einem besonderen Bären: „Hanna ist der 20. Bär im BÄRENWALD Müritz und damit das beste Geschenk, das unsere Stiftung zum 20. Geburtstag in diesem Jahr bisher bekommen hat“, sagt Dr. Andrea Berg, Country Managerin von VIER PFOTEN Deutschland.
„Was hier von 
„Die Bären haben alle eine traurige Vorgeschichte und lebten häufig in viel zu kleinen Gehegen. Das haben sie nicht verdient. Hier können sich die Bären frei entfalten und ihren Tagesablauf frei gestalten. Das finde ich großartig und vorbildlich“, unterstrich der Minister. „Es ist mir ein großes Anliegen, Hanna bei ihrer Eingewöhnung in ihrer neuen Umgebung zu unterstützen. Daher überreiche ich dem Bärenwald sehr gerne einen Scheck in Höhe von 500 Euro für den Neustart von Hanna. Sie hat es verdient!“
Der BÄRENWALD Müritz ist ein Tierschutzprojekt von VIER PFOTEN. Die 16 Hektar große Anlage in Mecklenburg-Vorpommern bietet einen natürlichen, weitläufigen Lebensraum mit Mischwald, Wiesenflächen, Waldlichtungen, Hanglagen und einem natürlichen Wasserlauf. Damit ist der BÄRENWALD Müritz das größte Bärenschutzzentrum in Westeuropa. Seit 2006 finden Bären aus schlechter Haltung hier ein tiergerechtes Zuhause. www.baerenwald-mueritz.de








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