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In der Kita “Lütt Matten” heißt es jetzt: Wasser marsch!

15. August 2020

“Da möchte man wieder Kind sein”, rief Anke Koth, Geschäftsführerin des Lebenshifswerkes Waren, und man sah ihr die Freude bei der Einweihung der neuen Wasserspielanlage richtig an: Seit gestern können die Knirpse der integrativen Kindertagesstätte “Lütt Matten” nach Herzenslust mit  Wasser spielen, spritzen, plantschen, Boote hin und her schieben, kleine Gießkannen füllen oder die Quitsche-Entchen schwimmen lassen.
Die Vorfreude auf diese Wasserspielanlage war riesig, denn die kostet mehr als 5000 Euro und konnte vom Lebenshilfswerk als Träger der Einrichtung nicht mal eben aus der Portokasse bezahlt werden. Doch die Eltern und Erzieher wollten den Mädchen und Jungen diesen großen Wunsch unbedingt erfüllen und haben es Dank vieler Spenden auch geschafft.

Zum Kindertag vor einem Jahr haben die Kleinen auf ihrem Grundstück eine Wasserspielanlage ausprobiert. Die Erzieher waren erstaunt, welche Wirkung diese Anlage auf die Kinder hat. “Die Kleinen mit ihren unterschiedlichen Behinderungen waren aus dem Häuschen und haben sehr gut miteinander gespielt, was aufgrund der Einschränkungen nicht immer der Fall ist. Deshalb wollten wir uns gerne so eine Anlage anschaffen”, Kita-Leiterin Regina Gantzer.

Um ihren Plan umzusetzen, machten sich sowohl Erzieher als auch Eltern in die Spur. Und so gab es unter anderem einen Scheck in Höhe von 2500 Euro vom Rotary Club Waren. Geld, das aus der beliebten Weihnachtslotterie stammt. Außerdem fanden sich viele weitere Spender – Firmen und Privatpersonen gleichermaßen – so dass sich die Mädchen und Jungen jetzt nach Herzenslust mit ihrer Wasserspielanlage beschäftigen können.

“Man sieht, was erreicht werden kann, wenn man an einem Strang zieht. Das wünsche ich mir gerade in der heutigen Zeit viel öfter”, kommentierte Geschäftsführerin Anke Koth. Das Lebenshilfswerk betreibt übrigens auch in Neustrelitz eine integrative Kita.

Gegenwärtig werden in der Einrichtung 123 Kinder betreut, darunter 18 Krippenkinder sowie 28 integrative, also Kinder, die in ihrer Entwicklung verzögert oder durch eine geistige oder körperliche Behinderung eingeschränkt sind.

 


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