
Und zu erzählen hat der Kampfsportlehrer, der auch an der Müritz unterrichtet, einiges. So viel, dass er sogar schon ein Buch geschrieben hat. Und zwar über seine gefährliche Flucht aus der DDR im Jahr 1988. „Welle der Angst“ heißt das Werk, das er unter dem Namen Otto von Gehr herausgebracht hat.
Doch das Leben des Sport-Freaks wurde nach der Flucht und nach der politischen Wende keineswegs ruhiger. Seine Fähigkeiten waren jahrelang bei einer Spezialeinheit der Bundeswehr gefragt, später beschäftigte er sich unter anderem in Venezuela, Brasilien, der Ukraine und in Thailand mit den landestypischen Kampfsportarten und feierte sogar internationale Erfolge.
Sich selbst beherrschen
„Kampfsport ist eine gute Möglichkeit, sich und seinen Körper kennenzulernen und zu beherrschen. Anders, als gemeinhin angenommen, hat Kampfsport aber nicht das Ziel, andere Menschen zu verletzen. Sie zu besiegen, ohne ihnen Gewalt anzutun, ist das Ziel“, sagt Maik Torfstecher. Und genau das möchte er weitergeben.
Schon in Kindertagesstätten 
Der gebürtige Malchiner arbeitet nicht nur als Kampfsportlehrer, sondern auch als Gewaltprävention- und Antiaggressionstrainer, berät Eltern und Pädagogen, schult Senioren in Selbstbehauptung und bildet zudem Schüler zu Streitschlichtern aus. An der Müritz hat er beispielsweise mit dem CJD zusammengearbeitet, leitet aber auch einen abendlichen Kurs, in dem Männer verschiedenen Alters neben unterschiedlichen Kampfsporttechniken auch Selbstbeherrschung lernen. Ideale Bedingungen dafür findet die Gruppe im WOGEWA-Schmetterlingshaus.

Der Möglichkeiten gibt es bei dem rastlosen Sportler viele. Denn eines ist Maik Torfstecher auf keinen Fall: langweilig.
Kontakt: 0172 3020814 oder www.maitosports.de













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