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Kaufhaus Stolz rückt wieder in greifbare Nähe

28. Februar 2015

Die Chancen, dass in Waren doch noch ein Kaufholz Stolz gebaut wird, stehen gut. Auch in einem Ergänzungsgutachten, das die Richter des Verwaltungsgerichtes Greifswald in Auftrag gegeben haben, kommen die Experten nach Informationen von „Wir sind Müritzer“ zu einem eindeutigen Ergebnis: Von einem Kaufhaus Stolz neben dem Lidl-Markt in der Strelitzer Straße gehen keine schädlichen Auswirkungen auf die Innenstadt und ihre Händler aus.

Zur Erinnerung: Auf einem Grundstück neben dem Lidl-Markt in der Strelitzer Straße möchte eine Warener Investorengemeinschaft ein Kaufhaus bauen und hat auch schon den entsprechenden Betreiber dazu: Kaufhaus Stolz – eine Kette mit derzeit 27 Filialen in Deutschland sowie einem Online-Shop.

Vor allem die Stadt Waren hat etwas dagegen, spricht von schädlichen Auswirkungen auf Warens Innenstadt. So gibt es bislang auch keine Baugenehmigung, die letztendlich der Landkreis erteilen muss.

Der Investor klagte vor dem Verwaltungsgericht. Das Gericht wiederum wollte sich nicht alleine entscheiden und beauftragte einen eigenen Gutachter. Und der ist zu dem Ergebnis gekommen, dass keine schädlichen Auswirkungen von diesem neuen Kaufhaus neben Lidl ausgehen würden.

“Dieses Ergebnis zweifeln wir an. Sowohl die Zahlen, die zugrunde gelegt wurden, als auch die Bewertung”, kommentierte Warens Bauamtsleiter Gunter Lüdde seinerzeit. Deshalb forderten die Greifswalder Richter weitere Untersuchungen und Berechnungen, die jetzt vorliegen und die das bisherige Ergebnis bestätigen: Das Kaufhaus schadet der Innenstadt nicht.

Der Rechtsstreit zieht sich inzwischen schon mehr als drei Jahre hin, mit einer Entscheidung der Richter wird aber noch im ersten Halbjahr 2015 gerechnet.

Mehreren Umfragen zufolge wünschen sich viele Einheimische– nicht nur Warener – das Kaufhaus Stolz in der Tourismusstadt.

Stolz


11 Antworten zu “Kaufhaus Stolz rückt wieder in greifbare Nähe”

  1. Jürgen J. sagt:

    Na dann mal los

  2. Mikki sagt:

    Ich bin mir sicher, das unsere Stadtvertreter inklusive Oberfürst Möller alles tun, das dieses Kaufhaus nicht gebaut werden kann. Man wird neue scheinheilige Begründungen finden, warum dieses Kaufhaus für Waren schädlich ist.
    ‚REWE‘ in der Teterower Str. wurde auch abgeschmettert, obwohl der Standort dort nicht mal im Innenstadtbereich liegt. Bloß keine Konkurrenz in Waren. Da lebt man lieber mit einen geschlossenen ‚EDEKA‘, wo niemand genau weiß, wann dort ein neuer EDEKA-Markt eröffnet wird. Ich habe schon die Befürchtung, das wird dort ein zweiter ‚Seepark‘, zumindest was die Bauausführung betrifft.

  3. Jana sagt:

    Wenn noch keine Entscheidung der Richter vorliegt, auch keine Baugenehmigung des Kreises, warum wird dann auf dem Grundstück offensichtliche Baufreiheit geschaffen? Und durch wen? Und mit städtischer Genehmigung oder nicht?

  4. Andreas sagt:

    Das Kaufhaus wird kommen, da kann man schon mal Baufreiheit schaffen. Konkurrenz belebt das Geschäft u.
    man wird vielleicht nicht, wie in manchen Läden der Innenstadt um 17.30 Uhr „rausgesaugt“.

  5. Charly sagt:

    Das Zauberwort des beispiellosen Erfolges der sog. alten Bundesländer hieß (und heißt) „Soziale Marktwirtschaft“ . Durch fairen, wenn auch harten, Wettbewerb wuchs deren Volkswirtschaft in einer beispiellosen und weltweit bewunderten Dimension zum Wohle der Menschen. Die „alte“ Bundesrepublik gehörte Dank ihres agilen Wirtschaftssystems schon sehr bald nach Ende des 2. Weltkrieges zu den Ländern mit dem absolut höchsten Lebensstandard weltweit. Und das gilt bis heute.
    Dagegen hatte sich die DDR für das kommunistische System der „gelenkten Planwirtschaft“ entschieden. U.A. an diesem System ist die DDR, sind schließlich alle! Ostblockstaaten, restlos und vollkommen gescheitert . Das dieses gescheiterte System in so manchen kommunistischen Betonköpfen bis heute weiterlebt, beweist z.B. das Beharrungsvermögen so mancher Zeitgenossen. Nur so ist der Kampf z.B. gegen die Eröffnung eines Kaufhauses der Fa. Stolz zu verstehen. Ein Kampf, gegen jede Vernunft. Auch wenn es zudem so manchem kleineren Einzelhändler in Waren’s Innenstadt nicht passt, der freiheitliche Staat zeigt sich auch und gerade in der Vielfalt seiner wirtschaftlichen Angebote und im fairen Wettbewerb um den (König) Kunden! Das Konkurenz das Geschäft belebt, ist nun wahrhaft keine neue Erkenntnis! zum Wohle der Verbraucher. Was nur, kann daran schlecht sein?
    Ihr Charly

  6. Rainer Espig sagt:

    Eigentlich wollte ich mich zurückhalten, aber ich versuche es doch noch mal. Die Stadtvertreter haben sich für das Kaufhaus entschieden und nicht dagegen wie hier behauptet wird. Der Bürgermeister Herr Rhein hat ein Veto eingelegt und somit den Bau des Kaufhauses verhindert.
    Noch einmal Stadtvertretung dafür / Verwaltung dagen.
    Ich persönlich bin sehr für das Kaufhaus, da ich der Meinung bin, es wird für unsere Bürger gut sein und die Innenstadt vielleicht sogar beleben, da auch aus der Umgebung Kunden nach Waren kommen werden.
    Es wäre schön wenn sich die Schreiber vorher mal Informieren würden und nicht immer die Stadtvertreter für alles Verantwortlich machen, worauf sie keinen Einfluss haben. Und zum Schluss, ich bin einer dieser Betonköpfe, ich bin Stadtvertreter.

  7. Schulz sagt:

    Erstmal zu den Herrn Mikki & Herrn Espig;
    Sehr geehrter Herr Mikki ich hätte es auch lieber gesehen das REWE in der Teterower Straße hingekommen wäre.
    Aber nun ist es mal so das der EDEKA ( Herr Schubert) den ich auch sehr gut kenne diesen Standort bekommen hat.
    Habe mit Herrn Schubert gesprochen & er sagte zu mir das der Baubeginn im Frühjahr stattfindet soll.
    Zum anderem zu Herrn Espig.
    Sie haben in der Sache Recht wenn sie sagen das der damalige Bürgermeister Herr Rhein ein Veto eingelegt hat & somit gegen den Bau Kaufhaus Stolz dagegen war. Weiterhin ein hohes Maß an Respekt für Sie das Sie sich in der Öffentlichkeit als Betonkopf darstellen. ( Stadtvertreter).

  8. Mikki sagt:

    Eigentlich habe ich mich vorher informiert z.B. hier:

    https://www.wir-sind-mueritzer.de/allgemein/stadtvertreter-jonglieren-mit-millionen/

    Und da steht ´schon im ersten Absatz:

    Die Grundschule auf dem Papenberg wird erweitert, ein Jugendtreff daneben neu gebaut, das Jugendzentrum “JOO” soll an der Mozartstraße wachsen, und das Kaufhaus Stolz nach Meinung der meisten Stadtvertreter nicht gebaut werden. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der gestrigen Stadtvertretersitzung in Waren kurz zusammengefasst.

    Insofern dachte ich eh das Stadtvertreter zur Stadt gehören, aber ist ja auch egal. Wollen wir hoffen, das es nun endlich gebaut wird. Ist doch jetzt egal welche Betonköpfe diesen Bau verhindern wollen, unnütz Geld hat es jetzt eh gekostet.

  9. Charly sagt:

    Ich habe nicht alle Stadtvertreter als „Betonköpfe“ bezeichnet, sondern von “ so manchen !! … Betonköpfen “ gesprochen….. Ja, genau!! lesen wäre schon angebracht. Wer sich dennoch angesprochen fühlt ……
    Ihr Charly

  10. Wolle sagt:

    Da müssen wir uns nicht wundern das Rhein und Co. den Bau verhindern wollen ,wenn man verwandt und verschwägert ist mit den Leuten im Innenstadt Verein ,die ihre Ware weit überteuert anbieten muss man so handeln.
    Aber Konkurrenz belebt die Wirtschaft es kann nicht sein das die Warener Bürger nach Rostock und Neubrandenburg fahren müssen um vernünftig ein zu kaufen.
    Ich kenne viele Menschen in Waren die den Bau befürworten mich eingeschlossen , denn Rhein ,Möller ,Drühl ,Seidel sind nicht die Stadt sondern die Wünsche der Bürger zählen.