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MUG vor der Wahl: Ein Schulcampus für Waren, mehr bezahlbare Wohnungen und Hilfe für kleine Firmen

13. Februar 2019

Sie mischt nun schon rund fast 15 Jahren in der Kommunalpolitik an der Müritz mit und will auch künftig ein Wörtchen mitreden: Die Müritzer Unternehmungsgruppe, kurz MUG genannt, bereichert als Freie Wählergemeinschaft die Kommunalpolitik der Müritz-Region und möchte ihr Engagement gerne ausbauen. Das erklärten Ortsvorsitzender Ingo Warnke (Foto rechts) und sein Stellvertreter Olaf Gaulke (links) im Gespräch mit „Wir sind Müritzer“. Beide arbeiten derzeit in der Warener Stadtvertretung mit, haben in den vergangenen Jahren etliche Anträge eingebracht und nach eigenen Aussagen vor allem eines gemacht: Ihre eigene Meinung vertreten und nicht die Ansicht irgendeiner Partei. Das unterscheidet sie von vielen anderen Politikern, die derzeit in Warener Stadtparlament abstimmen.
Die MUG möchte auch weiterhin das Geschehen in der Müritzstadt mitbestimmen, möglichst mit noch mehr Mitstreitern als heute.

Ingo Warnke, Unternehmer, Sportler und seit vielen Jahren Kommunalpolitiker, räumt gleich mal mit einem Voruteil auf: „Viele denken, dass bei uns nur Unternehmer willkommen sind. Das ist nicht so. Wir heißen nicht Unternehmer-, sondern Unternehmungsgruppe und freuen uns über jeden, der Lust hat, sich zu engagieren.“ Bei der letzten Kommunalwahl holte die MUG stolze 8,2 Prozent, eine zweistellige Zahl vor dem Komma ist das Ziel bei der Wahl am 26. Mai dieses Jahres. Warnke selbst hat auch bei der letzten Bürgermeisterwahl von sich Reden gemacht. Er erzielte damals mit 14,2 Prozent einen Achtungserfolg.

Die MUG, 2004 ins Leben gerufen, will auch in Zukunft bei der Gestaltung der Region mitmachen und hofft, viele Müritzer für ihre Politik überzeugen zu können. „Wir sind unabhängig von Parteien und nur unserem Gewissen verpflichtet. Deshalb ist es für alle, die bei uns mitmachen, viel einfacher, ihre Vorstellungen anzubringen als für Mitglieder von Parteien, die nicht selten das machen müssen, was die Partei will“, werben Olaf Gaulke und Ingo Warnke.

Dabei reden nicht nur so daher, sondern haben auch ganz konkrete Vorstellungen. Vorstellungen, die sie in der noch laufenden Legislaturperiode auch gegen die „Macht“ von CDU und SPD vertreten.

So setzt sich die MUG für einen neuen Schulcampus in Waren auf dem Gelände der alten Fleischwirtschaft ein, statt die bestehenden Häuser zu sanieren und zu erweitern. „Das ist nur Flickschusterei. Andere Städte wie Malchin bekommen so einen wichtigen Schulcampus doch auch auf die Reihe, warum Waren nicht“, fragt Olaf Gaulke. Die MUG könnte sich zudem vorstellen, dort auch eine Schwimmhalle zu integrieren. Die dann frei werdenden Schulen könnten abgerissen werden, auf den Grundstücken, so die Vorstellungen der Müritzer Unternehmungsgruppe, eignen sich hervorragend für den Bau von bezahlbaren und vor allem dringend benötigten Wohnungen.

Den Aqua Regia Park lehnt die MUG ab – auch wegen der vielen Ungereimtheiten, die es um dieses angebliche 100-Millionen-Projekt gibt. „Das ist doch einfach nur noch lächerlich, der Bürgermeister lässt sich von Herrn Schmidt schon lange vorführen“, so Ingo Warnke.

Und noch eines ist der MUG ganz wichtig: Die Förderung der Wirtschaft. „Wir müssen kleinen Unternehmen mehr helfen, sich bei uns anzusiedeln. Warum geben wir Gründern nicht günstige Grundstücke oder verzichten eine Zeit auf die Gewerbesteuer“, so Ingo Warnke.

„Unsere Region hat sich toll entwickelt, keine Frage, aber wir hätten weiter sein können, wenn sich manche Politiker nicht so mit Kleinigkeiten aufhalten, sondern anpacken und einfach machen würden“, sagt Ingo Warnke und hofft, dass sich in den nächsten Wochen weitere Mitstreiter melden, die für die MUG kandidieren wollen.

Wer Lust hat, mitzumischen, kann sich bei Ingo Warnke unter der Warener Nummer 62 270 melden. Oder einfach am kommenden Montag, 18. Februar, um 18.30 Uhr zum Firmensitz von Ingo Warnke, Eichholzstraße 38, kommen und dort auf all jene treffen, die sich schon entschlossen haben, für die MUG ins Rennen zu gehen. Ganz ungezwungen.


4 Antworten zu “MUG vor der Wahl: Ein Schulcampus für Waren, mehr bezahlbare Wohnungen und Hilfe für kleine Firmen”

  1. Frank Kassel sagt:

    Da fällt einem Bauunternehmer als erstes politisches Ziel ein umfangreiches, steuerfinanziertes Neubauprojekt ein. So kann man „eigenes Gewissen“ auch definieren.

  2. sven sagt:

    Wenn ich GEGEN einen neuen Schulcampus (Fleischwirtschaft) und FÜR die Sanierung der alten Schulen bin, heißt man mich dann auch noch herzlich willkommen in der MUG?

    Denn man kann auch auf dem Gelände der Fleischwirtschaft neue Wohnungen bauen.
    Da gibt es sogar schon ein Konzept…

  3. Schulz sagt:

    Ja, ja die MUG – Stadtvertreter ( Herr Wanke & co) !
    Der Herr Wanke möchte so vieles, aber damals war er der erste in der bei einer Stadtvertreter – Versammlung dafür sich ausgesprochen hat den Werkstoffhof Ost / Gewerbegebiet Ost schließen lassen hat zu Unmut vieler betroffenen Bürger die jetzt gezwungen sind einschließlich auch meine Person den Gartendreck ectt .. zur Westsiedlung Waren West Annahmehof zu bringen..
    Aber in einem Punkt gebe ich den Stadtvertreter MUG recht in der Sache Aqua Riga Park mit dem Katz & Maus Spiel des Investors aus der Schweiz..

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