Mecklenburger und Vorpommern schlafen gut

3. Januar 2019

Ein Großteil der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern hat keine Probleme beim Ein- und Durchschlafen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsfor­schungsinstituts Ipsos Observer im Auftrag der BARMER zur Schlafgesundheit in Deutsch­land. Mehr als zwei Drittel der Mecklenburger und Vorpommern gaben an, mit ihrem Schlaf ins­gesamt zufrieden zu sein. Im Schnitt schlafen die Befragten sieben Stunden am Stück. Je­doch fühlt sich weniger als die Hälfte (47,5 Prozent) morgens ausgeschlafen.

„Schlaf ist aus­schlaggebend für die seelische und körperliche Gesundheit, deshalb ist der Zufriedenheits­wert ein positiver Trend. Die Gründe, warum sich viele dennoch nicht ausgeschlafen fühlen, sind indi­viduell“, erklärt Henning Kutzbach, Landesgeschäftsführer der BARMER in Mecklenburg-Vorpommern. Knapp ein Drittel (27,5 Prozent) der Mecklenburger und Vorpommern gaben an, dass sie vor allem beruflicher oder privater Stress oder gesundheitliche Probleme an einem ungestörten Schlaf hindern. Auch finanzielle Sorgen, nächtlicher Harndrang oder kleine Kinder hielten vom Schlafen ab.

Um besser einschlafen zu können, trinkt laut Umfrage knapp jeder Siebte abends gerne ein Bier oder ein Glas Wein. „Gegen ab und an ein Glas Wein oder ein Bier ist gar nichts einzu­wenden. Auf Alkohol als vermeintliche Einschlafhilfe sollten Betroffene aber besser verzichten und e­her mit Entspannungsübungen versuchen, zur Ruhe zu kommen“, rät Henning Kutzbach. Wer das Gefühl hat, regelmäßig unter Schlafstörungen zu leiden und sich deshalb morgens nicht fit fühle, sollte mit seinem Arzt darüber sprechen.

 


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