Kreis braucht bis Ende Januar rund 600 Plätze für Flüchtlinge

17. Oktober 2023

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sucht zusätzlich Unterkünfte für rund 600 Flüchtlinge. Diese Zahl nannte der stellvertretende Landrat Thomas Müller (CDU) gestern beim Kreistag in Neubrandenburg. Dies beruhe auf einer Prognose des Schweriner Innenministeriums, die den zusätzlichen Bedarf für ganz MV bis Ende Januar 2024 abgeschätzt hat. Daraus geht hervor, dass das Land mit 3500 zusätzlichen Plätzen für geflüchtete Menschen rechnet. Ende September gab die Landesregierung die Zahl der ukrainischen Kriegsflüchtlinge in MV mit rund 24 000 an, dazu lebten rund 7800 Asylbewerber im Nordosten.
Der Landkreis Seenplatte hat bekanntlich auch die Stadt Waren aufgefordert, ein Grundstück für Container oder Unterkünfte zu benennen. Darüber sollen die Stadtvertreter morgen Abend ab 18 Uhr im Bürgersaal entscheiden.

„Der Kreis ist verpflichtet, die geflüchteten Menschen aufzunehmen“, sagte Müller. Er verwies aber auch auf die Zuständigkeiten der EU und des Bundes. Diese müssten ihrerseits daran arbeiten, den Zustrom von Asylbewerbern in die EU generell zu begrenzen und dafür zu sorgen, dass Asylverfahren künftig bereits an den Außengrenzen der EU abgearbeitet und entschieden werden sollen.

Die insgesamt neun Gemeinschaftsunterkünfte im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte seien zu 73 Prozent belegt, sagte Müller. Viel enger könnten diese Unterkünfte  auch nicht belegt werden. Das gehe unter anderem aus ethnischen Gründen nicht. Die Lage werde auch noch dadurch verschärft, dass vor allem immer mehr „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ ankämen. Waren es im Jahr 2022 genau 57 solcher jungen Flüchtlinge, sind es 2023 bereits mehr als 100 unbegleitete Minderjährige gewesen, die Zuflucht an der Seenplatte suchten. 

Als besonders positive Beispiele für Kommunen, die Migranten aufnehmen, nannte Müller die Orte Neubrandenburg, Friedland, Altentreptow, Jürgenstorf und Grabowhöfe. Dort werde „beispielhafte Arbeit geleistet.“

In Waren wollen die Stadtvertreter am morgigen Mittwoch darüber beraten, ob auf städtischen Flächen zusätzliche Container aufgestellt werden, um geflüchteten Menschen erstmal ein Dach über dem Kopf anzubieten. Auf Antrag der CDU sowie FDP/MUG-Fraktion sollen die Stadtvertreter auch darüber abstimmen, ob es zur Unterbringung der zusätzlichen Flüchtlinge einen Bürgerentscheid geben soll. Ähnliche Entscheide hat es bereits in Greifswald, Grevesmühlen und Bützow gegeben.

Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im Bürgersaal und ist öffentlich.


15 Antworten zu “Kreis braucht bis Ende Januar rund 600 Plätze für Flüchtlinge”

  1. Müritzer sagt:

    Warum sollten Gemeinschaftunterkünfte nicht zu 100% ausgelastet werden. Wer aus Kriegsgebieten geflüchten ist und leid erfahren hat, muss auch Andersgläubige akzeptieren ansonsten muss er wieder zurückgehen. Da gibt es noch gut 25% potenzial. Die Deutschen müssen auch Andersgläubige akzeptieren, Viele Deutsche tun das und haben damit kein Problem. Außer die ewig gestrigen.

  2. Micha sagt:

    Das einzige was wir brauchen sind Grenzkontrollen und ein Ende der unkontrollierten Einwanderung in unsern Sozialstaat. Es ist genug denn die von 2015 sind zu großen Teilen hier noch nicht angekommen . Und das nach fast 8 Jahren politisches Versagen der schwarz,links grünen Regierung.

  3. Willy sagt:

    Ethnische Gründe liegen überwiegend im Glauben der unterschdlichen Nationen die sich alleine deshalb nicht vertragen
    “ w o l l e n „. Das beste Beispeil sind zurzeit die Demos für und gegen Israel in Deutschland. Aber das ist nur ein „Problem“
    Diese Probleme löst keine deutsche Regierung.

  4. ABC sagt:

    Ich vermute, dass die nächsten Wahlen diesem Spuk ein Ende bereiten werden.

  5. Petzibaer sagt:

    Interessant, aus ethnischen Gründen geht also eine vollständige Belegung nicht. Und ich dachte immer, der Islam wäre die Religion des Friedens. Nun ja, die Sunniten sind die Todfeinde der Schiiten, der Wahabiten sowieso und Drusen, Jesiden, sufische Glaubensrichtigungen des Islam sind sich durch abgrundtiefen Hass verbunden. Die Umma zeigt ja momentan ihre grosse Solidarität- insbesondere Ägypten, das die Grenze für palästinensische Flüchtlinge geschlossen hält. Nur weiter so, importiert mehr Antisemitismus, Hass und kriegerische Auseinandersetzungen fremder “ Kulturen “ ( gab es nicht vor kurzem die Strassenschlachten des Eritrea- „Festivals „in deutschen Städten)- aber dann soll sich niemand mehr über No-Go-Areas in D beschweren, soll nicht darüber betroffen sein, dass man als Israeli mit Kipa durch viele Stadtteile in deutschen Städten nicht mehr ohne Gefahr für Leib und Leben gehen kann. All dies unter dem Deckmantel des Humanismus, in Wirklichkeit wird unser Asylsystem ad absurdum geführt. Wie sagte einst der große Peter Scholl- Latour: Wer halb Kalkutta aufnimmt, hilft nicht Kalkutta, sondern wird selbst zu Kalkutta.
    Und bevor die Moralapostel ala @Stefan, der gerne mit dem Geld anderer allen “ helfen“ will- ich bin selbst im Rahmen meiner Kirchgemeinde an der Unterbringung einer ukrainischen Flüchtlingsfamilie beteiligt. Aber nicht an vornehmlich jungen, kräftigen Männern aus Arabien und Schwarzafrika, die als Glücksritter bereits mehrere sichere Drittstaaten durchquert haben, um hier nach kurzer Zeit ins gelobte Bürgergeld zu kommen. Und ja, auch wenn ich kein Friedrich Merz bin: nach 18 Monaten hat jeder registrierte Einwanderer Anrecht auf medizinische Vollversorgung inklusive Zahnbehandlung, nicht nur auf Schmerzbehandlung, wie die grüne Abgeordnete aus dem Schweriner Landtag vor kurzem im Nordmagazin öffentlichkeitswirksam falsch verbreiten konnte.

  6. Stefan sagt:

    Lieber Petzibaer,

    dass Sie als Christ den Humanismus nicht verinnerlicht haben, wundert mich nicht.
    Sind es doch nahezu alles Buffet-Religiöse, die nur das aus ihrem Glauben mitnehmen, dass Ihnen in dem Moment gerade passt.
    Sie sind also an der Unterbringung einer ganzen Familie beteiligt? Respekt.
    Und ja, nach 18 Monaten erhalten Migranten eine Gesundheitskarte.
    Hier einmal ein Auszug aus einem Artikel der Verbraucherzentrale:
    „ Nach 18 Monaten haben Asylbewerber den gleichen Anspruch auf medizinische Versorgung wie Sozialhilfeempfänger, so dass faktisch kein Unterschied mehr zu gesetzlich Versicherten besteht. Die Asylbewerber bekommen dann auch eine elektronische Gesundheitskarte.
    Das bedeutet jedoch auch: Nach 18 Monaten müssen Asylbewerber ebenfalls Zuzahlungen zu den Leistungen der Krankenversicherung entrichten – und zwar bis zur Belastungsgrenze. Diese liegt bei 2 Prozent der jährlichen Bruttoeinnahmen. Bei chronisch kranken Versicherten, die wegen derselben schwerwiegenden Krankheit dauerhaft behandelt werden, wird sie auf 1 Prozent abgesenkt.“

    Das Ziel sollte es aber sein, Migranten binnen 18 Monaten in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

    @ABC
    Ich kann für Sie nur hoffen, dass Sie weder Rentner, noch Geringverdiener, sind. Ihr Wunsch könnte sonst zum Albtraum avancieren.
    Die blau-braune Politik interessiert sich für die Belange der Bürger? Stimmt – wenn Sie ein entsprechendes Einkommen haben. Alle Einsparungen werden den oberen Zehntausend zugutekommen, aber warum sollte man auch ein Wahlprogramm lesen wenn die Reden so schön sind ;)

  7. ABC sagt:

    @Stefan. Die Flüchtlingskrise 2015/16 hat ja bei verfehlter Politik der etablierten Parteien zum Entstehen und Erstarken der AfD erheblich beigetragen. Und nun sollen wieder so viele Flüchtlinge kommen. Es geht mir auch gar nicht um Menschen aus der Ukraine oder Vietnam, die sich recht unauffällig in die Gesellschaft einfügen. Für solche ist das Asylrecht ja da. Allerdings bin ich strikt dagegen, dass so viele junge Männer aus Afrika und dem arabischen Raum kommen. Hier passt die Mentalität nicht zu unserer. Ich habe persönlich massive negative Erfahrungen mit solchen Menschen. Insgesamt sollte mehr Vorsicht herrschen bei Aufnahme von Personen, die unsere westlichen Werte nicht teilen. Ich denke hierbei auch an die Einstellung zu Frauenrechten und ihrer Wertschätzung in der Gesellschaft. Es gibt ja auch arabische Länder, die nicht arm sind. Vielleicht können diese ihre Glaubensbrüder aufnehmen. Wenn meine Befürchtungen von den aktuell Regierenden nicht ernst genommen werden, werde ich anders wählen. Es gibt eben Dinge, die ich nicht WILL und ich bin bereit, zur Vermeidung derselben gewisse Opfer zu bringen.

  8. Stefan sagt:

    @ABC

    Ich habe lange im Hamburger Raum gelebt und ich kann Ihnen versichern, dass alle Frauen die ich kenne von weit mehr „Bio-Deutschen“ belästigt wurden als von Herren, welche unsere Sprache nicht seit der Geburt erlenen.
    Schlechte Erfahrungen habe ich mit Menschen gemacht – nicht mit Abstammungsurkunden, Religionszugehörigkeiten, oder Hautfarben.
    Ich werde auch nicht alle türkischstämmigen Herren vorverurteilen weil ich mal mit eins, zwei Vertretern aneinander geraten bin.

    Frauenfeindlichkeit kennt keine Staatsgrenzen, Religionen, oder Ethnien.
    Jeden dritten Tag stirbt in Deutschland eine Frau durch die Hand ihres Partner, oder Expartner. Femizit findet medial aber kaum Beachtung. Die Täter sind größtenteils von hier.

    Ich habe bereits versucht zu erklären, warum es gerade junge Männer sind, die her kommen.
    Die Reise ist sehr teuer und die Familien sparen alles zusammen um es einem Mitglied ermöglichen zu können. Sie setzen ihre Hoffnungen dabei auf die jungen Männer. Hätten wir ein sinnvolles Integrationsprogramm, dann würden wir viele Probleme gar nicht erst entstehen lassen. Stattdessen stecken wir lauter Teenager und Jungerwachsene zusammen und wundern uns, dass dabei manchmal nichts Gutes raus kommt.
    Ich Frage Sie: Was denken Sie würden unsere Jungs so anstellen? Wären sie kleine Engel?

    Ich bin grundsätzlich dafür jedem Menschen eine faire Chance zu geben. Wer es dann ablehnt Teil unserer Gesellschaft zu sein, der sollte aber auch wieder gehen.

    Aus Protest eine Partei mit nachweislich hohem Anteil an Faschisten zu wählen kann keine Lösung sein. Meine Groß- und Urgroßeltern würden sich, wenn sie es nicht schon wären, zu Tode schämen, dass wir das mit unserem heutigen Wissen wieder zulassen wollen.
    Vielleicht hat man 1933 auch aus Protest gewählt, aber Menschen, welche die Freiheit, Demokratie und den Humanismus aushebeln wollen, muss man nur einmal wählen. Sie finden dann schon einen Weg an der Macht zu bleiben.

  9. Möwe sagt:

    Es gibt doch genug leerstehende Gutshäuser, dort könnte man die Herrschaften gebührend einquartieren . Ein Kassenhäuschen dazu , um das Bürgergeld auszuzahlen.

  10. Ich sagt:

    Flüchtlinge kommen aus Ländern wo kein Krieg ist, sind das denn Flüchtlinge???
    wer bezahlt denn die Flüchtlinge der Beamte der bürgergeld Empfänger oder der Landtags Vorsitzende hm der normal arbeitende Steuerzahler und warum kommen die Flüchtlinge, weil hier alles umsonst ist.
    Man sollte mal drüber nachdenken ob das und wie lange das gut geht dem Arbeitnehmer die Kohle aus der Tasche ziehen um sie dann an die armen Flüchtlinge zu verteilen, das hat übrigens Robin Hood schon nicht geschafft,
    Geld gegen Leistung und nicht kommt her ihr könnt unser Geld unsere Frauen haben wie ihr wollt nehmt es euch.
    wo sind die Frauen, Kinder, Familien es sind zum größten Teil nur männer kein Pass aber das neuste Handy, macht so weiter bis es knallt und dann ist das Geheule groß

  11. Petzibaer sagt:

    @Stefan: Lieber Stefan, in welchem Hamburger Staddteil haben Sie denn gelebt? Im feinen Eppendorf, Winterhude, Alsterdorf? Dann können Ihre Beobachtungen vlt.zutreffen. In den Staddteilen Billstedt, Eidelstedt, Steilshoop und anderen Problemstaddteilen sicher nicht. Dort wohnen Salonlinke bzw. Dom-Perrignon- Linke natürlich nicht, dort gibt es die dauerhaften Probleme mit sexueller Gewalt, Raub und Körperverletzung eher nicht. Auch sind Sie nicht wie ich, dienstlich rund um die Uhr mit den Öffentlichen unterwegs gewesen, sonst hätten Sie wenigstens einen kleinen Einblick in die Realität. Ich durfte in 25 Jahren Pendelei Hamburg- Waren erleben, wie ganze Staddteile durch Ihre gewünschte bunte Zuwanderung gekippt sind. Familien mit Kindern sind wegen der Kriminalität weggezogen- so Sie es sich leisten konnten.Die „Gäste“, die letzes Jahr im Stadtpark Hamburg ein junges Mädchen vergewaltigen, laufen immer noch frei herum. Die in D täglich im Schnitt 2!!! Gruppenvergewaltigungen ( Quelle BKA) ,vornehmlich von Zugewanderten ausgeführt- beunruhigen Sie natürlich nicht. Ihre Argumentation, dass auch “ Einheimische“ Verbrechen verüben ist billig und unter Ihrem Niveau. Nehmen Sie doch einfach die Fakten zur Kenntnis oder bleiben weiter auf Ihrer moralisch erhöhten rosa Wolke.

  12. ABC sagt:

    @Stefan. Ich erkenne Ihre gute Absicht, Herr Stefan, ich war vor längerer Zeit auch dieser Ansicht. Zumal die Hälfte meiner Familie 1945 aus Schlesien vertrieben wurde. Doch ich selbst habe es am eigenen Leibe erlebt und meine Meinung dazu ist jetzt eine andere.

  13. Stefan sagt:

    Also Petzibaer, jetzt bin ich wirklich auf ihre Quellen gespannt. Täglich zwei Gruppenverg…? Wirklich? Und Sie waren auch rund um die Uhr unterwegs? Auch Freitag Nacht, am Wochenende, Montag früh…?
    Sie haben Ihre Erfahrungen gemacht und ich meine.
    Zu behaupten, Ihre seien wertvoller, oder richtiger (auch wenn es dieses Wort nicht gibt), ist falsch.
    Eine Meinung ist eine Meinung und kein Fakt.

  14. Petzibaer sagt:

    05.06.2023
    Inneres und Heimat — Antwort — hib 410/2023
    „Gruppenvergewaltigungen“ in den Jahren 2018 bis 2022
    Berlin: (hib/STO) Im vergangenen Jahr ist es in Deutschland nach Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) laut Bundesregierung zu 789 sogenannten Gruppenvergewaltigungen gekommen nach 677 im Vorjahr und 704 im Jahr 2020. Im Jahr 2019 lag diese Zahl bei 710 und im Jahr 2018 bei 659, wie aus der Antwort der Bundesregierung (20/6936) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (20/6650) weiter hervorgeht. Danach betrug der Anteil der nichtdeutschen Tatverdächtigen in den Jahren 2018 und 2019 sowie 2022 jeweils 50 Prozent, während er im Jahr 2020 bei 46 Prozent lag und im Jahr 2021 bei 47 Prozent,

    Die genannten Zahlen entstammen den Angaben zufolge Sonderauswertungen der PKS, bei denen der Straftatenschlüssel „Vergewaltigung Paragraf 177 Absätze 6 bis 8 Strafgesetzbuch“ kombiniert mit dem Filter „Tatverdächtige alleinhandelnd: nein“ genutzt wurde. Wie die Bundesregierung zugleich ausführt, beruht die PKS auf dem Erkenntnisstand bei Abschluss der polizeilichen Ermittlungen. „Straftaten werden zum Teil von der Polizei, insbesondere wegen des unterschiedlichen Ermittlungsstandes, anders bewertet als von der Staatsanwaltschaft oder den Gerichten“, heißt es in der Vorlage weiter.

    Das war eine der Quellen. Bezeichnend, das dies nur durch eine Anfrage der AFD veröffentlicht wurde. Passt nicht ins bunte, woke Weltbild. Wo bleibt hier der Aufschrei der Mee-Too Bewegung, wo jener der Frauenrechtler?
    Übrigens waren die Täter im Hamburger Stadtpark Serhat, Mohammed, ,Ishaf u.a. Sie fallen in der Statistik unter “ deutsche“ Tatverdächtige- da gerade eingebürgert. Dank rot grün ist der deutsche Pass zur Ramschware verkommen. Bei den verstörenden Bildern der Ausschreitungen u.a. in Berlin, wo israelische Fahnen verbrannt, jüdische Einrichtungen zerstört und unsere Polizisten verletzt werden- allesamt muslimische junge Menschen, die den ewigenen Krieg Israel-Palästna auf unsere Strassen tragen. Während ein Sonneberger AfD- Bürgermeister, ein Jurist mit zweifachem Staatsexamen, sich einem “ Demokratietest“ unterziehen musste, scheint Verfassungstreue und Antirassismus bei Einbürgerungen keine Rolle mehr zu spielen. Die Folgen spüren wir jetzt allmählich.
    Und ja, der Eisenbahnbetrieb findet auch in Hamburg rund um die Uhr, an Sonn- und Feiertagen statt. Somit kann ich mir sehr wohl ein reelles Bild der Lage machen, zudem wir fast täglich mit den Kolleginnen und Kollegen der Bundespolizei dienstlich zu tun hatten. Und was diese seit 2016 erleben müssen und“ dürfen“, sprengt hier den Rahmen. Mehr Realität geht nicht. Aber wer an seinem Bullerbü- Weltbild festhält, ist immun gegen Daten und Fakten. Sieht man gerade an der Politik der Ampelregierung….
    Und Stefan, Sie sind mir den Hamburger Staddteil schuldig geblieben, in dem Sie wohnten….

  15. Stefan sagt:

    „Ich habe lange im Hamburger Raum gelebt […]“

    Ich habe nie behauptet, in Hamburg gewohnt zu haben. Es gibt im „Speckgürtel“ auch andere Orte mit direkter Bahnanbindung. Übrigens mit einem prozentual ähnlich gelagerten Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund.

    Die Statistik war mir so nicht bekannt, aber ich gebe zu, dass die Zahlen erschreckend sind.
    Nichtsdestotrotz werden jedes Jahr fast 40.000 Menschen Opfer sexueller Gewalt und dabei ist die Dunkelziffer nicht einmal berücksichtigt.
    Ich möchte wirklich nichts relativieren – jeder einzelne Übergriff ist einer zu viel – ich möchte aber auch zu bedenken geben, dass ein blonder Max Mustermann, Internatsschüler mit guten Noten und aus gutem Elternhaus, garantiert weit seltener angezeigt und erst recht für Schuldig befunden, wird. Ich kenne persönlich einen Fall, in dem der Richter der Klägerin beim Freispruch des Angeklagten sagte, dass „auch er es nicht gerecht findet, aber so ist es nun einmal leider“.

    Ich will nicht behaupten, dass es alles Engel sind die kommen, aber Sie geben einfach niemandem eine Chance und durch die „separierte Haltung“, in Containern und Co., wird die Situation auch nicht besser. Ich bin fest davon überzeugt, dass auch unsere Halbstarken nicht gerade ihr Bestes geben würden in einer ähnlichen Situation.
    Als Kirchenmitglied sollte es Ihnen doch ein Bedürfnis sein, jeden Menschen zunächst unvoreingenommen zu betrachten.

    Der Bildungsweg sagt auch rein gar nichts über das eigene Weltbild.
    Björn Höcke war Geschichtslehrer und sein Vater sogar in einer sonderpädagogischen Einrichtung.
    Hat es was gebracht? Das mag bezweifelt werden…