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Biohof in Klocksin schon in vierter Generation am Start

9. Mai 2020

Nicht erst seit Corona: Immer mehr Menschen möchten ihre Lebensmittel in der Umgebung kaufen. Regional ist das Zauberwort. Egal ob Obst und Gemüse, Eier oder Fleisch – was vom Erzeuger um die Ecke kommt wird immer beliebter. Das merkt auch der Biohof Peitz in Klocksin. Das Familienunternehmen setzt auf feinstes Fleisch von den Uckermärker Färsen und ist damit sehr erfolgreich. Die Nachfrage wächst, wie die Inhaber gegenüber “Wir sind Müritzer” erklären.

Die Geschichte des heutigen Biohofes beginnt bereit im Jahr 1934.  Nach vielen, vielen Jahren und noch mehr politischen Wirren, entschloss sich Gerhard Peitz nach der Wende, den elterlichen Hof in dritter Generation zu übernehmen. Und er entschied sich für die Haltung von Mutterkühen und wirtschaftet nun seit 30 Jahren rein nach ökologischen Kriterien. Zusammen mit seinem Sohn Thomas ist er verantwortlich für ca. 80 Mutterkühe der Rasse Uckermärker mit ihrem Nachwuchs. Dazu kommt seit 2018 die Mast der eigenen Färsen.

Seit gut einem Jahr wird das Fleisch der Färsen selbst vermarktet. Ein weiterer Schritt in der Geschichte des Familienbetriebes. Und auch wenn die Corona-Krise derzeit einiges auf den Kopf stellt meinen die Familienmitlieder einhellig und sehr zuversichtlich: “Wir haben das große Glück, hier leben und arbeiten zu dürfen. Die dritte, vierte und fünfte Generation zusammen auf dem Biohof Peitz, dem für uns schönsten Fleckchen Erde.”

Die große Herde der Mutterkühe wird das gesamte Jahr über auf den großen Wiesen rund um den Hof gehalten. “Seit 2018 behalten wir die weiblichen Kälber zur Mast und vermarkten seit März 2019 einen Teil des Färsenfleisches selber. Das Fleisch der Färsen ist besonders schmackhaft. Die weiblichen Tiere wachsen langsamer als männliche und werden nicht mit Kraftfutter zugefüttert. So lagert sich das Fett langsamer und gleichmäßiger im Muskelfleisch ein und sorgt für eine hochwertige Fleischqualität”, erklärt die Familie des Biohofes aus Klocksin, die sich sehr über die gestiegene Nachfrage freut.

Das Bio-Rindfleisch wird fertig zerlegt und verpackt angeboten. Von den Klassikern Rouladen, Braten, Steaks und Hackfleisch bis hin zu Sonderwünschen wie ein ganzer Rückenstrang. Die Kunden können derzeit zwischen zwei Fleisch-Paketen (Köstlichkeiten-Paket mit ca. 8 kg und dem Feinschmecker-Paket mit ca. 4,5 kg) oder Einzelteilen wählen, die Pakete müssen vorbestellt werden. Der absolute Renner ist die Salami – eine Wurst ohne viel Tamtam und Chichi.

Wer wissen möchte wann das nächste Mal geschlachtet und verkauft wird,  findet alle nötigen Infos auf der Homepage des Biohofes und kann dort auch einen Newsletter abonnieren. Zwischen den Verkaufstagen gibt’s aber auch eingefrorenes Fleisch.

Kontakt:
Biohof Thomas und Gerhard Peitz GbR
Feldweg 3
17194 Klocksin

Mail: biohof-peitz@gmx.de
Fragen und Bestellungen: 01744292475

Web: www.biohof-peitz.de


2 Antworten zu “Biohof in Klocksin schon in vierter Generation am Start”

  1. Kerstin sagt:

    Danke für den Tip

  2. Schulz sagt:

    Ein super Tipp für die / uns Bio – Leute .
    Zudem auch gesund vom artgerechten Tieren!!

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