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“MareMüritz”-Investoren halten große Stücke auf Müritzer Handwerker

27. April 2018

Es ist zweifelsohne ein Projekt, das polarisiert. Da gibt es auf der einen Seite diejenigen, die sich freuen, dass die alten Sägewerks-Ruinen endlich verschwunden sind und etwas neues entsteht. Da gibt es aber auch jene, die sich mit der neuen Bebauung so gar nicht anfreunden können.
Die Investoren von “MareMüritz” – die 12.18. Investment Management– wissen das. Und sie versuchen, durch verschiedene Aktionen, nicht nur die Käufer der 184 Ferienwohnungen, sondern auch die Einheimischen mit ins Boot zu holen. Das war auch beim gestrigen Richtfest für die Ferienanlage zu spüren, denn Müritzer Handwerker haben wohl noch nie so viel Lob von Bauherren bekommen, wie gestern von 12.18.-Geschäftsführer Kai Richter.

“Wir bauen momentan viel in Deutschland, aber auch in ganz Europa. Und es ist bei weitem nicht selbstverständlich, dass Handwerker eine solche Qualität abliefern, wie hier in Waren”, verkündete Kai Richter und machte zugleich Werbung für die Handwerksberufe, denn die, so ist er sich sicher, haben eine tolle Zukunft.

Eine rosige Zukunft wünschen sich die Investoren natürlich auch für “MareMüritz”. Von den 184 Top-Ferienwohnungen mit herrlichem Blick auf die Müritz und Warens Altstadt sind aktuell 83 verkauft. Dabei sind die Vorlieben der neuen Eigentümer recht unterschiedlich. Während einige sich nur für den Blick auf die Müritz interessieren, wollen anderen auch auf die Feisneck gucken. Für beide Ansprüche gibt’s in der Ferienanlage Wohnungen. Die sind, zugegebener Maßen, nicht ganz günstig. Im Durchschnitt müssen die Käufer für einen Quadratmeter 4450 Euro netto hinblättern. “Berechtigt”, wie die Gäste der Musterwohnung gestern Abend einhellig meinten, denn die Wohnungen sind nicht nur großzügig geschnitten, sondern auch bestens ausgestattet.

Ob auch Spitzenkoch Johann Lafer zugegriffen hat, ist noch nicht bekannt. Der beliebte und bekannte Koch hat gestern aber zusammen mit der Crew des Schlosshotels Fleesensee die Gäste des Richtfestes verwöhnt und zeigte sich von der Anlage auf dem ingesamt 45 000 Quadratmeter großen Grundstück mehr als begeistert. Und wer weiß, vielleicht trifft man ihn künftig ja nicht nur am Schloss in Göhren-Lebbin.

Geplant sind am Warener Seeufer neben den 184 Apartments ein größerer Wellnessbereich, der nun schon zum dritten Mal geplant werden musste, und ein Hafen mit 50 Liegeplätzen. Während die ersten Wohnungen bereits im Herbst fertig sein sollen, dauert’s mit dem Hafen noch ein bisschen länger.

Foto ganz oben: Das ist der Blick aus dem Schlafzimmer eines Ferienapartments von “MareMüritz”. Schöner kann man nicht aufwachen, oder?

 


4 Antworten zu ““MareMüritz”-Investoren halten große Stücke auf Müritzer Handwerker”

  1. WRN sagt:

    Ein Betonklotz mehr an der Müritz.

  2. HPF sagt:

    Nun haben wir in Waren auch ein (Klein-) PRORA. Eine lange Reihe von BauKlötzen mit Fensterscheiben … stillos, kalt und herzlos! Das ist die perfektionierte Fortsetzung der städtebaulichen Stilbrüche der Stadt Waren…. unfassbar! Maritime Hafenatmosphäre erzeugt das nicht, Boots- und Seglerromantik schon garnicht!
    Es geht auch anders. Das beweisen z.B. die beliebten Städtchen an der englischen Küste, am holländischen Ijsselmeer, am Bodensee, am Mittelmeer usw., usw… Häfen mit Atmosphäre, von denen ich sehr viele aus eigener Seglererfahrung selbst kenne.
    Hier in Waren erleben wir eine erneute krasse Geschmacksverirrung, die nicht nur sehr viele Warener, sondern auch sehr viele Urlauber erschreckt. 😖

  3. S. sagt:

    Mir wird leicht übel wenn ich diesen Beitrag lese und es tut mir auch nicht leid. Unsere schöne Heimat!!! Oh Gott!

    Und noch etwas: An der Kompetenz unserer hiesigen Handwerker habe ich noch nie gezweifelt.

  4. Anja sagt:

    Nein, von gutem Geschmack und Einfühlungsvermögen zeugt diese Bebauung an dieser Stelle!! nicht. Das hat mit Hafen- und Wassersportromantik nichts zu tun. Waren verändert sich. Und das nicht nur zum Vorteil. So mitempfunden von einem der vielen erstaunten Urlauber.