Festliche Weihe: Neuapostolische Kirche mit neuem Gebäude

27. Juni 2018

„Man könnte eine Kirche auch aufwändiger bauen“, stellte Bezirksapostel Rüdiger Krause bei der Kirchweihe der Neuapostolischen Kirche in Waren fest. „Die Gemeinde Waren und die Vorsteher wollten sich kein Denkmal setzen“, betont Rüdiger Krause. Das Haus sei schlicht, schön, zweckmäßig, denn schließlich sei die Gemeinde darauf orientiert, im Geiste Christi zusammenzukommen, Gottesdienste zu feiern und einander in Frieden zu begegnen. Nach gut einjähriger Bauzeit ist die neue Neuapostolische Kirche am Montagabend festlich geweiht worden.

Dieses erste Zusammentreffen der Gemeinde am neuen Standort inmitten eines Wohngebietes stieß auf großes Interesse. Jeder Platz war besetzt, so dass zusätzliche Sitzgelegenheiten aufgestellt wurden. Zur Kirchweihe war neben dem Bezirksapostel Rüdiger Krause auch Jörg Steinbrenner als Verantwortlicher Apostel für Norddeutschland anwesend und wünschten sich den Segen Gottes für dieses Haus und alle, die darin weilen.

In einem überwältigenden Gottesdienst wurde deutlich, wie nahe und vertraut sich diese Gemeinde mit knapp 200 Mitgliedern ist, und jedem Besucher wurde klar, diese Kirche hat alles, was eine Kirche ausmacht, nur eben schlicht – ohne die Bilder, Skulpturen und Schmuckelemente, wie sie aus den historischen Kirchen weitläufig bekannt sind.

Noch vor einer Woche waren etwa 40 Bauleute an und in der Kirche beschäftigt, und auch Gemeindevorsteher Jens Borchardt konnte es sich nicht vorstellen, dass zur Kirchweihe alles fertig sein sollte. Etwas „Lidschatten“ würde noch fehlen, womit er die vielen Kleinigkeiten meinte, die zwar nicht unbedingt zu sehen, aber dennoch wichtig sind.

Das Kirchengebäude wurde aus Spenden und Eigenmitteln für rund 650.000 Euro errichtet. Das alte Haus war zu alt und vor allem nicht barrierefrei. Viele Gemeindemitglieder haben an der neuen Adresse –  Zu den Kirchentannen 3 – in den Abendstunden und am Wochenende mit angepackt. Das ist eine Leistung, die Respekt verdient.

Neben den Vertretern der Nachbargemeinden waren auch Vertreter der Stadt anwesend, die ihre Grußworte vorbrachten und das Engagement der Gemeindemitglieder würdigten. Für Dietmar Henkel als stellvertretenden Bürgermeister war klar: „Damit haben Sie unsere Stadt noch lebenswerter gemacht und dafür danken wir Ihnen von ganzem Herzen.“

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