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Müritzer berichten von vermehrtem Grab-Klau

22. November 2015

Es ist ein Thema, das so gar nicht zum heutigen Totensonntag passt, aber es ist ein Thema, das wir auch nicht verschweigen wollen: In den vergangenen Tagen und Wochen haben uns nämlich vor allem aus Waren viele Nachrichten von Lesern erreicht, in denen sie über vermehrten Diebstahl auf Friedhöfen berichteten. In den Behörden weiß man von nichts, doch die Angehörigen sind entsetzt, traurig und fassungslos zugleich.

„Wir decken unsere Gräber immer schon rechtzeitig vor dem Totensonntag ab, und legen dann auch schon die Gestecke auf. Leider waren sie nach ein paar Tagen verschwunden“, berichtet eine Warenerin und kann ihre Tränen kaum zurückhalten.

Am FriedhofDas mussten in diesen Tagen leider auch viele andere Müritzer erleben: Gestohlene Gestecke und Blumen, ja selbst Engel und Kerzen sind verschwunden. „Das kann doch nicht wahr sein, wer macht denn so etwas“, fragt eine Frau, die ein Grab auf dem Warener Friedhof pflegt und die sich auch nicht ernst genommen fühlt. Nicht erst genommen von den Mitarbeitern der Warener Friedhofsverwaltung. Die schütteln nur mit dem Kopf, meinen dass sie nichts tun können und sind dann durch mit dem Thema.

Auch auf Nachfrage von „Wir sind Müritzer“ heißt es aus der Stadtverwaltung, dass man derzeit keine vermehrten Diebstähle registriert. Die gebe es schließlich immer.

Das sehen viele WsM-Leser offenbar anders: „Schon im Sommer sind hier ständig viele Blumensträuße verschwunden. So schlimm war es noch nie“, berichtet eine Warenerin (Name ist d. Red. bekannt).

Alle hoffen jetzt, dass nach dem heutigen Totensonntag auch auf dem Friedhof endlich Ruhe einkehrt. Ruhe für die Verstorbenen und Angehörigen, aber auch Ruhe vor dreisten Dieben, die kein Problem damit haben, sich an Gräbern zu vergreifen.

Wir haben dafür nur ein Wort: Pfui!


Eine Antwort zu “Müritzer berichten von vermehrtem Grab-Klau”

  1. Enrico Malow sagt:

    Nicht einmal vor der Totenruhe haben die Diebe Achtung, einfach nur beschämend.

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