
Die Service-Leute sollen den Reisenden während der Bauzeit am Bahnhof über größere Stufen beim Ein- und Aussteigen oder beim Zugang zu den Bahnsteigen helfen. So liegt die Einstiegshöhe beim Regionalzug deutlich tiefer, als die Bahnsteigkante am aktuellen Bahnsteig 3, der für IC- oder ICE-Höhe ausgelegt ist. Da passt bei Regionalzügen wahrscheinlich besser der Bahnsteig 1, aber der kann bis Mitte Dezember noch nicht genutzt werden.
Zu den Aufgaben des „Bahn-Kümmerers“, der von 6 bis 22 Uhr da ist, gehört aber auch, die Sicherheit im Auge zu behalten. Nicht zuletzt nach den beiden schlimmen Vorfällen im Westen Deutschlands, als Reisende vor einfahrende Züge geschubst wurden, schauen Bahnmitarbeiter und Bahnpolizei besonders genau hin, wenn es größere Personenansammlungen bei einfahrenden Zügen gibt. „Gehen Sie bitte ein, zwei Schritte zurück“, heißt es deshalb auch häufiger in Waren am Bahnhof.

Eigentlich sollen die „Service-Leute mit dem Abschluss der Bauarbeiten wieder abgezogen werden. Aber noch verhandeln ja die Stadt Waren und die Bahn, wie es am Bahnhof weitergehen soll.








Die TSI INS (Technische Spezifikationen für die Interoperabilität = europäische Norm) schreibt 760 mm über Schienenoberkante vor. Das galt auch schon bei der Erneuerung des Bahnsteigs 1 und die ICE passen bestens dazu. Dass Regionalbahnen 160 mm tiefere Einstiege haben, um ältere, 550 mm hohen Bahnsteige besser zu bedienen, nimmt man bewusst in kauf, denn alle Stationen können nicht gleichzeitig aufgerüstet werden.