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Konzept von „Müritz rundum“ scheint aufzugehen

13. Juli 2018

Bilanz nach 100 Tagen „Müritz rundum“: Die Resonanz ist groß, dies zeigt sich insbesondere auf der Nationalparklinie, die eine Steigerung um fast 100  Prozent von 11.000 auf 20.000 Gäste verzeichnete. Die Tendenz ist weiter steigend.

Seit 1. April können Übernachtungsgäste der Urlaubsorte Klink, Rechlin, Röbel/Müritz und Waren (Müritz), die im Besitz einer gültigen Kurkarte sind, den öffentlichen Busverkehr u.a. durch den Müritz-Nationalpark unentgeltlich nutzen. Anreisen – bestenfalls mit der Bahn, ansonsten das Auto auf dem Hotelparkplatz stehen lassen – und auf den Bus der Mecklenburg-Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft (MVVG) umsteigen, lautet das Motto von „Müritz rundum“.

Die Gastgeber der vier Orte können sich mit Hilfe der Gästekarte besser am Markt positionieren und ihren Gästen einen „greifbaren“ Wert für die Kurabgabe liefern. Da sie seit dem 1. April gültig ist, setzte sie bei touristischen Leistungsträgern den Impuls, die Saison zu verlängern und bereits ab April mit voller Kraft zu starten. Durch MÜRITZ rundum konnte für die Touristen und Einwohner gleichermaßen der Stadtverkehr in Waren (Müritz) erweitert und ebenso der kleine Stadtverkehr in Röbel ermöglicht werden. Hinzu kommt der Lückenschluss zwischen Rechlin und Rechlin Nord.

Nach dem Start traten auf einzelnen Strecken und besonders bei schönem Wetter Engpässe bei der Fahrradmitnahme auf. Die Situation wird durch die Anschaffung von neuen Fahrradanhängern seitens der MVVG verbessert. Außerdem soll eine bessere Besucherlenkung durch konkrete Tourenvorschläge erfolgen. Perspektivisch soll in der Region ein Fahrradverleihsystem etabliert werden, so dass der Fahrradtransport entlastet wird.

Besondere Anerkennung erfuhr MÜRITZ rundum durch die Nominierung für den Fahrtziel-Natur Award. „Diese Auszeichnung ist eine echte Anerkennung für das gemeinsame Wirken Vieler – Kommunen, Verkehrsgesellschaft, Nationalpark-Förderverein, Tourismusverband Seenplatte – die MÜRITZ rundum zum Erfolg verholfen haben“, so Sven Rannow, Planungsdezernent des Nationalparkamtes. Martin Kaiser fügt hinzu: „MÜRITZ Rundum stellt sicher, dass der Nationalpark und die Region ohne Auto bequem erlebt werden können.“

Weiterhin werden uns Gäste Hinweise geben, wo noch Verbesserungen stattfinden können. Dafür wird ein professionelles Beschwerdemanagement etabliert ganz nach dem Motto „schnell und unkompliziert“. Für die Organisatoren sind diese Erfahrungsberichte sehr wertvoll, um lösungsorientiert damit umzugehen und weiterhin zu optimieren.

Für das Projekt „MÜRITZ rundum“ wurden viele Akteure an einen Tisch geholt: die MVVG, der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte, der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, der Müritz-Nationalpark und Förderverein, die Leader-Aktionsgruppe sowie die kommunalen Partner.

www.mueritz-rundum.de


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