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Landratsamt setzt auf Gesundheitsmanagement

1. Februar 2020

Seit zwei Jahren arbeiten der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und die AOK Nordost zusammen und setzen sich für mehr Gesundheitsförderung ein. Jetzt verlängerten beide Seiten die Gesundheitspartnerschaft um weitere zwei Jahre. Dazu unterzeichneten Andrea Löwe, Unternehmensbereichsleiterin der AOK Nordost, und Landrat Heiko Kärger die Kooperationsvereinbarung. Ziel ist es, die gemeinsam entwickelten Angebote der Gesundheitsförderung in der Kreisverwaltung noch weiter zu vernetzen und das Betriebliche Gesundheitsmanagement nachhaltig zu verankern.

„Wir haben in den zurückliegenden zwei Jahren die Qualität unseres Gesundheitsmanagements deutlich anheben können sagte Landrat Heiko Kärger. „An jedem unserer Regionalstandorte kommen die Gesundheitsbotschaften und Veranstaltungen gut an. Da wollen wir mit Unterstützung der AOK weitermachen“

Heiko Kärger und Andrea Löwe hoben bei der Vertragsverlängerung den ganzheitlichen Ansatz der modernen Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) hervor. „Die Gesundheit von Beschäftigten ist von vielen Faktoren beispielsweise von Führungskultur, Betriebsklima aber auch von Arbeitsaufgaben abhängig“, betonte Löwe. „Deshalb unterstützen wir einerseits die Beschäftigten darin, ihr Verhalten zu reflektieren, zum anderen werden aber auch die Arbeit und das Arbeitsumfeld gesünder gestaltet. Wichtig sind vor allem aber die Maßnahmen, die eine gesunde Führungskultur fördern. Denn sie wirken auf beides – auf Verhalten und Verhältnisse.“

Verschiedenen Gesundheitsmaßnahmen

Seit dem Startschuss der Zusammenarbeit vor zwei Jahren konnten zahlreiche Gesundheitsmaßnahmen realisiert werden. So wurden allein im Sommer 85 Führungskräfte des Landratsamtes in fünf Seminaren zum Thema „Führung und Mitarbeitergesundheit“ qualifiziert. Darüber hinaus hat das Amt an PAKt-MV, einem Forschungsprojekt der Universitätsmedizin Greifswald zum Thema Betriebliche Gesundheitsförderung, teilgenommen. Bei einem mobilen Gesundheits-Check-Up für Arbeitnehmer wurden in einem eigens dafür ausgerüsteten Präventionsbus die individuellen systemischen Risikofaktoren von fast 80 Mitarbeitern der Kreisverwaltung erfasst. Dabei durchliefen sie unterschiedliche Stationen – von der ärztlichen Untersuchung bis zu einem Präventiometer mit Untersuchungen zu Sauerstoffsättigung, Diabetes Screening (HbA1c) oder einem Hörtest. Damit ist für die Betreffenden eine sehr gute Grundlage für folgende, individualisierte Coachings erfasst worden.

„Ich danke der AOK für die fachkundige Begleitung und baue auf unsere weitere Zusammenarbeit im Sinne der Mitarbeiter in unserem Haus “, sagte Landrat Heiko Kärger.

„Auch ich freue mich, dass wir unsere Kooperationen in den nächsten Jahren fortsetzen und den eingeschlagenen Weg gemeinsam vertiefen können. Die Arbeitswelt verändert sich immer schneller. Deshalb geben wir als Gesundheitskasse unsere Erfahrungen aus der Gesundheitsprävention gern weiter“, sagte Andrea Löwe.


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