Neue Verhandlung im Fall Alt Rehse

9. November 2017

Das Landgericht Neubrandenburg muss den Prozess gegen einen 51-Jährigen, der im Sommer 2016 in Alt Rehse seine damals 31 Jahre alte Lebensgefährtin getötet hat, neu verhandeln. Der Bundesgerichtshof hat das Urteil vom März dieses Jahres aufgehoben. Darüber informierte Rechtsanwalt Köhler als Verteidiger des Angeklagten.

Nach Auffassung des Gerichts fesselte der Mann im Juni 2016 seine Lebensgefährtin nackt ans Bett, folterte sie mit einer Peitsche und gab ihr so lange kein Essen und Trinken, bis sie schließlich starb. Das Landgericht urteilte: 5 Jahre Haft für den Angeklagten.

Die Verteidigung ging in Revision. Der BGH hat bei der Prüfung des Verfahrens unter anderem festgestellt, dass der Geisteszustand des Angeklagten nicht ausreichend berücksichtigt worden sei.

Das Landgericht will mit dem neuen Prozess noch in diesem Jahr beginnen.


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