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„Liebe rein, Scheiße raus“ – Müritzerin bringt erstes Buch heraus

6. August 2022

Anja Jahnke fühlte sich überfordert mit den Aufgaben als berufstätige Mutter. Neben der Organisation des Haushalts und der Kinder sowie dem Bestreben, im Beruf 100 Prozent zu geben, blieb kaum Zeit und Kraft für eigene Interessen. Oft fragte sie sich: Wie machen das nur die anderen Frauen? Mit 38 Jahren entdeckte die Müritzerin innerhalb einer Lebenskrise die Liebe zum Schreiben. Durch einen Fernlehrgang zur Kinder- und Jugendbuchautorin wurde die Leidenschaft für Literatur endgültig entfacht. Jetzt erscheint ihr erstes Buch – ein autobiografisches Werk mit dem Titel „Liebe rein, Scheiße raus“. Und ein Werk, in dem sich gewiss viele Mütter wiederfinden.

Als Autorin und kreative Rebellin gestattet Anja ihren Lesern den Blick durchs Schlüsselloch hinein in die Abgründe einer scheinbar makellosen Familie. Sie nimmt uns in ihrem Debüt „Liebe rein, Scheiße raus“ mit auf die unfreiwillige Reise ihrer Protagonistin Isabella und zeigt ungeschönt, welche körperlichen und psychischen Folgen die Überforderung einer Mutter in ihren zahlreichen Rollen haben kann. Darüber hinaus veranschaulicht sie die Auswirkungen, die Depression und akutes Erschöpfungssyndrom auf Kinder und Partnerschaft haben können.

„Dank meines Romans habe ich die Möglichkeit, darauf aufmerksam zu machen, dass es von großem Mut zeugt, Hilfe anzunehmen. Das Wichtigste ist aus meiner Erfahrung, sich einzugestehen, dass der eigene Rucksack zu schwer ist und Ballast abgeworfen werden muss. Dieser Schritt ist der schwierigste. Doch er lohnt sich, nicht nur für uns selbst, sondern auch als Vorbild für all die Frauen, die noch immer glauben damit allein zu sein. Ich bin heute der Überzeugung, dass es eine Stärke ist, Schwäche zu zeigen.“

Das Ziel ihres autobiographischen Werkes besteht darin, betroffenen Frauen die Parallele zu ihrer eigenen Lebenswelt aufzuzeigen und sie dazu zu bewegen, ins Handeln zu kommen. „Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, sich um die eigenen Bedürfnisse zu kümmern und Kraft zu tanken. Zu oft lassen sich Mütter von unvorhergesehenen Ereignissen davon abbringen“, weiß Anja Jahnke aus eigener Erfahrung. „Ich widme dieses Buch meinem jüngsten Sohn, der mir 2020 deutlich vor Augen führte, wie schlecht es mir geht. Er hat mich in gewisser Weise gerettet.“

Mit ihrer Buchidee zum Autorendebüt erreichte Anja Jahnke im Wettbewerb „Bold and Untold“ von BOLDbooks einen hervorragenden 3. Platz in der Kategorie Belletristik. „Liebe rein, Scheiße raus“, erscheint am 27. August und kann bereits jetzt überall vorbestellt werden, wo es Bücher gibt.

Über eine besondere Aktion freut sich die Autorin sehr. Bei der Buchhandlung Graff (https://www.graff.de/shop/artikel/9783969669105.html) können sich interessierte Leser bis Mitte August ein Taschenbuch mit personalisiertem Signier-Wunsch und passendem Lesezeichen vorbestellen.

Anja Jahnke stammt gebürtig aus Dresden und lebt heute mit ihren drei Kindern und ihrem Mann an der Müritz. Mit 38 Jahren entdeckte Anja Jahnke innerhalb einer Lebenskrise die Liebe zum Schreiben. Durch einen Fernlehrgang zur Kinder- und Jugendbuchautorin beim ILS Hamburg wurde die Leidenschaft für Literatur endgültig entfacht. Schon nach kurzer Zeit wurde deutlich, dass eine Veröffentlichung des Debütromans nur im Selfpublishing in Frage kommt. Die Freiheit, eigene Entscheidungen in Bezug auf ihr „Schätzchen“ zu treffen, lagen der Nachwuchsautorin am Herzen. Dieser Traum wird am 27. August wahr.

Über „Liebe rein, Scheiße raus“

Der berufstätigen Mutter Isabella scheint ihr Leben zu entgleiten. Stets damit beschäftigt, allen gerecht zu werden, verliert sie sich selbst und ihre Bedürfnisse völlig aus den Augen. Für die vermeintlich wichtigen Dinge zu funktionieren, führt Isabella in einen Zustand völliger Erschöpfung. Heftige Migräneattacken und Rückenschmerzen zeigen ihr auf, dass es an der Zeit ist, die Notbremse zu ziehen. Diesen intensiven Warnungen ihres Körpers zum Trotz gerät sie in immer kürzeren Abständen in heftige Auseinandersetzungen mit ihrem jüngsten Sohn, der ihr sogar eine blutige Nase verpasst. Die Ablehnung des eigenen Kindes wächst mit jeder Situation, in der Oskar Isabella mit seiner ungehemmten Wut gnadenlos den Spiegel vorhält.

Wagt sie den Blick ins Innere vor der Eskalation und begibt sich auf die Reise zu sich selbst? Oder bricht die Familie unter der Last zusammen?

„Der Aufschrei einer Mutter, die Hilfe brauchte. Anja Jahnke hat sich mit diesem Buch an ein Tabuthema gewagt. Darf man als Mutter überfordert sein?“ Sandy Mercier – Bild-Bestseller- Autorin

Die Erklärung des Titels ergibt sich aus der Geschichte und wird für die Leserschaft in der zweiten Hälfte des Buches aufgelöst. Während eines Meditationsretreat, das die Autorin im Mai 2021 besuchte, berichtete der Lehrer über seine erste Erfahrung in einer Rehaklinik für Psychosomatische Erkrankungen. Vor einer Bewegungseinheit teilte ein Therapeut mit, dass es in der Klinik auf den Punkt gebracht nur um eines ginge: „Liebe rein, Scheiße raus“.


Eine Antwort zu “„Liebe rein, Scheiße raus“ – Müritzerin bringt erstes Buch heraus”

  1. Voigt sagt:

    Ich habe mir gerade das Buch bestellt. Es soll am 05.09.2022 geliefert werden. Ich bin wirklich sehr gespannt auf das was mich in diesem Buch erwartet.

    Ich bin selbst Mutter von 4 Kindern und erhoffe mir die ein oder andere Erkenntnis für mich selbst.

    Liebe Grüße