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BUND will Kahlschlag auf Kietz-Grundstück verhindern

9. Mai 2015

Die BUND-Ortsgruppe um Jochen Eicke kritisiert nach einer Begehung des Grundstücks am Kietz die Hotelbaupläne auf dem Areal des einstigen “Müritzrings”. “Wir halten das beabsichtigte Projekt für zu gross und die Eingriffe in die Natur für zu einschneidend”, so Eicke.

Hintergrund: Auf dem Gelände der ehemaligen Traditionsgaststätte soll schon seit Jahren ein Hotel entstehen, mehrere Projekte scheiterten. Jetzt hat ein Invesor aus Rostock das lukrative Grundstück am Ufer der Müritz erworben und plant ein “Vier-Sterne-Plus-Hotel” mit 75 Zimmern (WsM berichtete). Das ist zwar nicht ganz klein, aber erscheint im Vergleich zu den bisherigen Planungen deutlich luftiger als andere Projekte.

Dennoch: Der BUND kann sich auch mit den aktuellen Plänen nicht anfreunden.Vor Ort haben sich die Mitglieder die Ausmaße des Baus angeschaut und festgestellt, dass mindestens 18 Buchen und vier Linden für den Hotelbau fallen müssen.

Ebenfalls in der Kritik: In das aktuelle Verfahren werden so genannte Träger öffentlicher Belange, darunter auch der BUND, gar nicht erst mit einbezogen, weil es bereits Vorgänger-Bebauungspläne gibt, die rechtskräftig sind.

“Wir wehren uns dagegen, denn wir finden, dass dieses Bauprojekt problematisch ist und in die Belange der Natur beträchtlich eingreift”, so der BUND Waren.  Und weiter: “Wir halten das beabsichtiget Projekt für zu gross und die Eingriffe in die Natur für zu einschneidend. Zunächst wehren wir uns aber dagegen, dass die Stadtvertreter offensichtlich beabsichtigen, uns und andere Vertreter öffentlicher Belange von der Diskussion auszuschliessen! Schon hier zeigt sich unseres Erachtens, es ist etwas faul”, erklärt Jochen Eicke.

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5 Antworten zu “BUND will Kahlschlag auf Kietz-Grundstück verhindern”

  1. Ich finde das istein tolles Projekt ,und das immer wieder meckerköppe gibt die sich wegen jeden mist aufregen ist ja bekannt.

  2. Titanico sagt:

    Euch Grünen mal gesagt,also dümmer geht’s nicht mehr. Wegen ein paar Bäume so ein Theater zu machen. Man seit froh das dort überhaupt mal wieder was passiert. Ihr macht noch so lang,bis gar keiner mehr investieren will.

  3. Schulz sagt:

    Sehr geehrter Herr / Frau Titanico
    Sie haben vollkommen Recht denn wir brauchen nämlich wieder sichere Arbeitsplätze.
    Man darf / sollte nicht vergessen das dort an der gleichen Stelle schon mal ein Gebäude ( Rundgaststätte ) gestanden hat.
    Woanders wird in Richtung Jabel ( Wald) gesunde Bäume abgeholzt & da sollte der Verein ,, BUND“ sich mal Gedanken machen bzw. sich mehr einsetzen.
    Jedenfalls wie es jetzt aussieht zur Zeit am Kietz hat nichts mit einer Natur zu tun.
    Da steckt ganz was anderes hinter dieser Sache.

  4. Mikki sagt:

    Ich als alter Warener sehe das eigentlich genau so. Endlich scheint es wahr zu werden, dass ein Schandfleck in Waren verschwindet. Schon kommen wieder irgendwelche ‚Grünen‘ aus ihren Löchern und protestieren lautstark, dass es so nicht geht. Wo war dieser BUND, als ein ganzer Wald im Seepark(2) abgeholzt wurde? Was stellt sich der BUND für eine Bebauung dieser Stelle vor, ohne das nur ein Baum gefällt werden muss? Wenn das Endprodukt so aussieht wie in den Bildern, ist doch wirklich genug ‚Grün‘ vorhanden und kein Auto verbraucht wegen der internen Garage zusätzlichen öffentlichen Platz.

    Natürlich sollte dieses Projekt in allen Punkten abgesichert werden, bevor auch nur ein Baum gefällt wird. Einen zweiten Pleite-Seepark brauchen wir echt nicht. Also erst wenn alles durch ist, inklusive aller Baugenehmigungen und sonstiger Absicherungen, sollte es losgehen. Ich denke einen Investor der ein so schönes Gebäude, welches auch im Umfeld auch von Einheimischen genutzt werden kann, sollte man nicht schön im Vorfeld vergraulen. Und das nur, weil einige ihren Egoismus durchsetzen wollen.

  5. Andreas sagt:

    Ja, diese ewigen Meckerer werden wohl nie aussterben, das war schon beim Joo so und nun wieder. Es ist immer so, das eine lautstarke Minderheit, die meistens private Interessen in Gefahr sehen, sich über das Gemeinwohl hinwegsetzen wollen. Wir brauchen Investoren und auch die Arbeitsplätze.