Mehr Platz für seltene Arten – Neue Brutinsel auf Herrensee

15. März 2018

Nun haben die Lachmöwen wieder gut Lachen und genügend Platz auf dem Herrensee. Die Instandsetzung der alten Brutinsel ist abgeschlossen. Die Firma Technus KG aus Teterow übernahm die aufwendige Sanierung der künstlichen Insel. Mitarbeiter des Müritzeums bestückten die Fläche mit Naturmaterial, den Rest machen die neuen Bewohner nun selbst. Morgen früh soll die neue Brutinsel an ihren Platz auf dem Herrensee gezogen werden.

Vor allem für die Lachmöwen und Flussseeschwalben ist die Brutinsel gedacht. Vor allem für Lachmöwen und Flussseeschwalben ist die Brutinsel gedacht. Auch wenn die Lachmöwe hier in der Seenplatte noch sehr häufig erscheint, so steht sie doch mittlerweile auf der Vorwarnliste der aktuellen „Rote Liste gefährdeter Arten“ in Mecklenburg-Vorpommern, denn der Lebensraum wird auch für diese Vogelart immer knapper in Deutschland.

Auf dem Herrensee im Garten des Müritzeums brüten die Möwen schon sehr lange, zahlreich und vor allem mit Erfolg. Die kleineren Inseln im See sind einst künstlich errichtet worden und waren nun zum Teil sanierungsbedürftig. Unterstützt wurde die Sanierung der 32 m² großen Brutinsel mit einer Spende des hiesigen Unternehmens Smurfit Kappa Wellpappenwerk Waren und durch den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte.

Neben den Lachmöwen schielen auch schon ein Schwanenpärchen, ein Pärchen Graugänse sowie die seltenen Kolbenenten auf die neue alte Insel im See. Sicher ist, dass es in den nächsten Wochen laut wird beim Kampf um die schönsten Brutplätze auf dem Herrensee.

Fotos: Müritzeum


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