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Müritzer Kanuten absolvieren ihre erste Regatta des Jahres

7. September 2020

Am Wochenende fand in Neustrelitz die einzige Regatta dieses Jahres für die Nachwuchskanuten statt und auch die Mädchen und Jungen des Müritzsportclubs waren dabei.  Zwar konnte während der Corona-Pause gut trainiert werden, aber die üblichen Wettkämpfe im Sommer fielen leider alle aus. Deshalb waren alle gespannt auf das Kräftemessen mit den Kindern und Jugendlichen der anderen Vereine. Und: Die Ergebnisse der Warener Sportler können sich durchaus sehen.

Wie jedes Jahr waren die Jüngsten aufgrund des elektronisch erstellten Programms benachteiligt. Sie fuhren das erste Rennen im Einer und das letzte Rennen des Tages im Zweier. Zwischendurch mussten sich Mika und Moritz dann die Zeit vertreiben. Hausaufgaben haben sie jedenfalls nicht gemacht. Aber auch wenn sie am Ende ohne Medaille nach Hause fuhren, haben sie eine gute Leistung gezeigt.

In der Endabrechnung gab es auch einige Medaillen für die Warener Kanuten. Dabei zeigte sich, dass Sprichwörter nicht immer zutreffen. Man sagt zwar, die Kleinen sollen den Großen nacheifern, aber das wird schwer, wenn die Kleinen erfolgreicher sind als die Großen. Das Familienduell Wermann gewann eindeutig die Tochter Lilly mit Gold im Einer gegen ihren Vater Kay, der im Einer Silber holte.

Weitere Medaillen gewannen Minette und Hollie, die gemeinsam im Zweier Silber holten und damit noch vor Lisa und Antonia ins Ziel kamen, die beide auf den Bronzerang fuhren. Bronze gewann dann Minette auch im Einer.

Aric und Fridtjof hatten sich, was vorher keiner für möglich gehalten hatte, für den Endlauf im Zweier ihrer Altersklasse qualifiziert und fuhren dort gegen die Schüler der Sportschule auf Rang 6. Carlo und Jo erreichten ebenso den Endlauf und mussten dort erkennen, dass in ihrer Altersklasse bereits ein Jahr Unterschied einen deutlichen Vorsprung bringt. Sie haben dann im nächsten Jahr die Chance. Ebenso wie Karl, Leonhard, Lotta, Lena, Finia oder Anna. Es kann eben leider nicht jeder gewinnen. Und ein Vierter Platz im Finale ist immer das größte Unglück – aber: um bei den Sprichwörtern zu bleiben: Knapp daneben ist auch vorbei.

Und es zeigte sich, dass nicht alle Träume reifen, denn wenn man im Endlauf plötzlich unglücklich kentert oder am Start ungünstig steht und erst umlenken muss. Solche Missgeschicke passieren aber immer wieder und man muss aus seinen Fehlern lernen.

Die Warener Kanuten hoffen natürlich, sie im kommenden Jahr mehr als eine Regatta im Jahr fahren können.


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