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Kürbis aus der Müritz-Region ziert US-Botschaft

30. Oktober 2019

Für Mirko Finster (44) Röbel und Felix Schubert (36) aus Solzow war es gestern ein aufregender und vor allem bedeutender Tag. Aufmerksam geworden durch die bundesweite Berichterstattung über den wohl größten Kürbis Mecklenburg-Vorpommerns darf dieser nun exklusiv auf dem US-Botschaftsgelände in Berlin stehen.

Am Donnerstag findet auf dem Gelände der Botschaft am Pariser Platz, direkt vor dem Brandenburger Tor, eine große Halloweenparty statt.

Schon die Fahrt nach Berlin war für Mirko Finster und Felix Schubert ein Erlebnis. „Wir wurden ständig überholt und dabei fotografiert und gefilmt“, sagte Schubert. Angekommen an der Botschaft wurden sie sofort kontrolliert. Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes nahmen Sprengstoffproben und untersuchten den knapp 250 Kilogramm schweren Kürbis. „Nach einiger Zeit kam dann ein Gabelstapler und brachte den Kürbis dann auf das Gelände. Alle haben gestaunt, weil sie so einen riesigen Kürbis noch nie live gesehen haben“, so Mirko Finster.

Auf Plattformen wie Instagram und Facebook wurde der Kürbis, der mittlerweile auf der Treppe der Botschafter-Residenz steht, unzählige Male geklickt. „Wie schaut es mit Eurer Halloween-Deko aus? Dieser 240 Kilogramm Kürbis, bekannt aus Funk und Fernsehen, kam aus Mecklenburg zu uns“, schreibt die US-Botschaft auf Facebook. Nun soll der Kürbis noch bearbeitet werden weiß Felix Schubert. „Er hat einen tollen Platz bekommen. Wir sind gespannt darauf, wie der Kürbis am Ende aussehen wird.“

Für die US-Botschaft ist der Kürbis aus Röbel ein ganz besonderes Geschenk. Denn der Samen der Sorte „Atlantic Giant“ stammt nämlich ursprünglich aus den USA. Die Mutterpflanze brachte seinerseits rund 700 Kilogramm auf die Waage. In den letzten Wochen räumte Mirko Finster, zusammen mit seinem Sohn Fiete, diverse Preise ab. Auch in Waren erzielte der Mega-Kürbis den 1. Platz. Im nächsten Jahr will Mirko Finster übrigens wieder Kürbisse züchten. Wir sind gespannt!

Text: Nonstopnews Müritz


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