Fastfood oder regionale Küche? Nahrungssuche bei Lachmöwen  

17. Februar 2020

Das Kreischen der Lachmöwe begleitet den Besucher des Müritzeums von Mitte März bis Mitte Juli bei seinem Rundgang um den Herrensee. In dieser Zeit brütet diese Möwenart auf den Inseln im Herrensee und auch gerne auf dem Dach des Haus der 1000Seen. In Waren und in anderen Orten an der Müritz gehört sie zu den ständigen Bewohnern. Doch wie reagiert die Lachmöwe auf Veränderungen ihrer Umwelt? Warum ist sie mittlerweile auch an den Küsten und in den großen Städten heimisch? Darauf soll es am 26. Februar eine Antwort geben.

Katja Rahn, Doktorandin der Vogelwarte am Zoologischen Institut und Museum der Universität Greifswald, hat die beiden größten Kolonien an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns beobachtet. Ob die Lachmöwen dort eher die regionale oder schnelle Küche bevorzugen und welche Auswirkungen die Nahrungswahl auf die Kolonien hat, wird sie im Vortrag der Reihe MiM im Müritzeum am 26. Februar ab 18.30 Uhr näher erläutern.

Die Lachmöwe (Chroicocephalus ridibundus) ist in der Lage, sich an neue Gegebenheiten in ihrer sich verändernden Umwelt anzupassen und neue Nahrungsgebiete zu erschließen. Nicht selten greift sie dabei auch auf die vom Menschen beeinflussten Gebiete zurück und wird deshalb häufiger auf Mülldeponien oder in Stadtbezirken gesichtet. Spannend ist dann sicher ein Vergleich zu den hier lebenden Möwen.

Die Veranstaltung ist wie immer kostenfrei, um eine Spende wird gebeten.

Foto: Katja Rahn


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