Der FDP-Stadtvertreter Toralf Schnur hält Warens Stadtpräsidenten René Drühl (CDU) nach seiner nächtlichen Entgleisung für nicht mehr tragbar und fordert seinen Rücktritt. „Ein solches Verhalten ist mit dem Amt eines Stadtpräsidenten schlicht nicht vereinbar“, so Schnur in einer Pressemitteilung. Hintergrund ist der nächtliche Auftritt von Drühl während eines Polizeieinsatzes auf dem Neuen Markt in Waren.

Einer der Störer war Warens höchster Repräsentant, also Stadtpräsident René Drühl (CDU).
Nach der Veröffentlichung auf „Wir sind Müritzer“ gab’s dann auch eine Stellungnahme des obersten Stadt-Repräsentanten: Er und sein Begleiter seien aus dem „Ritterkeller“ gekommen und hätten ja nicht wissen können, was auf dem Markt los war. Betrunken sei er nicht gewesen. Für die Sache mit den Absperrkegeln hat er folgende Erklärung: Er sei über ein „Absperrhütchen“ gestolpert, weil das auf diesem Weg ja normalerweise nicht stehe.
Auch Zeugen sauer auf den Stadtoberen
Als die Polizei die Beiden aufgefordert habe, einen anderen Weg zu nutzen, hätten sie es getan. „Ich möchte feststellen, dass ich niemanden der dort anwesenden Personen beleidigt habe bzw. bei seiner Arbeit während de Sicherheitsabsperrung stören wollte. Sollte für die dort anwesenden Personen ein anderer Eindruck entstanden sein, dass tut es mir leid und ich möchte mich an dieser Stelle dafür ausdrücklich entschuldigen“, so der Stadtpräsident.
Auch für den Ausruf: „Das ist meine Stadt, ich will wissen, was hier los ist.“ hat er eine Erklärung: „Ich möchte feststellen, dass ich Waren (Müritz) immer wieder gern als meine Heimatstadt bzw. meine Stadt bezeichne, dies hat weder etwas mit Besitzanspruch noch mit Hoheitsdenken zu tun, sondern zeigt einfach meine Verbundenheit zu meiner, unserer Heimatstadt Waren (Müritz).“

Schnur: Amt wird beschädigt
Das sieht auch FDP-Mann Toralf Schnur so: „Der Stadtpräsident hat zwar in den vergangenen Tagen versucht, mit Hilfe von fadenscheinigen Erklärungsversuchen den Sachverhalt zu beschönigen oder ihn in ein anderes Licht zu stellen, allerdings hat er den Vorwurf in der Sache nicht entkräftet. Vor diesem Hintergrund habe ich nun gehofft, dass sich der Stadtpräsident seiner Verantwortung stellt und vom Amt des Stadtpräsidenten zurücktritt, um das Amt nicht noch weiter zu beschädigen“, so der Liberale Toralf Schnur.
Die Formulierung: „Das ist meine Stadt, ich will wissen, was hier los ist“, sei genau die Art der Überheblichkeit, die immer mehr Bürgerinnen und Bürgern das Gefühl einer unfassbaren Klüngelei vermittele, die sich von jedem Anstand und jeder Moral löse. „Ein einigermaßen anständiger politischer Akteur hätte sich bei den Bürgern und der Polizei öffentlich entschuldigt und anschließend seinen Hut genommen.“












Danke Hr. Schnur, dass auch Sie den Rücktritt von Hr. Drühl wollen. Doch wie ernst es Ihnen damit ist, wird sich am 5.10.2016 in der Stadtvertretersitzung zeigen. Denn die NPD hat den Antrag schon längst vor Ihnen gestellt und wenn es Ihnen wirklich um die Sache geht müsssen Sie meinem Antrag zustimmen. Ich bin gespannt und hoffe das Sie anwesend sind.
Herr Schnur hat vollkommen Recht wenn er den Rücktritt vom Stadtpräsidenten Drühl fordert ,aber da der Herr Drühl systemrelevanter Politiker ist wird er das nicht machen jedenfalls freiwillig,seine Kumpels werden schon dafür sorgen.mfg????????
INTERPUNKTION!
Liebe Journalisten, Politiker und sonstige Kommentatoren,
wenn man fern der Heimat wohnt, folgt man gern WsM. So ist man stets gut informiert.
Leider erschweren viele von Ihnen uns das Lesen, indem Sie keine oder falsche Satzzeichen setzen.
„Ein Komma kann man hören“ hat meine Deutschlehrerin in der Grundschule immer gesagt.
Mir brennen die Augen, mein Puls steigt und ich frage mich, ob niemand mehr die Regeln kennt.
So, nun geht es mir besser ;-)
Zum Thema selbst stimme ich Herrn Schnur vollkommen zu. Ein solches Verhalten ist inakzeptabel. Natürlich ist niemand unfehlbar, aber eine Entschuldigung ist das Mindeste, das man erwarten darf. Das bringen wir schon unseren Kindern bei.
Liebe Grüße in die Heimat!
…ist doch eh alles eine Fetternwirtschaft!
Hoffentlich gibt es bald eine gründliche Betriebsprüfung!
Rücktritt?? Der Mann weis doch garnicht, was Unrechtsbewustsein ist. Hätte er sich ehrlich und überzeugend öffentlich entschuldigt, dann könnte man ob des neuerlichen Fehlverhaltens noch kopfschüttelnd darüber hinwegsehen. So aber summieren sich seine bemerkenswerten Fehlleistungen nur weiter auf. Dieser Mann beschädigt das öffentliche Ansehen des ihm übertragenen ( überflüssigen) Amtes und das seiner Partei. Er wird an seinem Amt mit voller Überzeugung und mit Hochmut weiter kleben. Komme da, was da wolle.