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Lärmgeplagte Warener geben nicht auf

4. Oktober 2015

Am Rande der Eröffnungsveranstaltung für das neue Jugendzentrum „JOO!“ haben gestern erneut Anwohner der B 192 auf ihr Lärmproblem aufmerksam gemacht. Dabei ging es ihnen nicht ums „JOO!“, sondern um die ihrer Meinung nach unzureichenden Lärmschutzmaßnahmen.
Die Befürworter der Ortsumgehung kämpfen seit Jahren für mehr Ruhe, haben allerdings keine große Hoffnung, dass der neue Belag auf der Mozartstraße, der gerade aufgebracht wird, hilft.
Und während die Anwohner die Baufirmen, die gegenwärtig in der Mozartstraße zu Gange sind, ob ihrer schnellen und sauberen Arbeit loben, ärgern sie sich über die Verantwortlichen. Denn den Anliegern sei zugesagt worden, dass sie über die Einschränkungen, die sie erwarten, in einem Brief informiert werden. „Den haben wir leider bis heute nicht in unseren Briefkästen gefunden“, so Anwohner Jürgen Behrend.

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5 Antworten zu “Lärmgeplagte Warener geben nicht auf”

  1. G. Schulz sagt:

    Also nun ist es mal gut. Es macht den Eindruck als suchen manche Bürger der Stadt geradezu jeden kleinen Grund sich aufregen zu können. Anstatt froh zu sein, dass endlich etwas gegen den Lärm unternommen wird, wird auf kleine Formfehler „rumgeritten“ weil irgendwelche Briefe nicht zugestellt wurden. Schaut aus dem Fenster, Leute, dann seht ihr, dass nur für euch gebaut wird…

  2. Michael Schulz sagt:

    Das erste was mir zu diesem Beitrag und dem dazugehörigen Bild einfällt, ist die hysterisch schreiende Frau aus der „Comedy“-Serie „Die Simpsons“, welche polemisch und ohne Grund schreit „DENKT DENN KEINER AN DIE KINDER?!?!?!“ , denn dies hier ist vergleichbar.
    Warum?
    Denn nicht nur wurde während des Bürgerbeteilungsverfahrens festgestellt das die Mehrheit der Wahlberichtigten Warener Bürger keine Ortsumgehung möchte, nein es wurde auch festgestellt und auf diversen Informationsveranstaltungen verdeutlicht, das der Einbau von Lärmschutzfenstern die einzig effektive Möglichkeit ist den Lärm zu reduzieren.
    Diese werden auf Antrag auch vom Staat bezuschusst!!!
    Dies wird scheinbar geflissentlich ignoriert.

    Diese umstände in Kombination mit dem Unwillen einiger weniger Anwohner der Mozart Straße eine demokratische Entscheidung der Mehrheit der Warener zu akzeptieren und nur noch zu Polemisieren und nun auch schon Kinder als Grund vorzuschieben, ist einfach nur noch peinlich und ein Armutszeugnis.

  3. Willi sagt:

    War das nicht die Einweihung des Jugendzentrum ? Wieso dann diese Demo? Und noch etwas : Tja so ist das nun mal in einer Demokratie: Die Kleinen bleiben immer auf der Strecke.

  4. mikki sagt:

    Ehrlich, so langsam kann das Nerven. Traurig das die paar Leute so eine Einweihungsfeier für ihre Zwecke missbrauchen. Da kann man nur hoffen, das sie nicht irgendwann auf einer Beerdigung auftauchen.

    Es werden jetzt -zig Tausende Euro investiert, um die Anwohner wenigstens ein bisschen zu entlasten. Aber da wird nicht abgewartet, was es letztlich gebracht hat, sondern gemeckert, was das Zeug hält. Sind ja Steuergelder, die da investiert werden.

    Das Bürgerbeteilungsverfahren hat doch eindeutig ergeben, das die Mehrheit gegen eine Verschiebung der Ortsdurchfahrt um einige Hundert Meter Richtung Norden sind. Es gab viele Warener, mich eingeschlossen, die haben genau deswegen mit ‘Nein‘ gestimmt haben. Das hatten wir in den 70er Jahren aus Kostengründen doch schon einmal. Die Variante hat damals eines der schönsten Stadtteile Warens vernichtet. So etwas muss sich nicht wiederholen, indem man das schönste Stück Natur in Waren vernichtet.

    Ich denke, wenn die ganze Sache grundsätzlich anders aufgezogen wird und besagte Demonstranten nicht nur an sich selbst denken, würden auch viele Warener einer echten Umgehungsstraße zustimmen, auch wenn es dann nicht die billigste Variante ist.

    PS. Nein, ich wohne nicht am Tiefwarensee und habe dort auch keine Verwandten bzw. Bekannte. Ich wohne aber in einer Straße wo ich auch die Fenster wegen des Lärms schließe.

  5. Andreas sagt:

    Einfach nur peinlich dieser Auftritt, man muss doch auch mal stolz sein, das was geschaffen wurde und nicht immer nur meckern. In jeder Stadt ist es lauter als im Wald, in einer Ecke mehr in der anderen weniger, das ist nun mal so….