
Rund 1200 Hecken aus Hainbuche, bis zu acht Meter hohe Spree-Eichen sowie Efeu und andere Sträucher geben dem Gotteshaus im Inneren ein «grünes Kleid» bis zum 14. Juni. Dabei ist die Kirche durch die Größe und die Lichtverhältnisse eine echte Herausforderung für die Pflanzen und Gartenarchitekt Gabriel Jilg.
«Wir schaffen durch die Hecken abgeteilte neue Räume», erklärt der Münchner. Da die Kirche morgens und abends eher dunkel erscheint, werden verschiedene Pflanzen extra beleuchtet. Mehr als drei Wochen wolle man den Pflanzen «den Stress aber nicht zumuten.»

«Das Grün soll Menschen unabhängig vom Glauben Zeit zum Durchatmen bieten», ist Jilgs Absicht und die der Demminer Kirchengemeinde. Die Installation orientierte sich an der hiesigen, derzeit vom frischen Grün geprägten Landschaft. Die Installation wird von 1000 aus weißem Papier gefalteten Kranichen in der Kirche komplettiert. Auf dem Weg in die Stadt an den Flüssen Peene, Trebel und Tollense haben Müritzer zudem die Wahl: Über Malchin, Neukalen und Dargun kann man noch sattes Rapsgelb und hügelige Landschaften erleben, auch in das Ausflugslokal in Aalbude einkehren, und es ist genauso weit, wie über Stavenhagen zurück.
Das komplette Programm ist unter
http://www.kirche-mv.de/Garten-Eden-Demmin-Nordkirche-2015.garteneden2015.0.html zu finden.
Text und Fotos: Winfried Wagner








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