Morgen ist „Tag der Verkehrssicherheit“

16. Juni 2023

Morgen mahnt der jährliche „Tag der Verkehrssicherheit“ dazu, im Straßenverkehr achtsam und verantwortungsvoll unterwegs zu sein. Mit der bundesweiten Aktion „Wir für #VisionZero“ – also für null Getötete im Straßenverkehr –rücken in diesem Jahr die schwächeren Verkehrsteilnehmenden in den Mittelpunkt. „Die aktuellen Zahlen sprechen für sich: Im ersten Halbjahr dieses Jahres starben auf unseren Straßen im Land 24 Menschen, 390 wurden schwer und 18 leicht verletzt“, sagt Innenminister Christian Pegel in Schwerin und fügt hinzu:

„Jedes Opfer auf unseren Straßen ist eins zu viel, wir müssen es schaffen, besonders auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer, wie Fußgänger, Radfahrer, aber auch Motorradfahrer, Rücksicht zu nehmen. Sie alle haben keine Knautschzonen oder andere hochwirksamen Schutzmechanismen. Wir haben es als Verkehrsteilnehmer selber in der Hand, im Straßenverkehr potenzielle Gefahren zu vermeiden. Wir alle wollen gesund und sicher ans Ziel kommen, lassen sie uns gemeinsam mehr Rücksicht nehmen.“

Jährlich wird seit 2005 am dritten Samstag im Juni vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat besonders auf die Bedeutung der Verkehrssicherheit für alle im Alltag aufmerksam gemacht und dient dazu, die Öffentlichkeit für die Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren.


2 Antworten zu “Morgen ist „Tag der Verkehrssicherheit“”

  1. Strmi sagt:

    Auf Motorrad Fahrer rücksicht nehmen. Das ist wohl ein Witz. Die sind doch meistens selber Schuld. Wenn die zum Beispiel bei Durchgezogender Linie und Kurven überholen müssen.

  2. Willy sagt:

    „Strmi“
    Sie sind gesetzlich sogar verpflichtet auf andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht zu nehmen. Dazu gehören auch die Motoradfahrer, Ist so!!!!!!!!!!
    Autofahrern mit dieser Einstellung fehlt die charakterliche Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges im öffentlichen Starssenverkehr.

    Die Worte des Landesinnenministers höhre ich wohl, aber leider ist es in der Praxis so, dass bei der Verkehrsüberwachung bei den Polizeibeamten gesparrt wird. Verkehrsüberwachung findet fast nur noch mit stationären und mobilen Blitzern statt.
    Daran ändern auch die monatlichen Schwerpunktkontrollen der Polizei nichts.

    Ich fahre seit meinem 16 Lebensjahr Motorrad. Als Lehrling Motokross. Auch jetzt noch Motorrad , eine Harley. Natürlich auch PKW.Kenne also beide Seiten. Nur meiner Aufmerksamkeit als Biker ist es zu verdanken, dass ich noch keinen Unfall hatte.

    Natürlich gibt es Motoradfahrer die sich nicht gesetzeskonform Verhalten, aber mindestens genauso viele Autofahrer stehen in der Kritik.

    Insofern macht es durchaus Sinn aufeinander Rücksicht zu nehmen.