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Doppelsieg für SKV-Volleyballer von der Müritz

1. Februar 2016

V4Am Wochenende konnten die Volleyball-Herren vom SKV Müritz erneut wichtige Punkte mit nach Hause nehmen.
Beim Nachholspieltag in Rostock trafen die SKVler zunächst auf den ESV Turbine Rostock, die den vorletzten Tabellenplatz genau vor dem SKV belegten.

V1Unter anderem aufgrund der Urlaubszeit waren die Müritzer Reihen etwas ausgedünnt und wurden durch Mathias Palka und Paul Pietzner aufgefüllt. Von Beginn an zeigten die Warener, dass sie das doppelt wichtige Spiel gegen den Tabellennachbarn unbedingt gewinnen wollten. Alle Spieler waren hellwach, die Annahme stand sicher und so konnte Zuspieler Georg Meidow nach Belieben seine Angreifer einsetzen, die mit überraschenden Schnellangriffen, wuchtigen Angriffsschlägen oder präzisen Finten die Punkte machten und den ersten Satz sicher mit 25:20 für sich entschieden.

Im zweiten Durchgang brachte Diagonalspieler Pietzner den SKV mit einer starken Angabenserie von 3:5 bis auf 12:5 nach vorn. Diesen Vorsprung gab die Mannschaft bis zum Satzgewinn mit 25:18 auch nicht mehr ab.

V2Im dritten Satz sollte Nachwuchsspieler Mehdi Mohammadi Spielerfahrung sammeln und kam für Mathias Tost. In diesem Satz stand die Annahme nicht mehr ganz so sicher wie zuvor, vielleicht waren die Spieler gedanklich schon beim nächsten Gegner. Dadurch konnte Zuspieler Meidow nur begrenzt die Mittelangreifer einsetzen, und schnell geriet der SKV in einen kleinen Rückstand, an dem auch der Rückwechsel nichts änderte. Der Gegner stand sicherer in der Annahme und auch im Block und beendete den Satz mit 25:22 für sich.

V5Im nachfolgenden vierten Satz waren die SKVler aber gewarnt und ließen nichts anbrennen. Angespornt durch Außenangreifer Palkas kraftvolle Sprungaufschläge und Angriffe besann sich die gesamte Mannschaft auf ihre Stärke und ließ den Rostockern beim 25:13 keine Chance.

Die Pflicht gegen den Tabellennachbarn war also geschafft, nun folgte die Kür gegen den SV Warnow 90, der in den letzten Jahren immer auf den ersten Tabellenplätzen vertreten war und aktuell auf dem vierten Rang stand.
Im ersten Satz zeigte sich schnell, dass die Warnower aus anderem Holz geschnitzt waren als der erste Gegner. Die Annahme war sicherer, die Angreifer variabler und der Block deutlich aktiver als beim ESV Rostock. So hatten die Warener anfangs Probleme, sich auf den Gegner einzustellen und liefen einem kleinen Rückstand hinterher, den Warnow auch nicht mehr aus der Hand gab und den Satz mit 25:21 gewann.

Gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs legte Außenangeifer Palka bei seinen Sprungaufschlägen noch eine große Schippe drauf und schlug dem Gegner eine 8er-Serie so knallharter Angaben um die Ohren, dass der gegnerische Trainer nervös wurde und beim Stand von 13:7 sich selbst als Zuspieler einwechselte. Seine ersten Aktionen waren zwei schnelle und präzise Pässe zur Mitte und zum Außenangreifer und eine Wende im Spielverlauf lag in der Luft.

Sechs wichtige Punkte gegen den Abstieg

 

V3Die Warener ließen sich davon jedoch nicht beirren, verstärkten ihre Anstrengungen im Block und setzten die druckvollen Angaben fort. Nun war es Spielertrainer Meidow, der mit einer 8er Serie die Vorentscheidung zum 23:12 brachte, bevor Warnow mit 25:13 vom Platz gefegt wurde.

Im dritten Satz setzte sich die Dominanz der Meidowtruppe weiter fort. „Unseren Angaben, die der Gegner unter Kontrolle und zum Angriff brachte, setzte unser Block ein jähes Ende. Und war doch ein Schlag durchgekommen, kämpfte die Abwehr ihn wieder hoch und wir konnten uns im Gegenangriff durchsetzen.“ schwärmt Trainer Meidow vom Satzverlauf. Nach einer Führung von 19:11 leistete sich der SKV eine kurze Schwächephase, in der Warnow herankam, bevor der Sack mit 25:22 zugemacht wurde.

Im vierten Durchgang leisteten die Warnower nur noch geringe Gegenwehr und zeigten schon durch ihre Körpersprache, dass sie nicht mehr an einen Sieg glaubten. Die Warener hingegen griffen immer tiefer in die Trickkiste und düpierten den Gegner mit Schnell- und Kombinationsangriffen. Am Ende stand es 25:18 und der SKV sicherte sich hochverdient sechs wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Text: Björn Marx
Fotos: Madlen Kophal


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