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Müritz Hotel greift zum letzten Mittel

11. Juli 2014

Glück gehabt: Rund fünf Stunden lang mussten die Urlauber, die sich in den bunten Ferienhäusern in Klink erholen, ohne Storm, Wasser und Wärme auskommen. Aber nicht, weil das Unwetter der vergangenen Tage zur Havarie geführt hat. Vielmehr drehte die Müritz Hotel Klink GmbH den Ferienhäusern den Hahn zu. Wegen enormer Forderungen.

Die Ferienhäuser sowie Wohnheime und Nebengebäude gehören der AVILA Consulting & Management AG und die hat nach Auskunft von Müritz Hotel-Direktorin Barbara Janka-Pontzen schon seit 2012 nicht mehr für die Energie und das Wasser bezahlt. Inzwischen fordert die Müritz Hotel Klink GmbH von der AVILA einen größeren sechsstelligen Betrag, der trotz diverser Mahnungen nicht bezahlt wurde. „Eine einvernehmliche Klärung vor dem Landgericht Neubrandenburg ist an der fehlenden Gesprächsbereitschaft der Verantwortlichen von AVILA gescheitert“, so Barbara Janka-Pontzen.

Deshalb habe sich die Müritz Hotel Klink GmbH jetzt gezwungen gesehen, die Versorgung der Ferienquartiere nach rechtzeitiger Ankündigung einzustellen, betonte aber zugleich, zu konstruktiven Gespräche bereit zu sein.

Diese drastische Maßnahme hat offenbar ihre Wirkung nicht verfehlt. Etwa fünf Stunden später flossen Strom und Wasser wieder. „Wir haben eine Lösung gefunden“, freute sich die Hoteldirektorin und hofft jetzt, dass dieses leidige Thema ein für alle Mal erledigt ist.

Chef der AVILA-Gruppe ist Dr. Douglas Fernando, der seit einiger Zeit auch als zweiter Geschäftsführer der Müritz-Klinik in Klink fungiert und der in den vergangenen Jahren auch mit anderen Immobilien, unter anderem in Mecklenburg-Vorpommern, für Negativ-Schlagzeilen sorgte.

Müritzhotel

Foto: Müritz Hotel


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