Entspannung in Sicht: Einbau von Mittelteil an A 19-Brücke gestartet

20. Dezember 2017

An der Autobahn 19 an der ersten Petersdorfer Brücke ist Entspannung in Sicht, auch wenn davor noch harte Arbeit liegt.

Bauarbeiter haben begonnen, die beiden jeweils 93 Meter langen und je etwa 290 Tonnen schweren Mittelträger der Brücke einzubauen.

Spezialisten unter den Wasserbauern aus den Niederlanden bugsierten die erste beeindruckende Stahlkonstruktion am Dienstag über spezielle Fahrkonstruktionen mit zwölf Achsen auf Pontons. Von dort wurde der Träger zu den Brückenpfeilern geschippert. Dort wird der Träger an hydraulischen Hebern befestigt, so dass nichts mehr passieren kann.

In den nächsten Tagen soll zunächst der erste Träger hochgehoben und angeschweißt werden, danach beginnt das Spiel für den zweiten, riesigen Stahlträger von vorn. Seit September hatten Metallbauer die Einzelteile unweit der Baustelle zu den 93 Meter langen Trägern verschweißt.

„Wir hoffen, dass wir den Einbau der Mittelteile bis Weihnachten schaffen“, erklärte Projektleiter Michael Herbst. Und auch Landesminister Christian Pegel ließ es sich nicht nehmen, diesen „Meilenstein“ zu besichtigen. Kein Wunder bei den Problem an anderen Autobahnen.

Es war bereits Pegels dritter Besuch an der Problembaustelle. „Wir sind sehr froh, dass die andere alte Brücke, trotz der hohen Belastung, noch immer hält:“ Sie sei aber an der Belastungsgrenze und werde regelmäßig überwacht.

Bis Sommer 2018 soll die erste Brücke fertig sein. Dann soll es wieder zwei Spuren je Richtung geben. Trotzdem werden zunächst nur 60 bis 80 Stundenkilometer zugelassen, da alles über eine Brücke läuft. 2020 soll dann alles an dieser „Jahrhundertbaustelle“ fertig sein.


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